No-Limit Texas Holdem

Grant Hinkle

Strategierichtlinie für No-Limit Texas Hold'em (Cash Game)

Einleitung

Das Ziel dieses Artikels ist es Anfängern/mittleren Spielern zu helfen ihr Spiel zu verbessern. Die in diesem Text vorgeschlagenen Strategien und Konzepte beziehen sich auf volle Ring-Spiele (8-10 Spieler).

No-Limit Texas Hold'em wird am häufigsten in Turnieren gespielt, obwohl es in den letzten Jahren Boden wettgemacht hat im Vergleich zu Cash-Spielen aufgrund des Aufschwungs bei Turnierspielen. Ein weiterer Grund für die ansteigende Beliebtheit ist, dass Online-Pokerräume, im Gegensatz zu Casinos, besser positioniert sind um diese Spiele anbieten zu können. Dies liegt daran, dass Spieler öfter Pleite gehen und ersetzt werden müssen. Für ein Casino stellt dies ein Problem dar, wohingegen für einen Online-Pokerraum der Prozess der Neugewinnung von Spielern einfacher und schneller verläuft.

No-Limit Texas Hold'em ist nicht für Anfänger geeignet, da das Spiel einen wesentlich größeren Wert auf enges/aggressives Spiel legt und benötigt. Des Weiteren benötigt man auch hoch entwickelte Kenntnisse die anderen Spieler einzuschätzen um die „Spieler und nicht die Karten zu spielen". Möchten Sie No-Limit Texas Hold'em als Anfänger ausprobieren, sollten Sie mit einem geringen Buy-In und No-Limit-Turnieren beginnen. So riskieren Sie nur einen bescheidenen Betrag pro Spielsitzung und werden mehr oder weniger gezwungen einen engen/aggressiven Stil zu spielen (da dieser Stil normalerweise in Turnieren bevorzugt wird).

Sie sollten wissen, dass es verschiedene Spielstile gibt, die es ermöglichen in No-Limit Texas Hold'em Geld zu gewinnen. Es ist gut möglich, dass ein guter Spieler in einem großen Spiel auf Dauer Geld gewinnt, indem er jedes Blatt spielt, derselbe Spieler könnte aber auch genauso viel Geld gewinnen, wenn er nur 15% seiner Blätter spielt.

Unterschiede zwischen Limit und No-Limit Texas Hold'em

Die größten Unterschiede zwischen No-Limit Texas Hold'em und Limit Texas Hold'em beinhalten Position und Blattwert. Position ist in No-Limit wesentlich wichtiger, da die von Ihnen getroffenen Entscheidungen einen größeren Einfluss auf Ihren Chipstapel haben. Locken Sie bei No-Limit jemanden mit Hilfe von Position in eine Falle, können Sie den gesamten Chipstapel Ihres Gegenspielers gewinnen - im Vergleich zu ein paar Extra-Einsätzen bei Limit. Karten von aufeinander folgenden Rängen wie AK, AD und KD verlieren an Wert, wenn Sie No-Limit spielen, da es wahrscheinlicher ist, dass Sie mit diesen Karten auf der Hand kleinere Potts gewinnen und große Potts verlieren. Genauso gewinnen alle Pärchen an Wert, wenn Sie No-Limit spielen, da Sie durch Ihre Gegner verdoppeln können, wenn Sie ein Set (Drilling) erhalten sollten. Die großen Paare, AA und KK, gewinnen ebenso an Wert, wenn Sie No-Limit spielen, da Sie wieder eine Chance haben jemanden um seinen ganzen Chipstapel zu bringen.

In No-Limit ist es wichtig den Geldwert im Auge zu behalten, den Sie und Ihre Gegner auf dem Tisch haben. Die Unterschiede bei der Größe des Chipstapels beeinflussen den Spielverlauf stark. Einige Beispiele wie folgt:

  1. Sie haben $500 und Ihr Gegner hat $25, die Blinds sind $2-$4. Sie sitzen am Big Blind mit B 10 und Ihr Gegner setzt alles ein - von der ersten Position (eine Position, die als Unter der Flinte bezeichnet wird). Alle anderen Spieler steigen aus. Dies ist sicherlich eine Situation, in der Sie aussteigen sollten, da Sie höchstwahrscheinlich der Unterlegene sind und zusätzliche $21 riskieren um seine letzten $25 zu gewinnen, was kein profitables Spiel ist. Hat Ihr Gegner auch $500, kann das Callen annehmbar sein, da Sie die Chance haben $500 zu gewinnen, indem Sie weitere $21 riskieren. Die Entscheidung, ob Sie Callen oder nicht, hängt davon ab, wie gut Ihr Gegner nach dem Flop spielt.
  2. Sie haben $1000 und auch Ihr Gegner hat $1000, die Blinds sind $2-$4. Sie haben DD und geben $20 um weiter zu spielen. Ihr Gegner, der nach Ihnen am Zug ist, setzt nun seine gesamten $1000. Sie sollten aussteigen, es sei denn Sie wüssten, dass Ihr Gegner nicht AA oder KK hält. Würde Ihr Gegner dasselbe Spiel mit nur $60 vor ihm spielen, sollten Sie seinen All-In-Einsatz callen, in der Hoffnung, dass er nicht AA oder KK hat.

