EPT Prag - Steve O’Dwyer gewinnt das €50k Super High Roller, Kurganov Dritter, Rainer Kempe Zweiter beim Main Event

Rainer Kempe

Mit Igor Kurganov und Thomas Mühlöcker standen zwei deutschsprachige Spieler im Finale des €50.000 Super High Roller der EPT Prag, doch der Sieg ging wieder einmal an Steve O’Dwyer. Der Amerikaner hat schon vier Turniere und mehr als 4,6 Millionen Dollar in diesem Jahr gewonnen! Einen ähnlich guten Lauf hat zurzeit nur der Deutsche Rainer Kempe. Innerhalb von vier Monaten machte er drei Final Tables bei Major-Turnieren. In Prag ist er nach Tag 1A ausgezeichneter Zweiter, und hat damit als erster Spieler überhaupt die Chance drei EPT Final Tables in Folge zu machen! Alles Wissenswerte zum gestrigen Tag bei der EPT Prag gibt es hier auf einen Blick!

Eckdaten EPT Prag €50.000 Super High Roller

Teilnehmer: 56
Startgeld: €48.015 + €1.985
Preispool: €2.688.840
Siegprämie: €746.543

Wer stand im Finale?

Als Führender ging der Niederländer Luuk Gieles ins große Finale.

Das Feld lag aber sehr dicht zusammen und seine direkten Verfolger, Dzmitry Urbanovich, Steve O’Dwyer und Sam Greenwood, befanden sich in absoluter Schlagdistanz.

Auch für unsere beiden deutschsprachigen Hoffnungen Igor Kurganov und Thomas Mühlöcker war noch alles drin, sie erreichten den Finaltisch als Fünfter und Sechster und lagen damit vor Daniel Dvoress und dem leicht abgeschlagenen John Juanda.

Kurganov mit dem Raketenstart

Einen fantastischen Start erwischte Igor Kurganov, der recht bald die Führung übernahm und schließlich auch für das Aus von Thomas Mühlöcker sorgte.

Igor Kurganov
Igor Kurganov legte am Final Table einen Blitzstart hin und war bei drei Spielern left sogar Chipleader.

Auf einem Board mit J 8 Q 7 Q checkten Kurganov und Urbanovich durch, als Mühlöcker All-In war. Der Österreicher schlug mit seinen 9 9 zwar die Sechsen des Polen, doch Kurganovs J T waren zu stark und bedeuteten das Ende für Mühlöcker, der €220.500 kassierte.

Kurganov blieb zunächst am Ruder, doch dann kam die Stunde von Steve O’Dwyer. Der Amerikaner verdoppelte zunächst mit AQ gegen AJ, ehe er sich Kurganovs Rest auch noch schnappte.

Wieder war der Lebensgefährte von Liv Boeree mit AJ All-In, doch dieses Mal gegen KJ klarer Favorit. Leider brachte der Flop jedoch einen König und Kurganov musste als Dritter mit einem Preisgeld von €376.400 vom Tisch.

Deal vor dem Heads-Up

Vor dem Heads-Up einigten sich der klar führende Steve O’Dwyer und sein letzter Konkurrent Sam Greenwood auf einen Deal.

Steve O'Dwyer
Steve O'Dwyer gewann schon das vierte Turnier in diesem Jahr und hat allein 2015 mehr als 4,6 Millionen Dollar bei Liveturnieren gewonnen!

Dieser garantierte O'Dwyer €724.228 und Greenwood €643.607, während €22.315 für den kommenden Champion im Preisgeldpool verblieben.

Um besonders viel ging es also nicht mehr, und das finale Duell war dann auch recht schnell beendet. Auf einem Board mit Q J 4 6 5 ging Greenwood All-In und nach einigem Nachdenken callte O’Dwyer schließlich mit J T.

Das reichte zum Turniersieg, denn Greenwood hatte mit T 9 den geplatzten Draw geblufft. Für seinen Sieg erhielt O’Dwyer eine knappe Dreiviertelmillion und liegt mit nunmehr 12 Millionen Dollar Karrierepreisgeld auf Platz 25 der All-Time Money List.

Das Endergebnis des €50.000 Super High Roller:

Platz

Spieler

Preisgeld

1.

Steve O'Dwyer (Irland)

€746.543 (nach Deal)

2.

Sam Greenwood (Kanada)

€643.607 (nach Deal)

3.

Igor Kurganov (Russland)

€376.400

4.

Dzmitry Urbanovich (Polen)

€285.000

5.

Thomas Muehloecker (Österreich)

€220.500

6.

Daniel Dvoress (Kanada)

€172.100

7.

Luuk Gieles (Niederlande)

€137.140

8.

