Fantastic Five – Die fünf größten Pots aller Zeiten beim Onlinepoker

Die 5 größten Online Pots aller Zeiten

Aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit stammen unsere fünf Videos, die wir dieses Mal für euch zusammengestellt haben. Sieben Tage im November 2009 reichten aus, um die fünf größten Pots beim Online-Poker zu erzeugen – und ein Mann war immer dabei! Wie innerhalb von Sekunden sechs- und siebenstellige Summen den Besitzer wechselten, sollte man nicht verpassen!

Der goldene November 2009

Im Jahr 2009 arbeitete sich ein Spieler in rasender Geschwindigkeit in den Highstakes hoch und fast genauso schnell wurde er zur Legende. Vor nichts und niemandem hatte dieser junge Schwede Angst, und sein Pseudonym Isildur1 wurde rasch zum Synonym für unbändige Spielfreude und maximale Schmerzunempfindlichkeit.

Im November 2009 war Isildur1 in jeder Beziehung auf seinem Höhepunkt angekommen. In einigen atemberaubenden Sessions hatte er den damals als weltbesten NLHE-Cashgame-Spieler eingestuften Tom durrrr Dwan demontiert und sich bereits gegen die anderen Platzhirsche der Szene in Stellung gebracht.

Als Folge entstanden die fünf größten Online-Pots aller Zeiten, die dies vermutlich auch noch sehr lange bleiben werden. Immer mit dabei Isildur1 und die beiden Full-Tilt-Stars Patrik Antonius und Phil Ivey und gespielt wurde immer Pot-Limit Omaha. Gesamtsumme der fünf Pots: $5.024.760! Unfassbar! 

5. Viktor Isildur1 Blom vs. Phil Ivey, $827.960

Eher glücklich fiel dieser Sieg von Isildur1 gegen Phil Ivey aus. Der junge Schwede ist eigentlich die gesamte Hand hinten und sein Semi-Bluff auf dem Turn rennt geradewegs in die Nuts plus Flush Redraw.

80 zu 20 ist Ivey Favorit, als die Kohle in die Mitte geht, doch am Ende schaut er in die Röhre.

4. Phil Ivey  vs. Viktor Isildur1 Blom, $832.940

Vertauscht sind die Rollen in diesem Duell. Dieses Mal bringt Isildur1 sein Geld als Favorit im Pot unter, doch Ivey trifft einen glücklichen River und kassiert die fette Beute von fast $833.000.

75 Prozent Pot Equity reichen nicht aus, um den Pot dingfest zu machen – in einer Hand mit über 400BB eine recht schmerzhafte Angelegenheit.  

3. Patrik Antonius vs. Viktor Isildur1 Blom, $878.958

Neben Phil Ivey ging auch Patrik Antonius keiner Konfrontation mit seinem jungen skandinavischen Rivalen aus dem Weg. Im Gegensatz zu seinem Full-Tilt-Kumpel hatte Antonius aber meist die Nase vorn und konnte zwei der größten Pots aller Zeiten abgreifen.

Regelrecht dramatisch geht es in diesem Pot zu. Auf dem Turn haben beide Kontrahenten Top Two Pair und können sich mit Redraws noch weiter verbessern. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Pot geteilt wird, beträgt 62,5 Prozent, doch in puncto Redraws hat Antonius die etwas besseren Chancen.

Dass man einen Gutshot nie unterschätzen sollte, zeigt der River. Er bringt Antonius den Volltreffer und den größten sechsstelligen Pot aller Zeiten.

2. Viktor Isildur1 Blom vs. Phil Ivey, $1.127.955

Keine Diskussionen gibt es in dieser Hand, bei der Iveys Blatt am Ende in den Muck wandert. Isildur1 floppt mit dem Overfull ein absolutes Monster, und man muss aufgrund des Handverlaufs annehmen, dass auch Ivey ein Full House hatte, vermutlich mit JT.

Interessant ist übrigens die Art und Weise, wie Blom diese Hand spielt. Slowplay ist normalerweise sein Ding nicht, stattdessen setzt er meist unabhängig von der Stärke seines Blatts erbarmungslos vom Anfang bis zum Ende. Hier aber lässt er Ivey mit zwei diabolischen Checks ins Messer laufen.

1. Patrik Antonius vs. Viktor Isildur1 Blom, $1.356.947

Tatata! Tusch! Hier haben wir den größten Online-Pot aller Zeiten, bei dem es mit satten 678 effektiven Big Blinds schon auf dem Flop zum Äußersten kommt. Mathematisch ist alles im grünen Bereich, denn beide Spieler machen hier alles richtig.

Antonius hat mit seiner gefloppten Straight plus Backdoor Flush Draw stabile 55 Prozent, während Bloms Monster-Wrap mit Neun hoch (!) immerhin 45 Prozent wert ist. Schon der Turn ist eine ziemlich ernüchternde Karte für Blom, denn mit dem zweiten Herz sind viele Outs wertlos geworden.

Das Ende ist dann so prosaisch wie bei jeder anderen Pokerhand, doch der Betrag, der zu Antonius wandert, ein bis heute unerreichter Rekord!

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