Deutscher Sieg beim Battle of Malta 2013 durch Louis Cartarius

Louis Cartarius Battle of Malta 2013

Louis Cartarius gewinnt den weiten Battle of Malta, der sich zu einem der größten Turniere in ganz Europa entwickelt hat.

Exakt 888 Spieler nahmen am Main Event des BOM teil. Am Ende lagen die 17,7 Mio. Chips bei Louis Cartarius aus Frankfurt.

Drei Tage und rund 30 Stunden Spielzeit dauerte der zweite Battle of Malta.

Während bei der Vorjahresausgabe die Spieler aus Italien dominierten, war das Teilnehmerfeld in diesem Jahr vielseitiger.

U. A. waren auch Spieler aus Deutschland in weit größerer Zahl vertreten. Ein buntes Sammelsurium aus Qualifikanten, Urlaubern und ambitionierten Semi-Profis. Erfahren Sie hier mehr über die deutschen Teilnehmer.

9 Finalists
Die neun Finalisten.

Am Finaltisch saßen neun Spieler aus acht Nationen: Italien, Ukraine, Malta, Russland, Norwegen, Schweden, Finnland und Polen.

Prominetester Spieler am Finaltisch war der Finne Lauri Pesonen, den PokerListings als einen der Favoriten zu dem Event eingeladen hatte.

Er konnte die Erwartungen am Ende aber nicht ganz erfüllen und wurde Fünfter.

Vom Tisch nahm ihn der Spieler, der am Ende das ganze Turnier gewinnen sollte.

Louis Cartarius lebt in Frankfurt, zumindest jetzt noch, denn er plant, zum Ende des Jahres auf die Sonneninsel Malta zu ziehen.

Mehrmals war er während des dritten Tage shortstacked, konnte aber in den entscheidenden Momenten immer wieder die Coin Flips für sich entscheiden.

Härtester Gegner am Finaltisch war neben Pesonen der Norweger Ambjorn Haga „der Schreckliche“.

Der Seemann aus Skandinavien dominerte den Finaltisch fast den ganzen Tag, spielte aggressiv und traf in den entscheidenden Momenten das Board nach Belieben.

Sein Glück endete nach einem Coin Flip gegen Cartarius, der mit Pocket Vieren ein Set traf, während Haga mit A-9 nur ein As auf dem Board fand.

ambjorn haga2
Ambjörn Haga.

Unter den letzten drei Spielern war neben Haga und Cartarius der Malteser Lokalmatador Konrad Abela, der letztlich im Heads-up Cartarius gegenüber saß.

Zu dritt handelten die Spieler bei ähnlichen Chipständen einen Deal aus. Gemäß ICM wurden die momentanen Auszahlungssummen errberechnet. Dann zogen die Spieler bei jedem 5000 Euro ab und ließen €15.000 für den Sieger liegen.

Damit war allen dreien schon ein Preisgeld von rund €50.000 sicher.

Das Heads-up zwischen Cartarius und Abela dauerte ca. 20 min. Dann kam es zur letzten Hand der dreitägigen Schlacht.

Die Chips gingen pre-Flop all-in, und nach dem Schowdown ergab sich diese Situation:

Cartarius:    

Abela:    

Und so verlief das Board:

      ---   ---  

Abela zog auf dem Flop mit seiner dominierten Hand vorbei, aber Cartarius traf die am Ende turnierentscheidende Dame auf dem Turn. Mehr darüber, wie sich der letzte Tag entwickelte, lesen Sie in unserem Live-Blog.

rizzo scott
Moderatorin Kara Scott und Bald-Ehemann Giovanni Rizzo.

Die offiziellen Payouts am Finaltisch:

  • 1. Louis Cartarius - €80.000
  • 2. Konrad Abela - €52.000
  • 3. Ambjorn Haga - €32.000
  • 4. Arthur Popov - €23.630
  • 5. Lauri Pesonen - €19.000
  • 6. Alessandro de Iaco - €15.000
  • 7. Sonny La - €12.000
  • 8. Guiseppe Polichetti - €9500
  • 9. Daniel Lukacz - €7300

Im vergangen Jahr hatte Nicodemo Piccolo für den ersten Preis noch €35.000 erhalten.

Der Battle of Malta war ein durchschlagender Erfolg. Aus rund 350 Spielern bei der Premiere wurden fast 900 im Folgejahr.

Hätten sich nicht gewisse organisatorische Schwierigkeiten ergeben, wäre auch eine vierstellige Spielerzahl möglich gewesen.

Trotz kleiner Probleme war Stimmung durchgehend positiv, und die Spieler amüsierten sich bestens.

Das lag u. A. an Dudeson Jukka, der es sich nicht nehmen ließ, den dritten Spieltag mit der Bestellung von 20 großen Gläsern Bier zu beginnen.

Insgesamt kam der BOM auf €430.000 Preispool, also mehr als das doppelte der garantierten Summe.

jukka beer
Spaßvogel Bier-Jukka.

Bei den Spielern kam der Event offenkundig gut an, denn  auch das €110 Side Event „Siege of Malta“ war mit 251 Spielern bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Wir bedanken uns bei allen Spielern für ihr Kommen und das viele konstruktive – und zum Glück mehrheitlich positive – Feedback, das wir bekommen haben.

Unten im Video sehen Sie noch einmal eine Zusammenfassung mit Kara Scott und den Finalisten.

Die Schlacht ist vorbei! Wir gratulieren dem Sieger Louis Cartarius aus Frankfurt! Bis nächstes Jahr!


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