Pot Limit Omaha

Richard Austin

Pot-Limit Omaha, Cash Game

Einleitung

Pot-Limit Omaha ist eines der beliebtesten Cash-Spiele, das heutzutage in ganz Europa gespielt wird. Es hat sich in Turnierspielen bedeutend nach oben bewegt und tatsächlich beherbergen größere Turniere Veranstaltungen zu Pot-Limit Omaha einige Male im Jahr. Omaha ist eine der am schnellsten zunehmenden Arten des Pokers heutzutage und wird viel stärker in Europa als in den USA gespielt.

Pot-Limit Omaha ist ein sehr strategisches Spiel und es geht zum großen Teil um Fähigkeiten und Disziplin und Spieler müssen in der Lage sein ihre Konzepte simultan auszubalancieren. Dieser Artikel zielt darauf ab Anfängern und Spieler mittleren Grades zu helfen Ihr Pot-Limit-Omaha-Spiel zu verbessern, indem sie einen soliden, engen, aggressiven Stil spielen. Es befürwortet den Ausgleich zwischen Bluffs und Halb-Bluffs bei (meistens) soliden Spielen und konzentriert sich auf Pre-Flop- und Flop-Spiel, das diese die wichtigsten Einsatzrunden sind. Das Spiel wird schnell komplex und herausfordernder bei der Analyse, wenn Sie Turn und River erreichen. Spielen Sie jedoch Flop und Pre-Flop richtig, sehen Sie sich weniger schwierigen Situationen im Turn und River ausgesetzt.

Wie bei allen Formen des Pokers gibt es Ausnahmen zu den Regeln und daher sollten die in diesem Artikel dargelegten Konzepte als allgemeine Richtlinien verstanden werden. Um ein wirklich erfolgreicher Spieler zu sein, ist es notwendig, dass Sie Ihr Urteilsvermögen einsetzen, wenn Sie das bestmögliche Spiel bestimmen. Es ist einfach unmöglich haarscharfe Ratschläge zu geben, die auf jede Situation zutreffen

Schlüsselfertigkeiten um ein guter Pot-Limit-Omaha-Spieler zu werden

  • Strikte Blattauswahl (Geduld/Disziplin)
  • Gute Tischauswahl (sehr wichtig bei allen Pokerspielen)
  • Disziplin (die Fähigkeit auf ein gutes Blatt zu waren und nicht mit zweitklassigen Blättern jagen)
  • Lesen Sie in Ihren Gegnern
  • Courage einen Einsatz zu machen/zu erhöhen (aggressiv bei Zügen zu sein oder wahrgenommenen besten Blättern)
  • Keine Verwundbarkeit um nicht Tilt zu gehen

Ein Vergleich: Pot-Limit Omaha vs. Texas Hold'em

  1. Bei Omaha erleben mehr Spieler den Flop. Der Vorteil von guten Anfangsblättern gegenüber schlechten ist nicht so groß in Omaha. Dies ermutigt die Leute in Omaha mehr Flops zu sehen als in Hold'em. Es erzeugt auch größere Potts, was Ihre Entscheidung im Flop noch wichtiger macht.
  2. Bei Omaha benötigen Sie eine stärkere Hand um zu gewinnen. Die Blätter, die typischerweise den Pott in Hold'em gewinnen, wie Top-Pärchen mit Top-Kicker und Overpairs, gewinnen ihn nicht sehr oft in Pot-Limit Omaha. Bei Omaha sind diejenigen Blätter die besten, die erstellt werden und zusätzlichen Wert haben, wie Top Set bei einem großen Zug. Wandert bei Pot-Limit Omaha das Geld in die Mitte, hält normalerweise jemand die Nuts.
  3. Omaha ist ein stärker vom Blatt getriebenes Spiel. In Omaha gibt es nicht so viele Gelegenheiten zum Bluffen. Dies liegt an dem Fakt, dass es mehr Spieler gibt, die den Flop erleben und mehr Kombinationen an Blättern, die erstellt werden können. Befindet sich ein Pärchen im Board, hält wahrscheinlich jemand ein Full House, wenn ein Flush oder Straight möglich ist, hält es wahrscheinlich jemand und so weiter.
  4. Freecards zu geben ist im Allgemeinen kein gutes Spiel in Omaha. Als Erstes, da die Potts im Flop normalerweise größer sind, ist es sinnvoller es zu versuchen und den Pott sofort hier zu gewinnen. Als Zweites ist es wahrscheinlicher, dass jemand für Ihre Blätter mehr in den Pott wirft, da es größere Möglichkeiten beim Ziehen gibt. Und schließlich ist es stark möglich, dass eine Freecard Ihr Blatt schlagen könnte.
  5. Position ist weniger wichtig in Omaha. Obwohl die Position in allen Formen des Pokers wichtig ist, ist sie in Omaha weniger wichtig. Im Flop sind mehrere Spieler und es ist schwer einen Pott zu gewinnen, indem Sie einen Wetteinsatz machen, wenn Sie in später Position checken. Als Ergebnis gewinnt gewöhnlich der Spieler den Pott, der das beste Blatt hat.
  6. Enge Spieler werden in Omaha nicht so schnell geblufft. In Hold'em können enge Spieler einfach eingeschüchtert werden und verlassen den Pott, wenn der Flop mit niedrigen Karten erscheint. Nichtsdestotrotz, da in Omaha ein enger Spieler Blätter wie 8-7-6-5, B-B-5-4 oder 8-8-7-7 mit kleinen Schwierigkeiten spielen kann, ist es schwieriger sie „herum zu schubsen".. Der grübelnde Spieler kann sich nie sicher sein, dass Sie nicht die Nuts bei einem Flop wie 7-6-3 haben, während er in Hold'em fast sicher sein könnte, dass Sie sie nicht haben.