Schlüsselfertigkeiten um ein guter Spieler von No-Limit Texas Hold'em zu werden

  • Strikte Blattauswahl (Geduld/Disziplin)
  • Gute Tischauswahl (sehr wichtig bei allen Pokerspielen)
  • Disziplin (die Fähigkeit auf ein gutes Blatt zu warten und ihr nicht hinterher zu jagen)
  • Den Gegner einschätzen
  • Courage zum Einsatz/erhöhen/Call Down (aggressiv bei gezogenen Karten oder erwartetem besten Blatt)
  • Keine Verwundbarkeit um Tilt zu gehen

Top-Ratschlag und allgemeine Fehler

No-limit Texas Hold'em Top-Ratschlag

  1. Seien Sie wählerisch bei dem Anfangsblättern, die Sie spielen: In einem Standard $2-$4 NL-Spiel sollten Sie eine 20-30%ige Sicht des Flop-Prozentsatzes haben. Dies bedeutet aussteigen für AB an erster Position, K 10 an mittlerer Position und D 10 in letzter Position.
  2. Tischauswahl: Spielen Sie nur Spiele, in denen Sie einen Vorteil haben. Sie möchten, dass wenigstens einige schwache Spieler an dem Tisch sind, wenn Sie Platz nehmen.
  3. "Gegen die Spieler spielen": Stellen Sie sicher, dass Sie die Gegner schnell einschätzen: Wer spielt unterlegene Blätter, wer steigt bei aggressivem Spiel aus, wer bietet beim Ziehen, wer macht große Einsätze bei schwachen Blättern und beim Ziehen, wer kann getäuscht werden etc.
  4. "Alles oder gar nichts": Aussteigen oder mithalten/erhöhen (falls die Chancen für Sie stehen). Sie sollten es vermeiden zu Callen sofern Sie keinen guten Grund haben (wie eine Falle für einen Gegner).
  5. Respektieren Sie die meisten Einsätze und Erhöhungen: Dies ist insbesondere wahr bei Turn and River, da die meisten Spieler nicht bluffen.

No-Limit Texas Hold'em Allgemeine Fehler

  1. Keine Abgabe eines guten Blattes beim Einsatz, da Sie ansonsten den ganzen Stapel mit einem Blatt verlieren könnten.
  2. Callen beim Halten eines schwachen Blattes angesichts eines Einsatzes.
  3. Spielen von zu vielen Startblättern.
  4. Nicht Pre-Flop mit besten Blättern erhöhen (Druck ausüben auf Zögernde, die erwarten ein gutes Blatt durch Ziehen zu bekommen) und dann mit ihnen nach dem Flop zu weit gehen.
  5. Zu hoher/niedriger Einsatz im Pott (viel riskieren um wenig zu gewinnen/kein schützendes Blatt).

Pre-Flop-Spiel

Blatteinstufung für No-Limit Texas Hold'em

Die besten Anfangsblätter für Neulinge in NL sind:

  1. Die Paare AA-22.
  2. Die großen Connectors gleicher Farbe AKs & ADs.
  3. Die großen Connectors AK & AD.

Anforderungen Anfangsblätter

Diese Anforderungen sind sehr gut bei engem/aggressivem Spielstil. Für weniger erfahrene Spieler ist dies ein toller Start.

Vermeiden Sie marginale Blätter zu spielen, da dies für Sie viel Raterei bedeuten würde, was Sie verwundbar macht. Haben Sie nie vorher NL gespielt, empfehlen wir, dass Sie sich selbst darauf beschränken nur Paare AA-22, AK und AD zu spielen. Mit diesen Blättern werden Sie sich nicht in vielen gefährlichen Situationen wieder finden und Sie können immer noch große Potts gewinnen. Nur diese Blätter zu spielen, erfordert viel Disziplin, da Sie nicht bei vielen Potts mitmischen werden. Spielen Sie mit dieser Strategie, haben Sie viel Zeit das Spiel zu studieren und die Spieler zu beobachten, während Sie spielen.

Dieser Tisch zeigt minimal benötigte Blätter pro Position in einem halb-engen/halb-aggressiven Spiel.

Minimal benötigtes Anfangsblatt bei nicht erhöhtem Pott
# Spieler müssen handeln Non-pair Pairs
9 (under the gun) AK 99
8 AQ 88
7 AQ 77
6 AJs 66
5 ATs 55
4 A9s, KQs 44
3 (cut off) Axs, KJs 33
2 (button) Axs, KTs, QJs, JTs 22
1 (SB) Axs, K9s, QTs, J9s 22
0 (BB)

Wie der Tisch, abhängig der Situation vor Ihnen, zu ändern ist:

  • Sehen Sie sich einigen Zögernden gegenüber, sollten Sie nur bei Top-Blättern erhöhen, wie AK und AA-BB und eher callen bei marginalen Blättern, da diese Blätter sich gut in vielschichtigen Potts spielen lassen.
  • Wurde der Pott erhöht, überlegen Sie wer erhöht hat und entscheiden Sie sich zu callen, erneut zu erhöhen oder auszusteigen. War es ein starker Spieler, erhöhen Sie auch/steigen Sie aus. War es ein schwacher Spieler, sollten Sie dahingehend tendieren zu callen, da Sie sich einer guten Chance gegenüber sehen einen großen Pot zu gewinnen, wenn Sie einen großartigen Flop erwischen. Erhöhen Sie erneut die starken Spieler mit AK und AA-BB als Versuch sie auszuschließen und den Pott sofort zu gewinnen, anderenfalls steigen Sie aus! Tendieren Sie eher dazu nur Erhöhungen von schwächeren Spielern zu callen mit allen Paaren, AK und AD, aber nur wenn Sie eine Position haben und wahrscheinlich Heads-Up landen, anderenfalls erhöhen Sie erneut! Sie tun dies um Sie um den Flop zu bringen, wenn Sie ein tolles Blatt erhalten, anstatt Sie Pre-Flop auszuschließen.

Nur den Big Blind mitgehen (Limp) oder erhöhen:

  • Erhöhen Sie mit AA-DD, AK and ADs in jedweder Position.
  • Grundlegend sind alle anderen Blätter schwache Blätter. Und auch wenn Sie erneut mit ihnen erhöhen, wenn Sie Ihre Blinds verteidigen, könnten Sie auch mit diesen Blättern erhöhen, wenn Sie in einer Late Position (Dealer) Erster sind.
  • Vermischen Sie ab und zu Ihr Spiel, indem Sie erhöhen/Callen/erneut erhöhen bei Blättern, mit denen Sie normalerweise nicht spielen würden. Ziehen Sie vor nicht zu vorhersagbar zu werden.

