WSOP Triple Barrel – Bracelet für Galfond, Aldemir mit Chancen, Monster Stack vor dem Finale

Phil Galfond gewann in der verganen Nacht sein zweites Bracelet

Der amerikanische Highroller Phil Galfond holt sein zweites Bracelet, der Deutsche Koray Aldemir hat bei Event #30, einem $1.000 No-Limit Hold'em Massenturnier glänzende Chancen und beim beliebten Monster Stack -Event gibt es vor dem Finale mit Hoyt Corkins einen prominenten Chipleader - Das sind die Themen unserer heutigen Triple Barrel!

1) Phil Galfond wird Lowball-Weltmeister und holt sein zweites Bracelet

Ein absolut hochklassig besetztes Finale gab es vergangene Nacht bei Event #29, der Championship im No-Limit Lowball, zu bestaunen.

Zwar hatte es unser deutscher PoY George Danzer nicht ganz an den Finaltisch geschafft, doch mit Eli Elezra, Erik Seidel, Dan Smith und Phil Galfond war auch so ordentlich Weltklasse vertreten.

Als Chipleader kam Nick Schulman ins Finale, der dieses Turnier bereits zweimal für sich entscheiden konnte und als echter Spezialist angesehen werden kann.

George Danzer
George Danzer scheiterte in seiner nach eigener Aussage stärksten Variante kurz vor dem Final Table.

Lange Zeit sah es so aus, als könne Schulman sich tatsächlich das dritte Bracelet umlegen, doch einer hatte etwas dagegen. Phil Galfond, der bei der Limit-Version von Lowball die höchsten Partien im Internet spielt, schaffte es ebenfalls ins Heads-Up, musste dabei aber einen 4 zu 1-Rückstand aufholen.

Nach einem Verdoppler war Galfond auf einmal wieder dick im Geschäft und holte sich am Ende verdient sein zweites Bracelet nach 2008, das er damals in seiner Spezialvariante Pot-Limit Omaha errungen hatte.

In der letzten Hand des Turniers gingen beide Spieler All-In und tauschten eine Karte – das Ergebnis aber war eindeutig: Galfond gewann mit 86527 gegen Schulman, der nur 9643A vorweisen konnte.

Herzlichen Glückwunsch an Phil OMGClayAiken Galfond!

Endstand Event #29: $10.000 No-Limit Championship 2-7 Draw Lowball

Platz

Spieler

Land

Gewinn

1.

Phil Galfond

USA

$224.383

2.

Nick Schulman

USA

$138.665

3.

Dan Smith

USA

$87.898

4.

Erik Seidel

USA

$59.532

5.

Jon Turner

USA

$42.298

6.

Eli Elezra

USA

$31.463

7.

Adam Owen

Großbritannien

$24.457

8.

Bernard Lee

USA

$19.824

9.

Jorryt van Hoof

Niederlande

$17.067

10.

George Danzer

Deutschland

$17.067

2) Koray Aldemir mit Bracelet-Chancen

Aktuell läuft es für die deutschen Spieler nicht gerade prickelnd bei der WSOP, aber bei Event #30, einem $1.000-Massenturnier, gibt es echte Chancen auf das zweite deutsche Bracelet nach Paul Michaelis.

Koray Aldemir
Koray Aldemir liegt derzeit auf Platz 4 und hat damit gute Chancen auf das Bracelet.

Bei diesem Turnier hatten ursprünglich 2.150 Spieler für einen Preispool von knapp 2 Millionen Dollar gesorgt, und kommende Nacht geht es für 21 Akteure um das große Geld und natürlich das begehrte Bracelet.

Dem Sieger winken rund $350.000 und unser letzter Deutscher Koray Aldemir hat als Fünfter mit 699.000 Chips tatsächlich allerbeste Aussichten.

Allerdings muss er sich mit extrem starker Konkurrenz auseinandersetzen – mit Chris Moorman, ElkY Grospellier, Jason Koon und Antonio Esfandiari sind noch drei absolute Weltklassespieler im Feld und diese Tatsache zeigt auch, dass diese Turniere nicht nur bei Amateuren beliebt sind.

Drücken wir Koray Aldemir die Daumen, dass es kommende Nacht klappt.

3) Monster Stack-Finale leider ohne deutsche Beteiligung

Äußerst beliebt bei den Spielern war auch dieses Jahr das sogenannte Monsterstack-Event, bei dem die Spieler für $1.500 stolze 15.000 Chips bekommen und damit natürlich mehr Manövriermasse haben als bei den normalen Turnieren mit niedrigen Buy-Ins.

Hoyt Corkins
Mit Hoyt Corkins gibt es vor dem großen Finale des Monster Stack einen prominenten Chipleader.

Fast 7.200 Spieler nahmen die Einladung an, kauften sich ein und sorgten so für einen Preisgeldfonds von fast 10 Millionen Dollar.

Nach drei harten Turniertagen wurde das Feld kräftig ausgesiebt, und es sind nur noch 29 Spieler im Feld, die in der kommenden Nacht den Bracelet-Gewinner und einen frisch gebackenen Millionär küren.

Aus deutscher Sicht endete der Tag enttäuschend, denn mit Tobias Ziegler (134.), Thomas Butzhammer (133.) und Alexander Debus (46.) schieden alle unsere Hoffnungen aus. 

In einem Finale der weitgehend Namenlosen führt allerdings eine Pokerlegende: Hoyt „Cowboy“ Corkins, der 1992 (!) und 2007 jeweils ein Bracelet gewinnen konnte, geht als Chipleader ins Finale und hat somit alle Chancen auf den Turniersieg!

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