Pot-Limit

In Pot-Limit Omaha möchten Sie Ihre Blätter schützen, indem Sie Einsätze in Höhe des Potts tätigen und erhöhen, bis Sie ein großer Favorit sind und zu diesem Zeitpunkt geben Sie all Ihr Geld in die Mitte. Sie möchten das bestmögliche Blatt haben und/oder ziehen, wenn das ganze Geld in die Mitte geht. In Pot-Limit steigen die Potts schnell an und Sie müssen in der Lage sein den Betrag zu bestimmen, den Sie im Turn einsetzen können, falls Sie erwarten im Flog gecallt zu werden.

Im Allgemeinen gibt es keinen geringeren Grund einen Einsatz zu machen oder zu erhöhen als die Größe des Potts, wenn Sie Pot-Limit Omaha spielen. Sie können dies zu speziellen Gelegenheiten tun, wie wenn Sie einen Einsatz auf einen Gegner machen mit dem zweiten Nut Flush im River und der Pott sehr groß ist, oder falls Sie im River callen wollen Sie machen einen Einsatz in der Höhe, von der Sie denken, das Ihr Gegner beim Callen verwenden wird. Während es jedoch völlig vom Spieler und der Situation abhängt, ist es meistens am besten einen Einsatz zu machen und die Größe des Potts zu erhöhen.

Top-Ratschlag und allgemeine Fehler

Pot-Limit Omaha Top-Ratschlag

  1. Seien Sie bei Ihren Anfangsblättern sehr wählerisch: Nichts ist wichtiger als die Auswahl der korrekten Anfangsblätter für eine bestimmte Situation.
  2. Tischauswahl: Spielen Sie nur Spiele, in denen Sie einen Vorteil haben. Sie möchten, dass wenigstens einige schwache Spieler an dem Tisch sind, wenn Sie Platz nehmen.
  3. "Gegen die Spieler spielen": Seien Sie sicher, dass Sie die Gegner schnell einschätzen: Wer spielt unterlegene Blätter, wer steigt bei aggressivem Spiel aus, wer bietet beim Ziehen, wer macht große Einsätze bei schwachen Blättern und beim Ziehen, wer kann getäuscht werden etc.
  4. "Alles oder gar nichts": Aussteigen oder mithalten/erhöhen (falls die Chancen für Sie stehen). Sie sollten es vermeiden zu Callen sofern Sie keinen guten Grund haben (wie eine Falle für einen Gegner oder Ihre Pottchancen zu erhöhen, wenn Sie einen Big Draw haben).
  5. Respektieren Sie die meisten Einsätze und Erhöhungen: Dies ist insbesondere wahr bei Pot-Limit Omaha, da die meisten Spieler nicht bluffen.
  6. Versteifen Sie sich nicht auf den Nut-Flush-Zug: Der Unterschied zwischen Omaha und Hold'em den Nut-Flush zu ziehen ist der, dass Sie in Hold'em normalerweise den Pott gewinnen können, indem Sie ein Paar aus Ihrem Ass bilden oder den Pot mit einem Flush gewinne, obwohl das Board Paare bildet. Das gleiche ist nicht wahr für Omaha.
  7. Versteifen Sie sich nicht auf achtfachen Straight Draw: In Omaha ist es möglich auf 13, 17 und 20 Arten Straight Draws zu erhalten. Es ist am besten zu warten bis Sie eine dieser Draws halten, bevor Sie sich zu stark in den Pott involvieren.
  8. Spielen Sie nicht zu riskant mit ungepaarten Assen: Ist alles, was Sie haben ein Paar Asse und zwei niedrige Karten (Rags) ungleicher Farbe und nicht aufeinander folgend, gibt es wenig im Flop, was Ihr Blatt verbessern könnte. Erhalten Sie im Flop kein Ass endet dies normalerweise für Sie mit einem schwachen Blatt.
  9. Machen Sie einen Einsatz für Ihre besten Drawing Hands (Ein Blatt, von dem Sie erwarten, dass es sich beim Draw ergibt): Verstärken Sie die Verschleierung in Ihrem Spiel, indem Sie hohe Einsätze auf Ihre starken gezogenen Karten machen, da Sie so auch mehr Potts ohne Kampf gewinnen werden.
  10. Ziehen Sie in vielschichtigen (multi-way) Potts immer auf die Nuts: Geht das ganze Geld in die Mitte bei vielschichtigen Potts, seinen Sie sicher auf die Nuts zu ziehen. Vermeiden Sie es Ihr gesamtes Geld in Züge ohne zusätzlichen Wertzu investieren, da Sie sich plötzlich zwischen einem Set und dem Nut-Flush-Draw in der Falle sehen könnten, wobei Sie vielleicht nur noch einen Nut-Straight-Draw hätten, der zu einem geteilten Pott führen könnte, wenn Sie die richtige Karte erhielten.