John Juanda (Indonesien)

€107.550

Eckdaten EPT Prag Main Event

Buy-In: €5.300
Spieler: 154 von 254
Chipleader: Anton Astapau (190.600)
Average: 53.000

Wenig Spieler, dafür viele bekannte Gesichter beim Start des Main Event

Gestern begann mit dem €5.300 Main Event auch das absolute Highlight der EPT Prag.

javier rojas eureka winner 420x280
Der Spanier Javier Rojas Mederos gewann die Rekord-Eureka für €311.000.

Nachdem die Eureka, welche gestern übrigens der Spanier Javier Rojas Mederos an einem Final Table ohne deutsche Beteiligung für €311.000 gewann, mit 1.893 Spielern einen grandiosen Teilnehmerrekord aufgestellt hatte, hatte man auch für das Main Event hohe Erwartungen.

Diese wurden jedoch nicht erfüllt, denn mit 254 waren es 88 weniger als im Vorjahr.

Dafür fanden sich mit Natalie Hof, Fedor Holz, Tobias Reinkemeier, Rainer Kempe, Martin Finger, Dominik Nitsche, Ole Schemion und Thomas Mühlöcker viele deutschsprachige Top-Spieler ein.

Dazu kamen mit Faraz Jaka, Jason Mercier, Liv Boeree, Adrian Mateos, Jeff Rossiter, Anton Wigg, Kevin MacPhee, Faraz Jaka, Jonathan Little, Mustapha Kanit, Byron Kaverman, Alex Kravchenko, Pierre Neuville und Davidi Kitai  viele Stars des Szene.

Rainer Kempe setzt seinen unglaublichen Lauf mit Platz 2 fort

Am besten durch den Tag von unseren Jungs kam erneut Rainer Kempe. Schon bei den letzten beiden EPTs in Barcelona und Prag, sowie bei der EPT Montreal saß Rainer am Final Table.

Rainer Kempe
Rainer Kempe ist schon wieder bester Deutscher, und hat damit die Möglichkeit als erster Spieler überhaupt drei EPT Final Tables in Folge zu erreichen.

Gestern setzte er auch in Prag seinen unfassbaren Lauf fort, und schloss den Tag mit 157.400 als bester Deutscher auf einem sehr starken 2. Platz ab.

Der Einzige, der noch mehr Chips eintüten konnte, ist der Weißrusse Anton Astapau. Er ist Chipleader mit 190.600. Ebenfalls in die Top Ten schaffte es der in Deutschland lebende Hamza Miri mit 120.600.

Außerdem kamen von den großen Namen Adrian Mateos (150.200), Charlie Carrel (120.500) und Anton „AnteSvante“ Wigg (90.000).

EPT Livestream ab morgen 12 Uhr

Heute findet Tag 1B statt, bevor das Feld morgen das erste Mal zusammengelegt wird.

Dann beginnt auch ab 12 Uhr der deutsche Livestream, den wir wie gewohnt auf PokerZeit für euch einbinden werden.

Die Chipcounts nach Tag 1A:

Name

Nation                 

 