Allgemeiner Pre-Flop Ratschlag

  • Die meiste Zeit sollten Sie erhöhen/erneut erhöhen, wenn Sie Top-Paare (AA-DD) und Top aufeinander folgende Karten(AK, ADs) haben um kleinere Paare und verschiedene aufeinander folgende Karten als Flops gegen Sie zu sehen. Vergessen Sie nicht, dass sie oft die Möglichkeit haben bei guten Karten zu verdoppeln (obwohl viele Anfänger dies nicht realisieren und zu oft Pre-Flop aussteigen).
  • Bleiben Sie bei den besten Blättern (siehe Tabelle an minimal benötigten Blättern. Sie werden teuer bezahlen um mit zweitklassigen Blättern in NL „mitzuhalten".
  • Halten Sie die meisten Erhöhungen unten zwischen 70% und 100% (was es zu drei Mal des Big Blind macht um einem 80%-Potteinsatz typischerweise zu gleichen) um Geld zu sparen, wenn Sie von stärkeren Blättern erneut erhöht werden oder ein Calling gemacht wird. Sitzen Sie Zögernden gegenüber, erhöhen Sie um rund das 4 bis 6fache des Big Blind.
  • Respektieren Sie starke schwierige Spieler (zum Beispiel sollten Sie AD aufgeben, wenn ein starker Spieler unter der Flinte erhöht).
  • Sind sehr schwache Spieler in den Pott eingestiegen, sollten Sie geneigt sein zu Callen und Flops mit ihnen zu nehmen.

Flop Play

Flop-Spiel ist sehr wichtig in No-Limit Texas Hold'em. Der Schlüssel ist die Bestimmung der relativen Stärke dessen, was Sie haben. Mit der Zeit ist es entscheidend, dass Sie die Fähigkeit entwickeln gute Blätter loszulassen, wenn Sie glauben, dass sie zweitklassig sind. Sie müssen Ihre relative Stärke festlegen und Blätter loslassen, die ein erstes Risiko bergen zweitklassig zu sein. Einsatz ist der natürliche Zug, wenn Sie eine gute Hand davor beschützen wollen ausgeschlossen zu werden oder wenn Sie sich der Gelegenheit gegenüber sehen, dass Sie Ihre Gegner veranlassen können mit ihren Blättern auszusteigen. Normalerweise sollte bei Flop gelten "Alles oder gar nichts".

Es ist extrem wichtig, dass Sie immer die relative Stärke Ihres Blattes im Flop bewerten.

Um die richtige Vorgehensweise zu treffen, ist es wichtig verschiedene Faktoren nicht außer Acht zu lassen:

  1. Wie war Ihr Flop und wie ist Ihre relative Stärke (Straight Draws, Flush Draws, Set, Paired Board, etc.)?
  2. Wer, falls jemand, hat vor dem Flop erhöht (erwarten Sie oft einen weiteren Einsatz)? Was für eine Art von Spieler ist das?
  3. Welche Position haben Sie in Relation zum Erhöhenden?
  4. Anzahl an Spielern (es ist schwierig zu bluffen bei 3 oder mehr Gegnern und es gibt eine größere Chance, dass jemand ein starkes Blatt erhält)?
  5. Die Stapelgröße von Ihnen und Ihren Gegnern

Gibt es einen Einsatz sollten Sie aussteigen, es sei denn Sie hätten gute Gründe die Stärke Ihres Gegners anzuzweifeln. Da sie die „Chancen bilden", ist es entscheidend, dass Sie die angemessene Entscheidung treffen. Vergessen Sie nicht... Ihr Gegner kann alles auf der Hand haben: das beste Blatt oder gar nichts - ist Ihr Blatt anständig, kann es immer noch vielen anderen Blättern unterlegen sein.

Natürlich werden Sie nicht immer aussteigen. Tatsächlich sollten Sie ab und zu mit einer Erhöhung reagieren, wenn es für Sie eine gute Chance gibt, dass Sie in Führung gehen oder falls Sie denke, dass Ihr Gegner schwach ist. Als Konsequenz „geben Sie die Chancen vor" und zwingen Ihren Gegner eine Entscheidung zu treffen (und einen möglichen Fehler).

Versuchen Sie Ihre Calls zu sparen sofern Sie nicht gute Gründe haben dies nicht zu tun. Selten erhalten Sie die Chance „Outs" zu jagen, indem Sie bei NL callen, es sei denn Ihre Gegner setzen zu wenig ein oder geben Freecards. Indem Sie bei mittelmäßigen Blättern callen, richten Sie sich auf ein „Ratespiel" ein, in dem es notwendig ist gut aus den Gegnern zu lesen und „machen Sie Züge" um erfolgreich zu sein.

Typische Situationen beim Flop

Hier sind vier typische Situationen im Flop:

Sehr starkes Blatt (zwei Top-Paare, Set)

  • Machen Sie oft Slowplay (bei starkem Blatt wenig setzen) bei einem unkoordinierten Board (Gemeinschaftskarten) um Gegner anzulocken, um Bluffs vorzubereiten oder damit sie zweitklassige Blätter erhalten.
  • Ist das Board dagegen koordiniert und es gibt verschiedene Spieler, müssen Sie den Pott überbieten um sie dafür zahlen zu lassen, dass Sie versucht haben ein Outdraw zu machen. Je größer der Einsatz ist, den sie callen, je größer ist ihr Fehler. Und so machen Sie beim Poker Geld: Lassen Sie andere Spieler dafür bezahlen, dass sie Sie gejagt haben.

Starkes Blatt (Overpair, Top-Paar mit A-Kicker, etc.)