Pot-Limit Omaha Allgemeine Fehler

  1. Keine Aufgabe eines guten Blatts, wenn Sie geschlagen sind, wodurch Sie den ganzen Chipstapel mit einem Blatt verlieren.
  2. Überbewertung des Blatts (allgemeiner Fehler von Hold'em-Spielern).
  3. Calling bei schwachem Blatt bei einem Einsatz.
  4. Spielen von zu vielen Anfangsblättern.
  5. Nich Pre-Flop erhöhen bei besten Blättern (Druck auf zimperliche Spieler ausüben, die Drawing Hands haben) und dann zu weit mit ihnen gehen nach dem Flop.
  6. Geben von Freecards oder zu niedriger Einsatz beim Pott (viel riskieren um einen kleinen Pott zu gewinnen/Ihr Blatt nicht beschützen).

Pre-Flop-Spiel

Allgemeiner Pre-Flop-Ratschlag

Die wichtigste Fähigkeit um das Spiel Pot-Limit Omaha zu beherrschen, ist zu wissen, welche Anfangsblätter es sich zu spielen lohnt. Es gibt jedoch keine Richtlinien um alle möglichen Situationen abzudecken, daher wird geraten, dass Sie bestimmten Standard-Richtlinien folgen. Im Wesentlichen hängt das Blatt, das Sie zum Spielen wählen, von den folgenden Kriterien ab:

  1. Ist der Tisch eng oder locker?
  2. Wie viele Spieler sitzen am Tisch?
  3. Wie viele Spieler sind im Pott, wenn es an Ihnen ist zu agieren?
  4. Wurde der Pott erhöht? Ist dies der Fall, welcher Spieler und Position?
  5. Welche Position haben Sie?
  1. Ist der Tisch, sollten Sie stark in Betracht ziehen zu einem anderen Spiel zu wechseln, obwohl es auch an engen Tischen Möglichkeiten gibt Geld zu gewinnen. Im Allgemeinen müssen Sie aggressiver als gewöhnlich spielen. Dies führt zu mehr Erhöhen und Bluffen Pre-Flop. Ihr Vorteil bei so einem Tisch ist, dass Sie wissen werden wie Ihre Gegner spielen werden, aber Sie werden mehr Blätter spielen und mit ihnen aggressiv spielen, wodurch Ihr Spiel schwerer zu durchschauen ist.
  2. Im Allgemeinen müssen Sie enger spielen an einem vollen Tisch und lockerer an nicht so gut besetzten Tischen.
  3. Sind viele Spieler im Pott, wenn Sie agieren müssen, haben Sie mehr Informationen, welche es Ihnen gestatten mehr Blätter zu spielen. Zusätzlich erhalten Ihre Drawing Hands einen besseren Preis und die Wahrscheinlichkeit ist geringer, dass Sie in der Lage sind das Feld durch Erhöhen zu begrenzen.
  4. Wurde der Pott erhöht, müssen Sie Blätter spielen, von denen Sie denken, dass diese nicht vom Erhöher überboten werden können. In diesen Situationen sollten Sie sehr selektiv sein, welches Blatt Sie spielen möchten.
  5. Ihre Position beeinflusst die Blätter, die Sie spielen, stark. Im Allgemeinen müssen Sie enger spielen an einer frühen Position und dann Blätter hinzufügen, wenn sich Ihre Position verbessert.

Anfangsblätter

Das Anfangsblatt ist in Omaha genauso wichtig wie in allen anderen Formen des Pokers. Wonach Sie suchen, sind 4 Karten, die zusammen agieren, obwohl viele Anfänger (die es gewohnt sind Texas Hold'em zu spielen), dies nicht erkennen. Sie werden alle vier Karten spielen, die ein oder zwei gute Hold'em-Blätter enthalten. Zum Beispiel überschätzen sie oft Blätter wie J J 2 7; sie denken, dass es so gut ist wie ein Paar Buben in Hold'em. Sie missinterpretieren auch Blätter wie A Q 8 8, da sie zwei gute Hold'em-Blätter umfassen. Bei dieser Art von Blatt gibt es jedoch schlecht koordinierte Kombinationen, wie A-8 und D-8. Vergleichen Sie zum Beispiel die vorher erwähnten Blätter mit A K A K, welches das stärkste Anfangsblatt in Omaha ist. Bei diesem Blatt haben Sie AA, KK und zwei verschiedene Kombinationen von AKs. Alle möglichen Kombinationen sind auch sehr starke Blätter in Texas Hold'em.

Andere Beispiele für Blätter, die vier Karten umfassen, die zusammen passen, sind Blätter wie Q J 10 9, K K Q J, Q Q J 10, J J 10 10, A A 3 4, A A K Q, A A J 10 (das zweitstärkste Anfangsblatt), 8 7 6 5 usw.