Anton Astapau

Belarus

190.600

Rainer Kempe

Germany

157.400

Ghattas Kortas

Sweden

151.200

Adrian Mateos

Spain

150.200

Sonny Franco

France

129.900

Abdelhakim Zoufri

Netherlands

129.000

Charlie Carrel

UK

120.500

Hamza Miri

Germany

120.000

Preben Stokkan

Norway

116.000

Anthony Picault

France

115.300

Joao Dos Santos

Portugal

110.200

Morten Mortensen

Denmark

109.000

Antonin Duda

Czech Republic

101.500

Sergio Da Silva Veloso

Portugal

100.300

Yung Hwang

USA

99.200

Emile Yazbeck

UK

93.900

Maksim Lobzhanidze

Russia

93.500

Anton Wigg

Sweden

90.000

Maximos Pertsinidis

Greece

87.500

Jimmy Kebe

France

87.000

Ilkin Amirov

Azerbaijan

85.000

Artem Metalidi

Ukraine

84.500

Jesse Mckenzie

Australia

83.400

Laurynas Levinskas

Lithuania

80.500

Carmelo Crucitti

Italy

80.300

Ezequiel Kleinman

Argentina

79.800

Nikolaos Iliakis

Greece

79.100

Luigi De Carli

Italy

79.000

Nicola Grieco

Italy

78.100

Artur Rudziankov

Belarus

77.100

Amir Touma

Lebanon

74.900

Andrew Chen

Canada

74.400

Liviu Ignat

Romania

72.500

Donnacha O'Dea

Ireland

72.400

Joao Vieira

Portugal

72.100

William Foxen

USA

71.600

Jerome Evans

Germany

71.300

Ariel Mantel

Argentina

70.700

Ivan Skoblov

Russia

69.600

Dobromir Nikov

Bulgaria

69.300

Espen Solaas

Norway

67.300

Atanas Malinov

Bulgaria

66.400

Andrii Nadieliaiev

Ukraine

66.200

Aki Virtanen

Finland

65.500

Jorma Nuutinen

Finland

64.200

Tomasz Chmiel

Poland

64.200

Vladimir Troyanovskiy

Russia

64.200

Jan Latka

Slovakia

62.700

Keith Johnson

UK

62.500

Konstantin Puchkov

Russia

62.400

Petr Targa

Czech Republic

62.000

Martin Hruby

Czech Republic

58.200

Maxim Panyak

Russia

56.400

Eli Heath

UK

55.500

Juha Lauttamus

Finland

55.400

Zoltan Szabo

Hungary

55.300

Anatoly Chen

Russia

55.200

Jean-Philippe Piquette

Canada

55.100

Ramin Hajiyev

Azerbaijan

55.000

Tomasz Kowalski

Poland

54.900

Mike Mcdonald

Canada

54.400

Mikhail Rudoy

Russia

53.600

Alexandru Waleed Gavrilut

Romania

53.000

Anton Kraus

Bulgaria

51.400

Philipp Kober

Austria

51.300

Adrian Ioan Ionescu

Romania

51.000

Diogo Veiga

Portugal

49.800

Andrew Leathem

UK

49.800

Osman Mustanoglu

Turkey

48.900

Andrei Konopelko

Belarus

48.400

Mikal Blomlie

Norway

47.900

Iaran Lightbourne

UK

47.100

Dorin Rauta

Romania

47.000

Georgios Zisimopoulos

Greece

45.500

Hady El Asmar

Lebanon

43.900

Augustin Viziru

Romania

43.900

Valentin Messina

France

43.300

Diego Ventura

Peru

43.200

Thomas Muehloecker

Austria

42.500

Chady El Ojeil

Lebanon

42.300

Vitalii Grigorev

Russia

41.300

Byron Kaverman

USA

41.000

Sebastian Gohr

Germany

40.100

Aliaksandr Shkredau

Belarus

39.300

Patrice Biton

France

38.500

Gert Zumkehr

Switzerland

38.200

Kai Herold

Germany

38.000

Oyvind Efraimsen

Norway

36.600

Glib Kovtunov

Ukraine

36.100

Mani Rezaie

Sweden

35.900

Freek Scholten

Netherlands

35.600

Alex Kravchenko

Russia

35.000

Andre Akkari

Brazil

34.600

Natasha Barbour

Canada

33.300

Mike Watson

Canada

32.700

Quentin Lecomte

France

32.500

Adrien Tantaro

France

32.400

Jaroslaw Kowalski

Poland

31.800

Daniel Dvoress

Canada

30.700

Yaron Genut

Israel

30.600

Tobias Reinkemeier

Germany

30.200

David Peters

USA

30.200

Artem Iakovlev

Russia

30.000

Olof Haglund

Sweden

29.900

Anthony Zinno

USA

29.000

Lauri Pesonen

Finland

27.600

Mesaphina Henshuys

Netherlands

27.500

Maksim Semisoshenko

Russia

27.400

Christophe Larquemin

France

27.000

Emil Lukac

Slovakia

26.300

Oleh Okhotskyi

Ukraine

25.900

Viatcheslav Ortynskiy

Russia

25.700

Nicholas Galtos

Australia

25.300

Frederic Delval

France

25.000

Valdemar Kwaysser

Hungary

24.900

Igor Kurganov

Russia

24.400

Paul Newey

UK

23.800

Carlos Vallve Arias

Spain

23.700

Aleks Dimitrov

Bulgaria

23.200

Juha Helppi

Finland

21.700

Faraz Jaka

USA

21.300

Walid Abdi Ali

Germany

20.100

Karol Jaczkowski

Poland

19.800

Joseph El Khoury

Lebanon

19.100

Ole Schemion

Germany

18.600

Shyam Srinivasan

Canada

18.200

Franz Ditz

Germany

17.900

Marcel Scherrer

Switzerland

17.700

Niko Soininen

Finland

16.600

David Yan

New Zealand

15.900

Natalie Hof

Germany

15.700

Jeffrey Rossiter

Australia

15.200

Oleksii Kravchuk

Ukraine

15.100

Liv Boeree

UK

14.600

Francisco De Oliveira

Portugal

13.100

Anton Dmitriev

Russia

13.100

Jean-Noel Thorel

France

12.000

Ivan Luca

Argentina

11.300

Blaz Svara

Slovenia

11.300

Luis Tavares Machado

Portugal

10.300

Romain Lewis

France

9.500

Felix Bleiker

Switzerland

7.900

Roman Korenev

Russia

6.200

Olov Jansson

Sweden

5.800

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