  • Im Allgemeinen machen Sie einen Einsatz in Höhe des Potts um ihn zu beschützen (zum Beispiel: Overcards abstoßen und lassen Sie Züge bezahlen).
  • Sie müssen so eine Art von Blatt jedoch vielleicht loslassen, wenn es zu einem zu hohen Einsatz oder einer Erhöhung kommt. In solchen Fällen könnte jemand ein größeres Overpair haben, ein Set (Drilling) oder Connectors die den Flop zu zwei Top-Paaren ergänzt. Normalerweise sollten Sie Top-Paare nicht mit Ihrem gesamten Stapel unterstützen!
  • Setzen Sie und Sie werden an verschiedenen Punkten gecallt müssen Sie sich entscheiden, ob Ihr Blatt das beste ist oder nicht, da es unwahrscheinlich ist, dass alle Ihre Gegner ziehen.

Mittleres Blatt (Top-Paar mit schwachem Kicker, mittleres Paar mit A-Kicker, zweites Pocketpair, etc.)

  • Meistens sollten Sie vermeiden einen Einsatz auf dieses Blatt zu machen, wenn Sie sich an einer anfänglichen Position befinden, sich mehreren Gegnern gegenübersehen oder mit trickreichen Spielern spielen, die oft Slowplay einsetzen. Sie möchten eine Freecard bekommen um eine Ihrer im Turn Pocketkarten zu hitten oder vielleicht wollen Sie einen Gegner callen/erhöhen, der aus der letzten Position einen Einsatz macht.
  • Sind Sie jedoch in der letzten Position und Sie sind am Zug, sollten Sie einen Einsatz machen.
  • Sehen Sie sich einem Einsatz gegenüber (oder werden erhöht), sollten Sie aussteigen. Sie haben keine Initiative und jagen 2-5 Outs.

Drawing Hands (Bester Flush oder Bester Straight)

  • Haben Sie 11 Outs oder mehr und ziehen für einen besten Flush oder Straight, der mindestens eine Overcard benötigt (höher als alle Boardkarten), können Sie Ihr Spiel aufmischen, indem Sie einen Einsatz machen/Checken-Erhöhen/erhöhen um den Pott sofort zu gewinnen oder eine Karte in späteren Runden ziehen.
  • Spielen Sie mit "Calling Stations" (Spieler, die zu oft callen) hat diese Strategie viel weniger Sinn, da Sie nicht in der Lage sein werden viele Potts mit Halbbluffs zu gewinnen. Mit dieser Art von Blatt ist es eine Option mit All-In zu checken-erhöhen/erhöhen, falls Sie einen kleinen Chipstapel haben und der Pott recht groß ist. Dann haben Sie zwei Möglichkeiten zu gewinnen, entweder indem Sie Ihre Gegner zum Aussteigen zwingen oder indem Sie mit den gezogenen Karten ein besseres Blatt erhalten. Ihre Chance von 33-53% dies zu tun, falls die Outs zwischen 8 und 14 sind.
  • Manchmal ist es richtig, aufgrund der bestehenden implizierten Odds, zu einen Einsatz im Flop zu callen. Dieses Spiel wird bestimmt durch die Größe Ihres Stapels und der Ihrer Gegner und auch durch die Größe des Einsatzes. Falls ein schwacher Spieler mit viel Geld einen Einsatz macht und auch Sie verfügen über viel Geld, wäre Callen eine gute Idee, da Sie verdoppeln könnten, wenn Sie im Turn eine passende Karte erhalten.

Spezifische Blätter bei Flop Play

Nicht-verwundbare „Monster" (vier gleiche, bestes Full House, bestes Flush, bestes Straight)

  • Mit dieser Art von Flop ist Ihr Hauptbedenken wie Sie spielen um maximale Auszahlung zu erzielen.
  • Erstellen Sie den Pott, falls niemand die Initiative ergreift (oft bei kleinen Einsätzen/Erhöhungen um Pottchancen zu geben). Bei Einsatz von 30-50% des Potts im vielschichtigen Potts werden viele Spieler bei Zügen und anderen schwachen Blättern callen/erhöhen.
  • Müssen Sie aktiv werden um den Pott zu erstellen, seien Sie sich sicher, dass Sie Gegnern genug Raum lassen um einen Zug/Bluff zu machen.

Verwundbare „Monster" (kleines Full House, kein bester Flush, kein bester Straight)

  • Dieses Blatt kann rentabel gespielt werden, entweder durch Slowplay bis zum Turn (wenn Sie mit der Turn-Karte immer noch ein großartiges Blatt haben) oder durch den Flop.
  • Entscheiden Sie sich es im Flop zu probieren, seien Sie darauf vorbereitet Ihr Blatt mit Ihrem ganzen Chipstapel zu sichern.
  • Manchmal ist es eine bessere Strategie bis zur Turn-Karte zu warten und zu sehen, ob eine passende Karte kommt. Ist dies der Fall, zeigen Sie die wahre Stärke Ihres Blattes im Turn. Ein Nachteil bei diesem Spiel ist, dass Sie Personen gestatten einen Outdraw (Ein besseres Blatt als des Gegners mit den gezogenen Karten zu erhalten wird als „Outdraw" bezeichnet.) nach dem Turn zu haben, indem Sie einen höheren Flush, Straight oder Full House erhalten. Diese Aktion verliert auch schnell an Kraft, wenn eine vierte gleichfarbige Karte passend erscheint oder es ist nur eine Karte zu einem Straight im Turn. Daher ist es wichtig, nicht „mit der Hand verheiratet zu sein", für den Fall, dass eine nicht passende Karte im Turn erscheint.