Daher möchten Sie Anfangsblätter haben, die ein Potential für Straight, Flush und Set haben. Stellen Sie sich zum Beispiel die Stärke eines Blattes wie A A J 10 bei einem Flop von A K Q vor, was Ihnen ein Top-Set, den Nut Straight und den Nut Flush Draw gibt. Beachten Sie auch, dass der J Ihnen auch einen Royal Flush beschert. Ein weiteres Beispiel ist Ihr Blatt von Q Q K 10 bei einem Flop von Q J 7, was Ihnen ein Set, einen Flush Draw und einen Straight Draw mit offenem Ende bietet.

Blatteinstufung

Unten finden Sie eine Liste der Top 30 Anfangsblätter in Pot-Limit Omaha.

1 A-A-K-K doppelfarbig
2 A-A-B-10 doppelfarbig
3 A-A-D-D doppelfarbig
4 A-A-B-B doppelfarbig
5 A-A-10-10 doppelfarbig
6 A-A-9-9 doppelfarbig
7 A-A-x-x doppelfarbig
8 B-10-9-8 doppelfarbig
9 K-K-D-D doppelfarbig
10 K-K-B-B doppelfarbig
11 K-D-B-10 doppelfarbig
12 K-K-10-10 doppelfarbig
13 K-K-A-D doppelfarbig
14 K-K-A-B doppelfarbig
15 K-K-A-10 doppelfarbig
16 K-K-D-B doppelfarbig
17 K-K-D-10 doppelfarbig
18 K-K-B-10 doppelfarbig
19 D-D-B-B doppelfarbig
20 D-D-10-10 doppelfarbig
21 D-DQ-A-K doppelfarbig
22 D-D-A-B doppelfarbig
23 D-D-A-10 doppelfarbig
24 D-D-K-b doppelfarbig
25 D-D-K-10 doppelfarbig
26 D-D-B-10 doppelfarbig
27 D-D-B-9 doppelfarbig
28 D-D-9-9 doppelfarbig
29 B-B-10-10 doppelfarbig
30 B-B-10-9 doppelfarbig

Ob doppelfarbig, farbig oder nicht gleichfarbig, dies sind alle sehr starken Anfangsblätter in Pot-Limit Omaha.

Die Trap-Blätter

Trap-Blätter sind Blätter, die sehr gut erscheinen, Ihnen aber leicht ein nur zweitbestes Blatt geben können. Mit diesen Arten von Blättern können Sie Ihren gesamten Chipstapel verlieren. Bei Pot-Limit Omaha gibt es drei Arten von Trap-Blättern:

  1. Die Blätter mit Kleinem Paar
  2. Die Blätter Low Wrap
  3. Die Blätter Kleiner Flush
  1. Blätter mit Paaren unter Neun sind gefährlich zu spielen. Wenn Sie ein Set floppen, ist es sehr schwierig dem Blatt zu entkommen und, stehen Sie einem größeren Set gegenüber, kann eine Karte fehlen. Haben Sie ein Blatt wie 6 6 5 4 und der Flop erscheint als Q J 6, könnten Sie sich in großen Schwierigkeiten wiederfinden. Der Moment kleine Paare zu spielen, ist, wenn Sie nicht viel Geld vor sich haben; zu diesem Zeitpunkt ist es nicht so schlimm Ihrem gesamten Chipstapel einzusetzen, wenn der Flop Ihnen ein kleines Set beschert. Oder zum Beispiel wenn Sie etwas wie A-A-2-2 oder K-K-3-3 haben, dann sollten Sie in der Hoffnung spielen im Flop das große Set zu bekommen. Sie müssen jedoch immer zweimal nachdenken, bevor Sei viel Geld mit unteren Sets im Flop riskieren.
  2. Die Arten von Blättern, die sehr trügerisch und gefährlich beim Spielen sind, sind die unteren vier verbindenden Blätter, wie 5 4 3 2. Diese Blätter sind gefährlich, da es zu einfach ist das untere Ende eines Straight aus dem Flop zu erstellen oder zu ziehen. Erscheint der Flop als 8-7-6 bei dieser Art von Blatt, können Sie sich leicht einem höheren Straight gegenüber sehen, und es kommt zum „drawing dead" (Zu ziehen, wenn sich herausstellt, dass Sie sogar verlieren würden, wenn Sie dass ziehen, was Sie sich wünschen).
  3. Blätter, die nur zu kleinen Flushes führen, sind riskante Blätter. Lassen Sie uns zum Beispiel noch einmal 5 4 3 2 bei einem Flop von K J 8 anschauen. Dadurch erhalten Sie einen kleinen Flush. Bei diesem Blatt können Sie nicht viel Geld einsetzen und, sollte überhaupt jemand anderes Geld in den Pott werfen, würden Sie wahrscheinlich geschlagen.

