WSOP Triple Barrel – Danzer in Not, Rudelitz und Apmann im Finale, Deutsche Chancen

George Danzer

Bei der renommierten Poker Players Championship erreicht George Danzer gerade so den dritten Turniertag, beim Extended Hold’em-Turnier liegen Enrico Rudelitz und Adrian Apmann ausgezeichnet im Rennen und auch bei den Events 45 und 46 ist noch einiges für die Deutschen drin – Das sind die Themen unserer heutigen WSOP Triple Barrel!

1) Poker Players Championship – Lakemeier raus, Danzer nur knapp weiter

Leider wenig erfreulich aus deutscher Sicht verlief der zweite Tag der Poker Players Championship, die von vielen Fachleuten als die eigentliche Weltmeisterschaft angesehen wird, da hier sehr viele Varianten möglichst gleich gut beherrscht werden müssen.

Wie elitär dieses Turnier ist, zeigt sich auch daran, dass nur 84 Teilnehmer das Startgeld von $50.000 entrichteten, somit aber immer noch für einen Preisgeldfonds von über 3,5 Millionen Dollar sorgten.

Jens Lakemeier
Jens Lakemeier ist bei der Poker Players Championship nach gutem Start bereits ausgeschieden.

Nach dem guten Start unserer beiden Vertreter Jens Lakemeier und George Danzer am ersten Turniertag mit den Plätzen 10 und 11 im Zwischenklassement lief in der vergangenen Nacht leider so gut wie gar nichts mehr zusammen.

Neben internationalen Topstars wie Titelverteidiger John Hennigan, Phil Hellmuth, Brian Hastings, Jeff Lisandro und Daniel Negreanu erwischte es auch Jens Lakemeier.

George Danzer konnte sich immerhin noch in den nächsten Turniertag retten konnte. Mit 77.700 Chips hat es den amtierenden Player of the Year aber ganz nach hinten im Leaderboard gespült – er liegt auf Platz 43 der 47 verbliebenen Spieler.

Wie schon gestern führt abermals Scott Seiver das Feld an,die Verfolger um Abe Mosseri und Matt Ashton sind ihm nun aber deutlich dichter auf die Pelle gerückt.

Hier der Stand bei der Poker Players Championship nach Tag 2:

1

Scott Seiver

USA

688.500

2

Abe Mosseri

USA

657.400

3

Matthew Ashton

Großbritannien

607.900

4

Dee Tiller

USA

602.400

5

Mike Gorodinsky

USA

488.000

6

Ben Sulsky

USA

425.300

7

Michael Glick

USA

414.900

8

David ODB Baker

USA

387.100

2) Enrico Rudelitz und Adrian Apmann im Finale von Event #42

Für Spieler mit Ausdauer war das Event #42 die ideale Wahl, denn bei diesem $1.500-NLHE-Turnier dauern die Levels 90 Minuten und ermöglichen den Spielern damit (noch) mehr Möglichkeiten zum Manövrieren.

Enrico Rudelitz
Enrico Rudelitz und Adrian Apmann haben beim $1.500 Extended Play No-Limit Hold'em beide noch Chancen auf das Bracelet.

1.914 Spieler machten von dieser Chance Gebrauch und sorgten so für ein Preisgeld von über $2,5 Millionen. Nach drei harten Turniertagen sind nun noch 26 Spieler übrig, und erfreulicherweise befinden sich darunter zwei Deutsche.

Ausgezeichnete Chancen hat vor allem Enrico Rudelitz, der 580.000 Chips eintütete und damit in den Top Ten liegt.

Ebenfalls noch an Bord ist Adrian Apmann, der sich allerdings in den hinteren Regionen wiederfindet und morgen einen guten Start braucht.

Neben unseren beiden deutschen Bracelet-Anwärtern sind auch noch einige bekannte Spieler wie Nick Duvall, Konstantin Puchkov und Yevgeni Timoshenko dabei. Chipleader ist die HendonMob-Legende Barny Boatman!

3) Events 45 und 46 ebenfalls mit deutschen Chancen

Neben den schon laufenden Turnieren wurden in der vergangenen Nacht zwei neue Events gestartet. Event #45 ist ein klassisches NLHE-Massenturnier, für das sich 1.655 Spieler anmeldeten und so einen Preisgeldfonds von über 2,2 Millionen Dollar kreierten.

Martin Finger
Martin Finger liegt nach Tag 1 des $3.000 Pot-Limit Omaha auf einem guten 27. Platz, und sein Landsmann Björn Wiesler ist derzeit sogar Zweiter!

Neben vielen prominenten Spielern wie Carlos Mortensen, Olivier Busquet und Greg Merson nahmen auch einige Deutsche teil. Fedor Holz unterstrich seine gute Form und legte mit 47.700 Chips einen aussichtsreichen Start hin.

Hoffnung gibt es auch für Marvin Rettenmaier, der mit 25.000 zwar im hinteren Feld liegt, immerhin aber Tag 2 erreichte. Chipleader ist Brayden Fritzshall, der 197.000 Chips eintüten konnte.

682 PLO-Freunde nahmen Event 46 in Angriff. Hier musste man $3.000 Startgeld bezahlen, womit das Teilnehmerfeld etwas kleiner ausfiel, als vielleicht von einigen erwartet.

Leider ist die Lage wie so oft am ersten Turniertag noch recht unübersichtlich, allem Anschein nach liegen mit Ashton Griffin und Erick Lindgren aber zwei renommierte Spieler in Front. Mit dabei ist aus deutscher Sicht auf jeden Fall Martin Finger, der einen guten Starttag hinlegte.

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