Top/Mittlerer/Unterer Drilling (Drei mit zwei im Hole)

  • Ist das Board stark koordiniert (2/3 Karten derselben Farbe und/oder 2/3 Verbindungskarten), müssen Sie sich entgegenstellen und versuchen Leute sofort auszuschließen, da nahezu jede Karte im Turn eine Furchtkarte (Scare Card) sein wird. Mehrere Spieler gehen vielleicht mit, so ist ein Übereinsatz des Potts mit 200-300% nicht falsch. Hat jemand durch den Flop bereits einen Straight oder Flush erhalten, haben Sie immer noch rund 34% Chancen zur Verbesserung auf zumindest ein Full House.
  • Ist das Board unkoordiniert, können Sie Slowplay spielen, indem Sie moderat callen oder Einsätze machen und versuchen Leute hereinzulocken. Moderate Einsätze funktionieren am besten wenn sich einige Karten im „Spielbereich" (zum Beispiel 9 und höher) befinden, da irgendjemand normalerweise ein anständiges Blatt hat.
  • Vergessen Sie nicht, mit einem Monster-Blatt möchten Sie den Raum verlassen bei Spielern die versuchen Sie zu bluffen, solange Sie nicht gefährdet sind, dass andere durch gezogene Karten ein besseres Blatt als Sie erhalten. Betrachten Sie immer welche Arten von Gegnern im Pott bleiben.

Top-Paare oder Top- und untere Paare

  • Das Spiel ist ziemlich ähnlich zum Spiel von Dreiern aus dem Flop
  • Spielen Sie dieses Blatt Slowplay oft mit einem moderaten Einsatz oder Call (dies könnte sich für Sie bezahlt machen bei späteren Einsatzrunden).
  • Ist das Board hoch-koordiniert (2/3 Karten in derselben Farbe und/oder 2/3 verbundene Karten), möchten Sie gewöhnlicherweise die Drawing Hand (Ein Blatt, von dem Sie erwarten, dass es sich beim Draw ergibt, wird als Drawing Hand bezeichnet.) bestrafen. Zu hoher Einsatz für den Pott ist nicht falsch, falls es verschiedene Gegner gibt
  • Haben Sie einen Hit mit einem „schwachen" Ass gemacht, lassen Sie AK und AD bezahlen um nach besseren Karten zu jagen.

Unteres Top-Paar

  • Sie müssen diesen Pott durch Einsatz und Erhöhen beschützen. Dieses Blatt sieht stark aus, ist aber in verwundbarer Position durch bessere gezogene Karten geschlagen zu werden. Im Allgemeinen hitten Sie diese Art von Blatt mit verbindenden Karten, die immer zumindest einen Straight-Draw möglich machen. Zum Beispiel: Sie haben 98s und der Flop ist K-9-8, jede K, D, B, 10, 7, 5 die am Turn zuschlägt, wird eine Scare-Card sein und, wenn Sie einen Flush-Draw hinzufügen, wird es noch schlimmer.
  • Passen Sie auf, ob die Board-Paare im Turn (und Sie machen kein Full House) wenn jemand ein Over-Pair hält, zwei bessere Pärchen gemacht hat als Sie oder es könnte Dreier geben.

Overpair (ein Pocketpair, das höher ist, als die höchsten Karten beim Flop)

  • Um aus einem aggressiven Spiel mehr Geld herauszuholen, versuchen Sie oft ein Slowplay bei hohen Overpairs (AA-KK) durch Limping, Callen oder machen moderater Einsätze in der Hoffnung, dass jemand vor dem Flop wieder erhöht. Mit den großen Paaren möchten Sie vermeiden Flops zu nehmen mit mehr als ein oder zwei Gegnern.
  • Ist das Board unkoordiniert, und Sie stehen vor ein oder zwei Gegnern, ziehen Sie Slowplay für Ihr Overpair in Betracht.
  • Haben Sie ein mittleres Overpair ist die Situation ziemlich anders. Sie möchten den Pott im Flop gewinnen, da Ihre Hand verwundbar ist gegenüber Overcards (eine Karte, die höher ist, als die höchste auf dem Tisch) im Turn.
  • Achten Sie auf Flops wie 9-8-7, 10-9-8 und B-10-9, insbesondere wenn Sie mit Flush Draws erscheinen. Jeder, der Sie bei solchen Flops mit viel Action „versorgt", möchten Sie wahrscheinlich schlagen oder Sie mit einem besseren Blatt schlagen möchte.

Top-Paar, Ass-Kicker

  • Machen Sie die meiste Zeit Einsatz auf den Flop (und fahren Sie beim Turn fort) da Sie öfter schwächere Spieler haben, die mit schwächeren Kickern oder schlechteren Händen drin bleiben. Stellen Sie sicher ungefähr den gleichen Einsatz zu machen wie der Pott ist, falls das Board unkoordiniert ist, um Ihr Blatt zu schützen.
  • Noch einmal, es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Flop wie K-7-3 Rainbow und K-J-9 mit einem Flush Draw, wenn Sie AK haben. Im ersten Fall sollten Sie Slowplay des Blattes in Erwägung ziehen, und im zweiten Fall müssen Sie Geld in den Pott werfen, da fast jede Karte im Turn eine Scarecard sein wird.
  • Zum Beispiel: Sie haben A10 und der Flop ist 10-7-2. Sie möchten den Pott im Flop gewinnen oder Blätter wie 89, 10 9, B10, D10 und K10 erzwingen um Sie durch bezahlen zu jagen. Zusätzlich wird jede 6, B, D oder K im Turn eine Scarecard sein.