Einen Eröffnungssatz tätigen (Limping) oder Erhöhen vor dem Flop

Bei Pot-Limit Omaha, egal was Sie auf der Hand halten, hat das Blatt Ihres Gegners fast immer eine halbwegs ordentliche Chance Ihr Blatt zu schlagen. Erhalten Sie zum Beispiel A-A-K-K doppelfarbig gibt es eine Chance 50.000:1 (gegen) und dass die Hand nur ein 3:2-Favorit zum Gewinnen gegen 8-7-6-5 doppelfarbig ist. Daher sollte man sich die Frage stellen, ob oder ob Sie nicht erhöhen sollten, wenn Sie ein gutes Anfangsblatt haben.

Was ist mit einfach erhöhen, wenn Sie Asse haben? Das Problem bei dieser Strategie ist, dass Sie zu vorhersagbar werden, da Leute genau wissen, wo Sie stehen und sie werden wahrscheinlich keine Fehler bei Ihnen begehen.

Wie ist es mit immer „Limping in" (den Big Blind mitgehen)? Dies ist besser als nur mit Assen zu erhöhen, obwohl es immer noch keine optimale Strategie ist. Immer wenn Sie einen Einsatz machen, erhöhen oder im Flop callen, werden auch Ihre Gegner gut erkennen, was für eine Art von Blatt Sie haben. Erhöhen Sie nie Pre-Flop, lassen Sie andere zögernde Spieler nicht genug zahlen um den Flop bei den Gelegenheiten zu sehen, wenn Sie ein starkes Anfangsblatt haben. Aus wenn Sie mit einer „Erhöhungsstrategie" spielen, werden Sie nicht so viel Potts gewinnen.

Indem Sie bei einer Vielzahl von Blättern Pre-Flop erhöhen, erzielen Sie zahlreiche Vorteile: Sie werden unvorhersagbar, Sie gewinnen mehr Potts, Sie lassen Gegner zahlen, wenn Sie wahrscheinlich das beste Blatt haben und die erzielen mehr Gelegenheiten zum Bluffen. Ein weiterer Vorteil ist, dass es mehr Spaß macht nach dieser Strategie zu spielen. Angesichts all dessen wird es klar, dass eine Strategie, die sowohl Erhöhen als auch Limping mit einer Vielzahl an Blättern kombiniert, die beste ist.

Mit welchen Blättern zu erhöhen ist

Eine gute Strategie des Erhöhens vor dem Flop ist eine Erhöhung mit einem jedweden der Top 30 Blätter, die oben erwähnt wurden, alle diejenigen, die wenigstens eine Farbe haben und die meisten, bei denen dies nicht der Fall ist, obwohl dies nicht vollständig ausreichend ist und Sie werden auch bei weiteren Blättern erhöhen müssen. Fügen Sie alle vier aufeinander folgenden Karten, die doppelfarbig sind zu Karten, die 6 oder höher sind, hinzu und alle einfach- und doppelfarbigen A-K-x-x mit wenigstens einer X-Karte von 10 oder höher. Bei Blättern wie D-B-9-8 oder B-10-9-7 doppelfarbig kann auch gut erhöht werden.

Zusammenfassung:

  1. Alle Top 30 Blätter mit wenigstens einer Farbe und die meisten, wenn sie verschiedene Farben haben.
  2. Alle einfarbigen A-K-x-x mit wenigstens einer X-Karte 10 oder höher.
  3. Alle doppelfarbigen Vier in einer Reihe an Händen oder Fünf oder höher.
  4. Alle doppelfarbigen verbundenen Blätter, Fünf oder höher, mit maximal einer Lücke zwischen den obersten zwei und den unteren zwei Karten oder der unteren Karte und den drei hohen Karten. Ein Beispiel ist K-D-10-9 doppelfarbig und B-9-8-6 doppelfarbig.
  5. Alle K-K-x-x doppelfarbig.

Bei welchen Blättern soll man den Big Blind mitgehen (Limp)

  1. Alle A-D-x-x mit wenigstens einer X-Karte 10 oder höher und dem Ass in derselben Farbe.
  2. Alle Kombinationen Vier in einer Reihe, Vier oder höher.
  3. Alle A-x-x-x alles mit wenigstens zwei X-Karten, die verbunden sind und dem Ass in derselben Farbe.
  4. Alle Kombinationen Vier in einer Reihe, Fünf oder höher, mit maximal einer Lücke, die sich nicht zwischen den oberen und unteren drei Karten des Blattes befindet.

