YouTuber Doug Polk rockt das One Drop und kassiert satte $3,7 Millionen!

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Polk hat $3,7 Millionen geschnappt

Er hat es geschafft, letzte Nacht krönte sich YouTube-Sensation Doug Polk zum Sieger des $111.111 High Roller for One Drop und kassierte fast 3,7 Millionen Dollar Prämie. Bertrand "Elky" Grospellier aus Frankreich wurde Zweiter für knapp 2,3 Millionen und Rainer Kempe bester Deutscher auf Platz 7 mit fast 500.000 Dollar Gewinn. Insgesamt ging es bei dem Megaevent um 13 Millionen Dollar Preispool.

Über das $111.111 WSOP High Roller for One Drop

Bei dem riesigen Turnier gab es 130 Entries und 20 Plätze wurden unterm Strich bezahlt. Von dem 111.111 Dollar Buy-in gingen 11.111 Dollar an die Charity Organisation One Drop von Guy Laliberte, die sich um die Trinkwasserversorgung in armen Ländern kümmert.

Zur Geschichte des One Drop: Das erste Turnier dieser Art fand im Jahr 2012 statt. Damals gewann Antonio Esfandiari für über 18 Millionen Dollar. Weitere One-Drop-Gewinner der letzten Jahre waren Anthony Gregg mit fast 5 Millionen, Dan Colman mit über 15 Millionen, Jonathan Duhamel mit fast 4 Millionen und Fedor Holz im letzten Jahr mit fast 5 Millionen Dollar.

So begann das Riesenturnier

Eigentlich sollte das teuerste Turnier der diesjährigen WSOP erst im Juli stattfinden, wegen dem $300 Super High Roller Bowl wurde es aber vorverlegt. Dabei war alles, was im Highstakes-Poker Rang und Namen hat.

Vor dem Geld schieden unter anderem Fedor Holz, Anthony Gregg, Justin Bonomo, Noah Schwartz, Joe Cada, Chance Kornuth und David Sands aus.

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Vogelsang ohne Geld raus

Auch bei Christoph Vogelsang, der erst eine Woche zuvor den oben erwähnten Super High Roller Bowl im Aria für 6 Millionen Dollar für sich entschieden hatte, lief es nicht und er verblies hier seinen Buy-in. Zuletzt verlor er sein All-in gegen Tom Marchese.

Schrecklicher zweiter Tag für die deutschen Spieler

Am Tag 2, an dem erfahrungsgemäß in Pokerturnieren stark gesiebt wird, sind leider viele deutsche Spieler ausgeschieden: Martin Finger, Koray Aldmir, Christian Christner, Dominik Nitsche, Tobias Ziegler, Steffen Sontheimer, Stefan Schillhabel und Manig Löser hatten den teuren Eintritt umsonst bezahlt.

Am spektakulärsten verlief der Exit von Dietrich Fast, der im bis dahin größten Pot des Turniers bustete. Auf einem Board mit 44228 und schon jeder Menge Chips in der Mitte stellte Adrian Mateos nach einer Bet von Fast all-in und Fast überlegte.

Sein Gegner rief sogar nach der Uhr, letztlich callte Fast mit 87. Mateos hatte aber zu seinem Unglück AA und Fast war raus. Ein "tough blow" für den deutschen Highroller.

Neben den zahlreichen Deutschen wurden auch die internationalen Top-Pros Daniel Negreanu, Ryan Riess, Tom Marchese, Ari Engel, Niall Farrell, Isaac Haxton, Sergio Aido, Dan Smith, Mustapha Kanit, Erik Seidel, Bryn Kenney, Ben Sulsky, John Juanda, Jason Mercier und viele andere an die Rail befördert.

Dan Shak wird unglücklich zum Bubble-Boy

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Shak bubbelt

Bei einem Turnier mit einem derart hohen Eintrittsgeld möchte logischerweise keiner der letzte sein, der leer ausgeht. Dementsprechend spannend war hier bei 20 bezahlten Plätzen die Bubble-Phase.