Top-Paar, Schwacher Kicker

  • Bei einem nicht erhöhten Pott machen Sie einen Einsatz um den Pott zu bekommen, wenn Ihr Blatt das beste ist. Sind vier Spieler am Pott beteiligt, sollten Sie in Betracht ziehen ihn ohne Kampf aufzugeben.
  • Im Allgemeinen sollten Sie aussteigen, wenn Sie einen Einsatz in Höhe des Potts von einem engen Spieler erhalten, falls es eine ernste Chance gibt, dass Sie herausgeworfen werden oder (manchmal) ein Overpair sehen würden. Seien Sie besonders vorsichtig zu callen, wenn noch viele Spieler übrig sind, die handeln, da Sie es sich nicht leisten können ein Risiko einzugehen.
  • Vermeiden Sie in dise Art von Blatt hineingezogen zu werden, sofern Sie nicht über viel zusätzlichen Wert verfügen, wie ein Straight Draw und einen Flush Draw. Zum Beispiel: Sie halten 89s und der Flop ist 6-7-8 mit zwei Karten Ihrer Farbe. Obwohl Sie nur ein Top-Paar mit einem schwachen Kicker haben, seien Sie vorbereitet Ihr Blatt mit ihrem gesamten Chipstapel zu unterstützen. Dieses Blatt gibt Ihnen 20 Outs (!) zum Outdraw eines Spielers mit AA, wodurch Sie zum Favoriten auf den Gewinn werden.

Mittleres Paar (Pocketpair zwischen der hohen und mittleren Karte des Flops)

  • Typische Hand zum Aussteigen oder Einsatz.
  • Sind Sie in später/letzter Position mit nicht mehr als zwei Gegnern, die den Flock gecheckt haben, sollten Sie für einen nicht erhöhten Pott Einsatz machen. Schwache/lose Spieler, die jagen, könnten nach mittleren Paaren oder Draws jagen. Enge Spieler könnten aussteigen mit schwachen Top-Paaren oder anderen nicht so guten Blättern.
  • Steigen Sie aus, wenn ein starker Spieler vor Ihnen einen Einsatz macht, besonders wenn Spieler hinter Ihnen noch agieren.
  • Beim Einsatz sollten Sie in den meisten Fällen Ihre Hand freigeben, wenn Sie erhöht werden. Die einzige Ausnahme ist dann, wenn Sie stark annehmen, dass ein schwacher/aggressiver Spieler zieht. Dann sollten Sie wieder erhöhen oder callen und warten was der Turn bringt.

Mittleres Paar, Ass-Kicker

  • Einsatz oder check-aussteigen, abhängig vom Board, Spielern und Anzahl an Gegnern.
  • Sind Sie der letzte, der agieren wird und Sie wurden gecheckt, ziehen Sie einen Einsatz in Betracht.
  • Zu dieser Situation kommt es ziemlich oft, wenn Sie das Blatt Axs spielen. Es ist wichtig nicht zu sehr in diese Art von Flop hineingezogen zu werden.
  • Mit den Blättern Axs möchten Sie Two-Pair, Drillinge, ein Paar und den besten Flush Draw, etc. hitten. Dann können Sie schwächere Flushes, AK (wenn Sie zwei Pärchen haben) und Drillinge in die Falle locken mit einem schwächeren Kicker als das Ass.

Mittleres Paar, schwacher Kicker

  • Sind nur zwei oder drei Spieler im Pott, entscheiden Sie sich für check-aussteigen oder machen Sie einen Positionseinsatz (Position Bet), wenn Sie gecheckt werden.
  • Nehmen Sie manchmal eine Freecard, wenn Sie gecheckt werden, in der Hoffnung, dass Sie wenigstens zwei Pärchen erhalten.
  • Steigen Sie aus, wenn ein Gegner einen Einsatz macht.

Dritts Paar (Pocketpair unter der zweiten Karte des Flop)

  • Entweder check-aussteigen oder machen Sie einen Positionseinsatz, wenn Sie gecheckt werden und es nur zwei oder drei Spieler im Pott gibt.
  • Nehmen Sie manchmal eine Freecard, wenn Sie gecheckt werden in der Hoffnung, dass Sie wenigstens zwei Paare erhalten.
  • Steigen Sie aus, wenn ein Gegner einen Einsatz macht.

Niedriges Pärchen, Ass-Kicker

  • Steigen Sie bei jeder Aktion aus. Sie jagen vielleicht zwei Outs (für Drillinge), da das Ass einem Gegner zwei ein höheres Zweier-Pärchen bescheren kann. Egal wie, Sie haben bestenfalls nur 5 Outs.
  • Entscheiden Sie sich für einen Einsatz, sollte dieser nur dem Bluffen dienen (wenige Spieler, Position, keine Bildkarte im Flop, etc.).

Niedriges Pärchen mit niedrigem Kicker

  • Steigen Sie bei jeder Aktion aus.
  • Machen Sie keinen Positionseinsatz.
  • Machen Sie einen Einsatz oder checken Sie, wenn Sie an letzter Position gecheckt werden, abhängig von den Umständen.

Nut Draws mit 9 Outs oder mehr (Ass Flush Draw, zwei Overcards und einem Straight Draw, Straight Flush Draw)

  • Anstatt zu callen, erwägen Sie immer durch Einsatz, Erhöhen oder Check-Erhöhen Druck auf Ihren Gegner auszuüben. Ein aggressiver Zug wird bevorzugt gegenüber nur einem oder zwei Gegnern, die mit anständigen Blättern aussteigen können. Bei 12 Outs (wie Flush Draw mit einem Ass-Kicker, was Ihnen 9 Nut Outs und 3 Top-Pärchen Outs gibt), haben Sie annähernd eine 50%ige Chance bei Turn und River kombiniert zu hitten. Indem ein Gegner All-In beim Flop einsetzt, werden Sie oft Geld machen, da Sie fast gleich viel Geld haben, wenn Sie gecallt werden und Sie haben eine Chance den Pott im Flop zu gewinnen. Aber vergessen Sie nicht Ihren Gegner All-In zu setzen und callen Sie nicht All-In.
  • Späte Position gibt Extra-Vorteil bei dieser Art von Blatt, da Sie sich entscheiden können, ob Sie erneut erhöhen, einen Einsatz machen, checken, callen oder aussteigen, abhängig von der Aktion vor Ihnen.
  • Haben Sie nur einen kleinen Chipstapel und der Pott hat eine annehmbare Größe, sollten Sie in Erwägung ziehen All-In einzusetzen, auch wenn Sie der erste sind, der agiert.
  • Hinweis: Um einen 75% Pott Heads-Up zu callen, werden Pottchancen von über 30% (14-15 Outs) benötigt. Auch wenn „implizite Pottchancen" mit möglichen Extragewinnen im River gezählt werden, werden Sie keine Heads-Up Einsätze von mehr als 80% machen wollen.
  • Vergessen Sie nicht nach den Nuts (das bestmögliche Blatt, das auf jeden Fall gewinnt) zu ziehen. Seien Sie sicher, dass Sie sich nicht „totziehen" bei den Nuts.