Flop-Spiel

Allgemeiner Flop-Ratschlag

Ob Sie der Erhöher beim Pre-Flop waren oder nicht ergibt einen großen Unterschied zur Art wie Sie Ihr Blatt spielen. Waren Sie der Pre-Flop-Erhöher und der Pott besteht aus wenigen Spielern überlegen Sie stark andere durch Ihren Einsatz zu „beseitigen", obwohl sich Ihr Blatt nicht verbessert hat. Sie sollten jedoch immer bedenken welche Art von Flop Ihnen hilft. Zum Beispiel: Sind es drei Blätter und Sie erhöhten mit zwei alleinigen Assen und der Flop ist D-B-10 bei einem Flush Draw, den Sie nicht auf der Hand haben. Dies ist eine gute Gelegenheit zu checken und die anderen zwei Spieler um das Geld kämpfen zu lassen. Ist der Flop jedoch D-7-3 ohne Flush Draw sollten Sie einen Einsatz machen. Dies fügt ein Element der Verschleierung zu Ihrem Spiel hinzu und ermöglicht es Ihnen mehr Potts zu gewinnen. Zusätzlich erhalten Sie mehr Einsatz von den anderen, wenn Sie ein großartiges Blatt im Flop erhalten, da eine Einsatzerhöhung nicht unbedingt bedeutet, dass Sie wirklich etwas Wesentliches halten. Grundlegend sollten Sie nie ein Blatt Slowplay spielen, wenn Ihr Blatt einen sehr guten Flop erfährt, besonders da das Geben von Freecards in Omaha ein höheres Risiko birgt als in Hold'em.

Zwei Pärchen

Ein Blatt mit zwei Pärchen in Omaha ist ein schwieriges Blatt. Dies liegt daran, dass es ein starkes Blatt ist, aber nicht stark genug, dass Sie sich vollständig sicher fühlen können Ihr ganzes Geld darauf zu setzen. Im Allgemeinen müssen Sie wenigstens zwei Top-Pärchen haben um im Flop Geld in den Pott zu geben. Es gibt zu viele Möglichkeiten, auf denen Sie geschlagen werden könnten oder ein anderer Spieler ein besseres Blatt erhält, falls Sie viel Geld auf ein oberes und unteres Pärchen oder zwei untere Pärchen setzen. Gibt es Straight- und/oder Flush-Züge im Board und Sie werden gecallt, verwenden Sie Ihre Einschätzungsgabe bei der Entscheidung erneut einen Einsatz im Turn zu machen. Vergegenwärtigen Sie sich immer den Gegner, gegen den Sie spielen. Denken Sie, dass Ihr Gegner weiter ziehen wird, sollten die Anstrengung eingehen und einen Einsatz tätigen um ihn herauszudrängen. Bei Omaha, wenn jemand nur einen Call im Flop macht, wird dieser Spieler im Allgemeinen zeihen, obwohl er ein unteres Set oder ein schwaches Paar hat, das er im Flop nicht freigeben möchte. Im Wesentlichen sind es zwei untere und ein oberes und ein unteres Pärchen nicht wert im Flop zu spielen. Es ist besser einen Big Draw für die Nuts zu haben als diese Art von Blatt auf der Hand zu haben. Der gefährlichste Aspekt dieser Blätter ist, dass Sie sich selbst in eine Falle reiten und all Ihr Geld verlieren. Dies passiert gewöhnlich, wenn Sie ein Full House im Turn hitten und dieselbe Karte jemand anderem ein höheres Full House beschert.

Sets

Da der in diesem Artikel vorgeschlagene Spielstil davor warnt kleine Pärchen zu spielen, sollten Sie sich nicht in allzu vielen Situationen vorfinden, wo Sie sich einem größeren Set gegenübersehen. Wären Sie der Erhöher Pre-Flop, erhöhen Sie fast immer den Einsatz, wenn Sie den Flop hitten. Es ist selten falsch den Einsatz zu erhöhen, wenn Sie ein Top-Set in einem Pott mit wenigen Spielern haben, auch wenn das Board fürchterlich erscheint. Vergessen Sie nicht, dass jedes Mal, wenn Sie im Flop ein Set erhalten, dass Sie eine 34%ige Chance haben auf ein Full House im Turn und River verbunden, haben. Erhöhen Sie zum Beispiel im Pre-Flop bei einem Blatt K-K-7-6 doppelfarbig und der Flop ist K-B-9 bei einem Flush Draw, den Sie nicht haben, erhöhen Sie den Einsatz und seien Sie darauf vorbereitet Einsätze zu erhalten. Die anderen Spieler müssen nicht D-10-x-x mit einem Flush Draw haben um sich vorbereitet zu fühlen gegen Sie „anzugehen".

Einige Spieler erhöhen nur mit Assen und, falls einer dieser Spieler Pre-Flop erhöht und ein Ass ihm hilft, können Sie direkt auf Top Set gehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie den Big Blind aus einer frühen Position mitgegangen sind und dann erneut den Pott erhöht haben, nachdem er hinter ihnen erhöht wurde. Diese Spieler werden fast immer Asse haben.

Straight Draws

In Omaha können Sie im Flop auf viele Arten Straight Draws erhalten. Was Sie im Flop finden wollen sind so genannte „Wrap around Straight Draws". Dies passiert wenn der Flop mit zwei Karten erscheint, die aufeinander folgend sind und Sie haben Karten, die diese zwei Karten umgeben. Schauen wir uns einige Beispiele an:

1. Blatt: D-B-8-x Flop: 10-9-x Outs: 17 (Wrap around)
2. Blatt: B-8-7-x Flop: 10-9-x Outs: 17 (Wrap around)
3. Blatt: K-D-B-x Flop: 10-9-x Outs: 13
4. Blatt: 8-7-6-x Flop: 10-9-x Outs: 13
5. Blatt D-B-8-7 Flop: 10-9-x Outs: 20 (Double Wrap Around)

Es ist besser mehr Overcards als Undercards zu haben, da Sie so ein höheres Straight ziehen. Deshalb ist Blatt 1 stärker als Blatt 2 und Blatt 3 ist stärker als Blatt 4. Situationen tauchen auf, wenn Blatt 1 und Blatt 2 zum All-In im Flop führen. In diesem Fall reduziert sich die Stärke von Blatt 2 beträchtlich und lässt es verblassen.