Es erwischte dann Short-Stack Dan Shak, der mit AJ gegen J5 von Scott Seiver all-in war. Das Board fiel zunächst T43A und Shak war happy mit seinen Aces. Der River komplettierte mit einer Zwei aber die Straight für Seiver und Shak wurde Bubble-Boy ohne einen Cent Gewinn. Ein Schlag ins Gesicht für den US-Amerikaner.

Nach der Bubble kamen die Exits dann in schneller Abfolge, nacheinander busteten Connor Drinan, Nick Petrangelo, Igor Kurganov, Dan Colman, Charlie Carrel, Scott Seiver, Salman Behbehani, Byron Kaverman und Antonio Esfandiari. Die Pay-outs können sie der Tabelle unten entnehmen.

Als letzter Spieler vor dem Finale schied auch Phil Hellmuth aus, er unterlag in seinem letzten All-in mit A4 gegen AK von Martin Jacobson. Aber für Platz 10 gab es schon 312.000 Euro, fast das Dreifache des Buy-ins.

Finaltag mit Rainer Kempe als 'last german standing'

Zu Beginn des letzten Tages war Elky Chipleader, er musste aber unter anderem gegen Dario Sammartino, Andrew Robl, Doug Polk, Haralabos Voulgaris und Rainer Kempe als 'last german standing' bestehen.

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Kempe bester Deutscher

Rainer Kempe wurde dann nur Siebter, obwohl er als Vierter ins Finale gestartet war. Es lief nicht bei ihm und am Ende sorgte ein verlorener Coinflip gegen WSOP-Champ Martin Jacobson für seinen Exit.

Schade, da wäre mehr drin gewesen, Kempe erhielt aber als Siebter immerhin schon eine halbe Million Dollar. Geld dürfte er zudem noch haben, im letzten Jahr gewann er nämlich den $300K Super High Roller Bowl im Aria für satte 5 Millionen Dollar.

Sieg für Doug Polk, Elky Runner-Up

Das Finale ging weiter und nacheinander verabschiedeten sich WSOP-Champ Martin Jacobson, Chris Moore und Haralabos Voulgaris. Der Exit von Dario Sammartino auf Rang 3 für 1,6 Millionen Dollar markierte den Beginn des finalen Heads-Up-Duells.

Der Endkampf zwischen Elky und Polk dauerte nicht besonders lange, die beiden begannen das Duell zwar mit mehr oder weniger ausgeglichenen Stacks, direkt zu Beginn verlor Elky aber einen riesigen Pot mit den schlechteren Two-Pair und Polk hatte eine 5 zu 1 Führung.

Wenige Minuten später war der Drops dann gelutscht, Elky callte ein All-in von Polk mit A8 und war damit zunächst besser als Polk mit Q5. Das Board schenkte YouTube-Sensation Polk aber eine Dame und eine Fünf. Er stand als strahlender Sieger vom Tisch auf und war um fast 3,7 Millionen Dollar Siegprämie reicher.

Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler im Geld, besonders an Polk, Elky und Kempe. Polk wird seinen Erfolg mit Sicherheit in mehreren Videos aufarbeiten, die man sich auf seinem YouTube-Kanal in den nächsten Tagen anschauen kann.

Endergebnis $111.111 High Roller for One Drop 2017

1 Doug Polk US $3,686,865
2 Bertrand Grospellier FR $2,278,657
3 Dario Sammartino IT $1,608,295
4 Haralabos Voulgaris CA $1,158,883
5 Chris Moore US $852,885
6 Martin Jacobson SE $641,382
7 Rainer Kempe DE $493,089
8 Andrew Robl US $387,732
9 Mike Kamran US $312,006
10 Phil Hellmuth US $312,006
11 Antonio Esfandiari US $257,072
12 Byron Kaverman US $257,072
13 Salman Behbehani US $216,999
14 Scott Seiver US $216,999
15 Charlie Carrel GB $187,772
16 Dan Colman US $187,772
17 Simon Lam US $166,666
18 Igor Kurganov RU $166,666
19 Nick Petrangelo US $166,666
20 Connor Drinan US $166,666

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Klausi 2017-06-06 16:03:57

Der Polk is sooooooooo schlecht schaut euch ma paar Hände von dem Dackel an!
Schlechtester Spieler im Feld wahrscheinlich, der nur mit Suckouts seine großen Pötte gewann!

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