Nicht-Nut-Ziehen mit 9 Outs oder mehr

  • Seien Sie vorbereitet auszusteigen mit Ihrem Nicht-Nut-Zug, insbesondere bei erhöhten vielschichtigen Potts. Sie möchten nicht jagen und mit dem Verlust Ihres gesamten Chipstapels enden, wenn Sie hitten.
  • Größtenteils sollten Sie vermeiden zu setzen oder zu einen zweit- oder drittklassigen Zug zu jagen, insbesondere bei Flush Draws, bei denen Sie sich oft einem Ass der passenden Farbe gegenüber sehen.
  • Mit einem zweitbesten Zug können Sie einen passablen Einsatz in einem nicht erhöhten Pott machen, indem Sie versuchen ihn sofort zu gewinnen.

Nicht-Nut-Züge mit 8 Outs oder weniger

  • Jagen Sie nicht, da Sie geringe Pottchancen haben und sich „totziehen" könnten. Sie möchten den Turn so billig wie möglich sehen und herausfinden, ob Sie ein Blatt machen können.
  • Erhöhen Sie, machen Sie einen Einsatz oder steigen Sie aus, entsprechend des Boards, den Spielern, Handlungen und Anzahl an Gegnern. Ziehen Sie Ihr Geld nicht ab.

Overcards - AK, AD, KDs, ABs

  • Diese Blätter sollten mit Vorsicht gespielt werden gegen sowohl starke wie schwache Opposition. Starke Spieler wissen, dass Sie als enger Spieler, oft Overcards haben, wenn der Flop mit niedrigen Karten erscheint. Dies macht Sie empfänglich zum Stehlen von Erhöhungen von den guten Spielern und die schwachen Spieler werden callen/jagen mit mittelmäßigen Blättern.
  • Erscheint das Board ohne Bildkarten (Ass, König, Dame oder Bube), können Sie rund 70-80% des Potts als Bluff/Halbbluff einsetzen, dies steht für ein Overpair. Insbesondere sollten Sie folgen, da der Pre-Flop gegen nicht mehr als zwei Gegner steigt.
  • Vermeiden Sie daraus eine (teure) Gewohnheit zu machen für dieses Blatt einen Einsatz zu machen gegen gleichfarbige/verbundene Flops mit keinen Bildkarten und verschiedenen Gegnern. Sie werden Geld verlieren und "Equity Bluff", die Sie an anderer Stelle besser einsetzen könnten.
  • Vergessen Sie nicht, dass Ihre Overcards immer noch das beste Blatt gegen eine oder zwei Gegner mit einem Flop an Lumpen sein könnte.

On the Turn

  • #Als allgemeine Regel möchten Sie immer noch die Führung haben und den Pott erstellen.
  • Machen Sie einen Einsatz auf einen Zug im Flop, müssen Sie Ihr bestes Urteilsvermögen einsetzen und entscheiden, ob Sie noch einmal feuern wollen. Vergessen Sie nicht Ihr Blatt immer neu zu bewerten, während das Spiel fortschreitet.
  • Callen Sie nicht bei großen Einsätzen mit einem mittleren Blatt, es sei denn Sie spielten mit einem Gewohnheitsbluffer oder einem Spieler, der ganz offensichtlich kurz vor dem Tilt steht.
  • Sie können stehlen-erhöhen/stehlen-Einsatz gegen enge Spieler einsetzen, wenn Sie einen Halb-Bluff erkennen und Sie haben einen Zug, aber Sie müssen auf den Moment warten, in dem Sie das Verhalten Ihres Gegners richtig lesen können. Sie haben zum Beispiel KQs und der Flop ist 10-9-3. Sie haben einen kleinen Einsatz von einem einzelnen Gegner gecallt und jetzt kommt eine 6, die Ihnen auch einen Flus Draw gibt. Erkennen Sie Schwäche in Ihrem Gegner, der wieder einen Einsatz macht, ist es angemessen als Halb-Bluff zu erhöhen. Es ist wahrscheinlich, dass Sie wenigstens 12 Outs haben (jeder B oder Flush-Karte) zu einem besseren Blatt als Ihr Gegner und möglicherweise 18 Outs (falls ein K oder eine D den Pott für Sie gewinnt).

On the River

  • Vermeiden Sie einen Einsatz zu machen, sofern Sie nicht ziemlich sicher sind, einen Showdown zu gewinnen, insbesondere wenn Sie harten Gegnern gegenüber stehen. Sie haben wenig zu gewinnen und viel zu verlieren (da Sie zu 90% der Zeit nur Calls von Spielern erhalten, die glauben, dass Sie Ihr Blatt geschlagen haben)
  • Versuchen Sie Ihre(n) Gegner und ihre Blätter zu erkennen und der/die wahrscheinlich den Betrag einsetzt, den Sie von ihm/ihnen erwartet hätten.
  • Checken Sie manchmal eine gute Hand um jemanden, von dem Sie denken, dass er keine gute Karte beim Ziehen bekommen hat, zu einem Bluff zu reizen, da sie Ihren Einsatz sowieso nicht callen werden.
  • Sie sollten oft nur kleine Einsätze machen, wenn Sie das beste Blatt haben (und keine Scarecard im River erscheint). Dieser Betrag wird Spieler mit einem schwächeren Blatt zum Callen reizen.
  • Haben Sie Ihren (Nut-) Zug bekommen, machen Sie oft einen Einsatz von 80-120% des Potts um klar zu machen, dass Sie entweder den Zug bekommen haben oder bluffen. Diese Art von Einsatz erzeugt fast so viele Calls wie ein kleiner Einsatz.

