WSOP Triple Barrel – Lakemeier reitet, Deutsche im Finale des One Drop, Online-Premiere

Jens Lakemeier

Langsam aber sicher nähert sich die WSOP 2015 ihrem absoluten Höhepunkt. Bevor es jedoch am Sonntag mit dem Main Event ernst wird, stehen noch einige wichtige Entscheidungen an. Wir werfen einen Blick auf die Championship im H.O.R.S.E., auf die vorentscheidende Phase beim kleinen One Drop mit deutscher Beteiligung und auf die Online-Premiere der WSOP!

1) Jens Lakemeier im Finale der $10.000  H.O.R.S.E Championship

Ein ganz besonderer Titel bei der WSOP ist immer die Championship im H.O.R.S.E., bei der nur gewiefte Allrounder eine reelle Titelchance haben.

Immerhin 204 Akteure stellten sich dieser Herausforderung und sorgten damit für einen Preisgeldfonds von knapp unter 2 Millionen Dollar. Mit im Feld dabei waren auch drei Deutsche, allerdings musste sich George Danzer leider schon am ersten Turniertag verabschieden.

Ismael Bojang
Ismael Bojang legte einen seiner unzähligen Deep Runs hin, doch zum ganz großen Erfolg reichte es leider wieder nicht.

Deutlich besser lief es für Jens Lakemeier und Ismael Bojang, die beide das erste Zwischenziel erreichten – die bezahlten Ränge.

Während sich Bojang aber leider als 22. mit einem Trostpflaster von $18.619 verabschieden musste, gelang Lakemeier der Sprung in das 20-köpfige Finale der kommenden Nacht.

Nachdem er zeitweilig sogar die Führung innegehabt hatte, fiel der junge Deutsche leider noch auf Platz 16 zurück, mit 230.000 Chips hat er aber noch alle Chancen.

Chipleader ist der Amerikaner Andrew Barber vor Frank Kassela und dem unverwüstlichen Eli Elezra.

Event #63: H.O.R.S.E. Championship, Stand vor dem Finale:

Spieler

Chips

Spieler

Chips

Andrew Barber (USA)

574.000

Barry Greenstein (USA)

287.000

Frank Kassela (USA)

547.000

Arash Ghaneian (USA)

268.000

Eli Elezra (USA)

413.000

Georgios Sotiropoulos (Griechenland)

255.000

Don Zewin (USA)

407.000

Scotty Nguyen (USA)

254.000

Viacheslav Zhukov (Russland)

383.000

Daniel Ospina (Kolumbien)

232.000

Joe Hachem (Australien)

373.000

Jens Lakemeier (Deutschland)

230.000

Randy Ohel (USA)

357.000

George Rechnitzer (USA)

211.000

Brandon Shack-Harris (USA)

349.000

Phillip Hui (USA)

170.000

Jared Bleznick (USA)

295.000

Mark Gregorich (USA)

132.000

Brock Parker (USA)

290.000

Matt Glantz (USA)

118.000

2) Zwei deutsche Bracelet-Chancen beim kleinen One Drop

Eine richtig gute Figur gaben die deutschen Teilnehmer bei Event #61, dem sogenannten Little One for One Drop ab.

Paul Hoefer
Der Deutsche Paul Hoefer liegt beim Little One for One Drop vor dem Finale auf dem 2. Platz und hat damit gute Chancen auf das Bracelet.

Das Startgeld betrug $1.000, und wer $111 als Spende für die weltweite Wasserversorgung obendrauf legte, erhielt doppelt so viele Chips.

4.555 Spieler sorgten für ein volles Haus und eine satte Spende für die ONE DROP-Organisation. Mit über 4 Millionen Dollar im Pot winken allein dem Sieger fast $650.000.

14 Spieler haben noch die Chance, sich diese grandiose Summe zu sichern, und erfreulicherweise sind zwei Deutsche dabei.

Paul Höfer liegt mit 6,355 Millionen Chips hinter Jason Caulk auf Platz 2 im Chipcount, und auch Rainer Kempe ist mit 1,7 Millionen keinesfalls chancenlos.

Alle Teilnehmer haben schon einmal $32.222 sicher, aber natürlich wollen jetzt alle noch höher hinaus.

Wie gut die deutschen Spieler bei diesem Turnier abschnitten, zeigt auch, dass mit Tonio Röder (20.) und Stefan Schillhabel (15.) zwei weitere Spieler in den Top 20 landeten.


Event #61, Stand vor dem Finale:

Spieler

Chips

Spieler

Chips

Jason Caulk (USA)

6.975.000

Paul Mctaggart (Großbritannien)

2.345.000

Paul Höfer (Deutschland)

6.355.000

Brett Shaffer (USA)

2.315.000

Chris Hunichen (USA)

5.205.000

Rainer Kempe (Deutschland)

1.730.000

John Reading (USA)

4.545.000

Pim de Goede (Frankreich)

1.585.000

Mario Lopez (Argentinien)

4.305.000

Carlos Chang (Taiwan)

1.480.000

Senovio Ramirez III (USA)

4.165.000

Stephen Ma (USA)

1.100.000

Raffaele Carnevale (Italien)

2.450.000

Dustin Lee (USA)

1.000.000

3) Online-Premiere und ein Bracelet für Großbritannien

Eine echte Premiere in der Geschichte der WSOP gab es bei Event 64. 905 Spieler meldeten sich bei WSOP.com an und trugen das erste Online-Turnier aus. Mit dabei waren zum Beispiel Greg Merson und Natasha Barbour, aber die meisten Namen blieben anonym.

Alex Lindop
Der Brite Alex Lindop gewann das $1.500 No-Limit Hold'em für $531.037.

Das gilt auch für die sechs Spieler, die sich für das Finale in der Nacht von Samstag auf Sonntag qualifizierten. Ihre Namen werden aber in den nächsten 24 Stunden bekannt gegeben, denn natürlich will man wissen, wie der spätere Sieger heißt.

Für den ersten Online-Champion der WSOP-Geschichte stehen $190.000 Preisgeld bereit, das Heads-Up wird dann live im Rio ausgetragen.

Immerhin ein Bracelet wurde heute auch noch vergeben. Es ging an den Briten Alex Lindop, der sich in der Verlängerung von Event #59 durchsetzen und über $530.000 Preisgeld gewinnen konnte.

Lindop sorgte auch dafür, dass Schreckgespenst Jamie Gold, der lange dominierte, mit Platz 5 zufrieden sein musste.

Endergebnis Turnier #59: $1.500 NLH

Platz

Spieler

Land

Preisgeld

1.

Alex Lindop

Großbritannien

$531.037

2.

Aurelien Guiglini

Frankreich

$330.578

3.

Yorane Kerignard

Frankreich

$229.787

4.

Haixia Zhang

USA

$165.492

5.

Jamie Gold

USA

$120.952

6.

Luisfabio Fonsecafreitas

Brasilien

$89.473

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