Sie sollten die Mehrheit Ihrer Big Draws im Flop einsetzen. Dies tun Sie aus zwei Gründen: Da Sie den Pott sofort gewinnen können (Halb-Bluff) und da dies Ihrem Spiel Verschleierung hinzufügt. Spielen Sie auf diese Art, wissen Ihre Gegner nicht ob Sie Ihren Einsatz für ein schlechtes Blatt oder einen Draw machen.

Bekommen Sie im Flop einen 13-Way Straight Draw auf die Nuts ohne mögliche Flush Draws, sind Sie am Pott beteiligt. Bei 13 Nut Outs haben Sie rund 23% Chance zum Hitten der Nuts im Turn und 50% zum Hitten in Turn und River kombiniert. Macht daher ein Gegner einen Einsatz in Höhe des Potts, sollten Sie callen oder erhöhen, abhängig von Situation und Spieler.

Der Turn

Der Turn ist im Allgemeinen ein Moment zum Treffen wichtiger Entscheidungen. Sollten Sie wieder einen Einsatz machen? Sollten Sie das Maximum wieder erhöhen? Sollten Sie aussteigen oder callen? Dies hängt von vielen Faktoren ab (zu viele um sie hier zu nennen), obwohl es einige allgemeine Richtlinien gibt, denen man folgen kann. Haben Sie die Nuts machen Sie einen Einsatz im Flop und, falls Sie im Turn immer noch die Nuts haben, sollten Sie gewöhnlich wieder den maximalen Einsatz tätigen. Ihr Gegner wird wahrscheinlich ziehen und Sie möchten ihn hinauswerfen oder von ihm auch das Maximum verlangen, da er versucht hat ein besseres Blatt als Sie zu bekommen. Haben Sie ein Minimum von 13 Outs zum Gewinnen, egal was Ihr Gegner hält, ist es angemessen einen Einsatz in Höhe des Potts im Turn zu callen, obwohl nur dann, wenn sowohl Sie als auch Ihr Gegner noch Geld im River haben. Bei 13 Outs steht es leicht weniger als 2:1 (13/44=29,5%) gegen eine Verbesserung und dies sind genau die Chancen, die Ihnen der Pott in diesem Fall gibt. Wegen der implizierten Chancen, wenn es mehr Geld zu gewinnen gibt, ist ein Call richtig.

Der River

Falls Sie die Nuts haben, betrachten Sie, was Ihr Gegner möglicherweise haben könnte und versuchen Sie das Maximum herauszuholen. Hat Ihr Zug Ihnen nichts gebracht, müssen Sie entweder aufgeben oder einen großen Bluff in dem Fall versuchen, das eine Scare-Karte Ihnen helfen könnte. Sie benötigen ein großes Urteilsvermögen, wenn der Pott groß ist und Sie ein gutes Blatt haben, aber nicht jedoch die Nuts. Sie müssen in Betracht ziehen was Ihr Gegner möglicherweise hat. Wird er einen Bluff versuchen, wenn er gecheckt wird? Oder wird er auch checken? Wagen Sie eine Value Bet mit einem guten Blatt, das nicht die Nuts sind?

Bluffen

Bluffen spielt eine wichtige Rolle bei allen Formen des Pokers. Bei Omaha wird Bluffen weniger häufig angewendet als in Hold'em, aber es bleibt eine wichtige Gabe, die es zu meistern gilt. Es ist am besten zu bluffen, wenn Sie eine oder mehr der Schlüsselkarten auf der Hand haben, zum Beispiel, wenn Sie das bloße Ass haben und es gibt einen möglichen Flush im Board. Entscheiden Sie sich zu bluffen oder nicht zu bluffen, ziehen Sie immer die folgenden Faktoren in Erwägung:

  1. Arten an Gegnern: Bluffen Sie nicht gegen schwache Gegner, die mit allem callen (als Calling Stations bezeichnet). Dies ist der häufigste Fehler. Seien Sie sicher, dass Ihr Gegner gut genug spielt um mit einem Blatt auszusteigen.
  2. Anzahl an Gegnern: Im Allgemeinen bluffen Sie nicht bei einem Feld von drei oder mehr Spielern. Ein Bluff erzielt am ehesten gegen nur einen Gegner seine Wirkung, nicht nur deshalb weil es nur ein Spieler ist, aber auch weil der Pott gewöhnlich kleiner ist, was ihn weniger ansprechend macht.
  3. Ihr Eindruck am Tisch: Ein Bluff wird weniger wahrscheinlich erfolgreich sein, falls Sie am Tisch im Kampf gegen einen engen Spieler einen losen Eindruck machen. Sind Sie kurz zuvor beim Bluffen erwischt worden, werden Ihre Gegner Sie in der Zukunft häufiger callen, obwohl die umgekehrte Psychologie sich gelegentlich als positiv in solchen Situationen erweisen kann. Hat ein guter Spieler Sie zum Beispiel beim Bluffen erwischt, und er sieht Sie als einen guten Spieler, könnte er denken, dass Sie es nicht wagen noch einmal zu bluffen.
  4. Ihre Fähigkeiten „in anderen Spielern zu lesen": „Lesen" Sie das Spiel gut und können die Blätter Ihrer Gegner gut abschätzen, werden Sie in der Lage sein gute Gelegenheiten zum Bluffen zu erkennen. Dies ist möglicherweise die härteste und wichtigste Fähigkeit, die Sie meistern müssen.
  5. Das Board: Sieht das Board so aus als könne es Ihren Gegnern helfen oder bietet es viele Zugmöglichkeiten, hat ein Bluff wenig Aussicht auf Erfolg. Halten Sie nach Boards Ausschau, die nicht viele Draws oder Karten beinhalten, die die Blätter Ihrer Gegner wahrscheinlich verbessern könnten. Können Sie ein Blatt vorweisen, ist der Bluff wahrscheinlich erfolgreicher. Ein unkoordiniertes Board mit einer Scare-Karte, die Ihnen helfen kann, ist gewöhnlich eine gute Gelegenheit zum Bluffen.
  6. Die Größe des Potts: Ihre Gegner werden eher geneigt sein zu callen, wenn der Pott groß ist, da sie bessere Pottchancen erhalten. Andererseits, machen Sie einen erfolgreichen Bluff bei einem großen Pott wird auch die Entlohnung größer sein. Dies ist der Moment, in dem gutes Urteilsvermögen ins Spiel kommt.
  7. Position: Sitzen Sie in später Position, haben Sie im Allgemeinen größeren Zugriff auf Informationen zu den Blättern Ihrer Gegner und dadurch befinden Sie sich in einer besseren Situation zum Bluffen. Zum Beispiel: Sind Sie gecheckt worden, das Board sieht günstig aus und es gibt wenige Spieler im Pott.

Gemachte Blätter gegen Drawing Hands im Flop

Lassen Sie uns die gleichen Chancen für gemachte Blätter gegen Drawing Hands im Flop bei Omaha anschauen.

Gemachtes Blatt Drawing Hand Favorit
Set Overpair und Flush Draw Set 1.97
Set Bauchschuss Straight und Flush Draw Set 1.91
Set Overpair und Straight Draw Set 1.88
Set 13-way Straight Draw Set 1.44
Set Straight und Flush Draw mit offenem Ende Set 1.38
Set 17-way Straight Draw Set 1.03
Set 13-way Straight und Flush Draw Set 1.01 (sogar Geld)
Set 20-way Straight Draw Draw 1.19
Set 17-way Straight und Flush Draw Draw 1.27
Set 20-way Straight und Flush Draw Draw 1.43

Pottchancen

Pottchancen sind das, was Sie verwenden um zu berechnen, ob ein bestimmtes Spiel einen positiven erwarteten Wert hat. Es ist definiert als das Verhältnis zwischen der Größe des Pott und des Einsatzes. Zum Beispiel: Ist der Pott $100 und Ihr Einsatz ist $10, sind die Pottchancen 10:1. Um Ihre Pottchancen zu berechnen, müssen Sie wissen über wie viele Outs Ihr Blatt momentan verfügt. Zum Beispiel: Haben Sie beim Flop einen Nut-Herz-Flush-Zug, haben Sie 9 Outs um Ihr Blatt zu machen. Insgesamt gibt es 13 Herzen. Sie halten 2 und der Flop kommt mit 2, wodurch 9 Herzen ungesehen bleiben.

Beziehen Sie sich auf unten stehende Tabelle, bemerken Sie, dass Sie eine 35%ige Chance zum Erlangen eines Blatts mit 9 Outs im Turn und River kombiniert haben. Dies ist leicht besser als 1 in drei Malen, was bedeutet, dass es, falls es Sie $10 kostet um $30 oder mehr zu gewinnen, ist das Ziehen für einen Flush der richtige Zug.

Eine Faustregel: Jedes Out gibt Ihnen rund eine 4%ige Chance zum Hitten bei Turn und River kombiniert. Zum Beispiel: 5 Outs geben Ihnen eine rund 20%ige Chance zur Improvisation, 6 Outs rund 24%, etc.

Outs für spezielle Züge

Doppelter Umbruch beim Straight-Draw 20 outs
Umbruch beim Straight-Draw 17 outs
Straight Flush Draw 15 Outs
Flush Draw und Overpair 11 Outs
Flush Draw 9 Outs
Straight Draw mit offenem Ende (kein Ass) 8 outs
Drei Paar 6 Outs
Zwei Paar 4 outs

Ziehen von Outs aus einem Stapel von 45 ungesehenen Karten

Anzahl an Outs % on River
4 17
5 21
6 25
7 29
8 33
9 36
10 40
11 43
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