Special moves

Die Freecard

Sind Sie in später Position oder agieren als Letzter, können Sie mit einer Drawing Hand (Eine Hand, die die Verbesserung braucht, um zu gewinnen) im Flop erhöhen. Wahrscheinlich werden Ihre Gegner dann Checken, was Ihnen die Gelegenheit zum Checken gibt (falls sich Ihr Blatt nicht verbessert) oder einen Einsatz machen (wenn Sie eine gute Karte ziehen). So sparen Sie Geld falls Sie Ihr Spiel nicht verbessern und Sie mit der Belohnung entschädigen, wenn Sie die richtige Karte ziehen. Dieser Zug schlägt jedoch fehl, wenn beim Flop erneut erhöht wird. In diesen Situationen kostet es Sie Geld, aber es bleibt ein gutes Spiel, da Sie Informationen erhalten und Sie haben einen Zug für ein besseres Blatt.

Das Checken-Erhöhen

Wenn Sie ein gutes Blatt haben und Sie sind an der Reihe, erhöhen Sie in der Hoffnung, dass ein Gegner einen Wetteinsatz macht, so dass Sie erhöhen können, wenn Sie wieder an der Reihe sind. Zum Beispiel: Sie sind in einer frühen Position und haben A Q. Der Flop ist Ap-Dh-6k. Sie checken und zwei Spieler in mittlerer Position checken auch. Ein Spieler in später Position macht einen Wetteinsatz und erhöht dann. Der Grund für Checken-Erhöhen ist es eine Situation zu erzeugen, in der Sie möglicherweise ein besseres Blatt bekommen können wie einen Straight, wo es aber zu teuer für Ihre Gegner ist zu callen, da sie, in diesem Fall, nicht die korrekten Pottchancen mit Blättern wie Bauchschuss Straight Draws haben. Callen sie weiter, haben Sie wenigstens Informationen bezüglich der Stärke Ihrer Blätter erhalten und sie gezwungen so viel wie möglich zu bezahlen beim Versuch Sie zu einem Outdraw zu bewegen.

Der Halb-Bluf

Halb-Bluffen ist, wenn Sie einen Wetteinsatz machen oder erhöhen bei einer Hand, die wahrscheinlich nicht die beste ist (momentan), aber Sie haben viele Outs um ein besseres Blatt als Ihre Gegner zu bekommen (Outdraw), wenn Sie zum Callen oder Erhöhen kommen, obwohl Sie tatsächlich hoffen, dass Sie den Pott genau jetzt gewinnen. Zum Beispiel: Sie sind in später Position und haben J 10 und der Flop zeigt K 6 2, so haben Sie einen Flush Draw mit 9 Outs. Es gibt drei andere Spieler im Pott und Sie alle Checken nach Ihnen. Sie machen einen Wetteinsatz ohne die beste Hand zu haben, da alle gecheckt haben, sie haben Schwäche gezeigt und steigen vielleicht mit Pocketpairs, einem Paar Sechsen oder Zweien, aus. Auch wenn Sie gecalled werden, haben Sie 9 Outs zum Flush und vielleicht ein zusätzliches 6 Outs um zu gewinnen falls Sie einen Buben oder eine 10 bekommen, 15 Outs insgesamt. Falls gecallt und Sie sind im Turn gecheckt worden, haben Sie die Möglichkeit eine freie Karte zu nehmen, falls sich Ihr Blatt nicht verbessert hat.

Chancen

Pottchancen

Pottchancen sind das, was Sie benutzen um zu berechnen, ob ein bestimmtes Spiel einen positiven erwerteten Wert hat. Es ist definiert als das Verhältnis zwischen der Größe des Pott und des Einsatzes. Zum Beispiel: Ist der Pott $100 und Ihr Einsatz ist $10, sind die Pottchancen 10 zu 1. Um Ihre Pottchancen zu berechnen, müssen Sie wissen über wie viele Outs Ihr Blatt momentan verfügt. Zum Beispiel: Haben Sie beim Flop einen Herz-Flush-Zug, haben Sie 9 Outs um Ihr Blatt zu machen. Insgesamt gibt es 13 Herzen. Sie haben 2 und der Flop erscheint mit 2, wodurch 9 nicht gesehene Herzen verbleiben.

Beziehen Sie sich auf unten stehende Tabelle, bemerken Sie, dass Sie eine 35%ige Chance zum Erlangen eines Blatts mit 9 Outs im Turn und River kombiniert haben. Dies ist leicht besser als 1 in drei Malen, was bedeutet, dass es, falls es Sie $10 kostet um $30 oder mehr zu gewinnen, ist das Ziehen für einen Flush der richtige Zug.

Eine Faustregel: Jedes Out gibt Ihnen rund eine 4%ige Chance zum Hitten bei Turn und River kombiniert. Zum Beispiel: 5 Outs geben Ihnen rund eine 20%ige Chance zru Verbesserung, 6 Outs rund 24%, etc.

Outs für spezifische Züge

Flush Draw mit zwei Overcards oder ein Straight Flush Draw 15 outs
Flush Draw mit einer Overcard 12 Outs
Flush Draw 9 Outs
Straight Draw mit offenem Ende 8 Outs
Zwei Overcards 6 outs
Bauchschuss Straight Draw 4 Outs

Outs ziehen aus einem Stapel von 47 ungesehenen Karten

Anzahl an Outs % on River
1 4.3
2 8.4
3 12.5
4 16.5
5 20.4
6 24.1
7 27.8
8 31.5
9 35.0
10 38.4
11 41.7
12 45.0
13 48.1
14 51.2
15 54.1
16 57.0
17 59.8
18 62.4
19 65.0
20 67.5

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