David Peters führt beim teuersten Turnier des Jahres!

Super High Roller Bowl 2015

Die WSOP geht bereits in ihre Endphase, aber das teuerste und heißeste Turnier des Jahres findet dieses Mal gar nicht im Rio statt, sondern im ARIA. Um beim Super High Roller Bowl mit dabei zu sein, muss man sage und schreibe $500.000 auf den Tisch legen. Da verwundert es nicht, dass sich alles, was Rang und Namen hat, an den Tischen einfand. Insgesamt 43 Entries konnten am ersten Tag verbucht werden, und darunter waren gleich sieben Deutsche. Chipleader nach Tag 1 ist sensationell der Amerikaner David Peters, und bester Deutscher ist Max Altergott auf Platz 7.

Eckdaten zum Super High Roller Bowl

Buy-In: $500.000

Spieler: 27 von 43

Preispool: ca. $21.500.000

Siegprämie: $7.525.000

Average: 796.926

Chipleader: David Peters (2.153.000 Chips)

Die gesamte deutsche Highroller-Riege ging an den Start

Wir hatten natürlich gehofft, dass beim am heißesten erwarteten Turnier des Jahres auch einige Deutsche an den Start gehen werden. 

Deutsche Highroller
Beim Super High Roller Bowl, dem mit einem Buy-In von $500.000 teuersten Turnier des Jahres, machten die Deutschen 16.3% des Teilnehmerfeldes aus!

Das es aber so viele sein würden, damit hatten wohl nur die wenigsten gerechnet.

Wenn man Igor Kurganov mitzählt, dann gab es mit Ole Schemion, Max Altergott, Igor Kurganov, Fedor Holz, Christoph Vogelsang, Tobias Reinkemeier und Fabian Quoss gleich sieben Teilnehmer aus unseren Breitengraden.

Damit machen die Deutschen beim teuersten Turnier des Jahres 16,3% des Teilnehmerfeldes aus!

Enttäuschender erster Tag aus deutscher Sicht

Dementsprechend hoch waren dann auch die Erwartungen, doch leider konnten unsere Jungs diese nicht erfüllen.

Max Altergott
Max Altergott ist nach Tag 1 bester Deutscher auf Platz 7.

Als ersten Deutschen erwischte es Fabian Quoss, und das auf äußerst unglückliche Art und Weise. Auf einem Flop von Q 3 2 war er All-In und wurde vom Amerikaner Brandon Steven mit K Q gecallt. Fabian war mit A A weit vorne, doch der Turn brachte den K und nach der 8 am River musste Quoss an die Rails.

Ihm folgte Tobi Reinkemeier, der mit Pocket Queens geradewegs in die Asse von Sam Trickett lief. Dann kam es auch noch ausgerechnet zum deutsch-deutschen Duell zwischen Christoph Vogelsang und Max Altergott.

Nach einem Preflop Raising War pushte Vogelsang mit Pocket Kings All-In und Altergott callte sofort mit Pocket Aces. Das Board änderte nichts, und Vogelsang schied kurz darauf aus.

Ole Schemion
Ole Schemion ist dagegen so wie auch 5 der 7 deutschen Starter leider bereits ausgeschieden.

Auch Fedor Holz war zu diesem Zeitpunkt bereits short, und wurde kurz darauf von Scott Seiver aus dem Small Blind mit K T All-In gestellt. Fedor callte sofort mit J J und alles sah gut aus, bis der Dealer mit Q 3 7 6 5 den Flush für Seiver in die Mitte legte.

GPI und EPT Player of the Year, Ole Schemion, war eines unserer heißesten Eisen im Feuer, doch auch er sollte nicht heil duch den Tag kommen. Nach einem Raise von Dong Kim pushte er short mit A J All-In und Kim callte mit 7 7.

Das Board änderte nichts und auch Ole Schemion musste überraschend früh seinen Stuhl räumen.

Wer ist gut dabei und wer ist ausgeschieden?

Somit hat es am ersten Tag schon 5 der 7 deutschen Starter erwischt. In diesem Weltklassefeld befinden sie sich natürlich in guter Gesellschaft, denn auch u.a. Phil Ivey, Isaac Haxton, Jason Mercier, Antonio Esfandiari, Byron Kaverman und Doug Polk sind nicht mehr mit dabei.

Phil Ivey
Phil Ivey konnte seinen Downswing auf den High Stakes nicht beenden, und ist beim teuersten Turnier des Jahres ebenfalls bereits ausgeschieden.

Gut im Rennen liegen dagegen Connor Drinan, Scott Seiver, Timofey Kuznetsov, bei dem es sich übrigens um die High Stakes Ikone Trueteller handelt, und Big One for One Drop Sieger Dan Colman.

Bester Deutscher ist Max Altergott auf einem guten 7. Platz. Igor Kurganov ist ebenfalls noch mit dabei, allerdings ist er der Shortstack und befindet sich aktuell auf dem letzten Platz.

Insgesamt haben es 27 der 43 Spieler durch den Tag geschafft, und Chipleader ist überraschend der junge Amerikaner David Peters mit 2.153.000 Chips. Auf den Sieger warten unglaubliche $7.525.000!

Neue Poker-Doku vom Super High Roller Bowl mit Jason Koon

David Peters
Der junge Amerikaner David Peters führt das superstarke Feld nach Tag 1 überraschend an.

Auch Jason Koon hat den ersten Tag überstanden, was uns natürliche sehr freut, denn unsere amerikanischen Kollegen von PokerListings folgen ihm beim Super High Roller Bowl auf Schritt und Tritt und drehen dort eine neue Poker-Doku mit ihm.

Darin bekommt ihr einen Einblick in das Leben eines absoluten Topspielers, der innerhalb von nur einer Woche $600.000 für Turnier-Buy-Ins ausgibt.

Außerdem kann man den Super High Roller Bowl aus der Sicht von Jason Koon miterleben, es wird Blicke hinter die Kulissen geben, und man bekommt einen Eindruck wie es ist, bei einem solchen Turnier als Teilnehmer mit dabei zu sein.

 

Die Chipcounts:

Name (Nation)

Chips

David Peters (US)

2.153.000

Scott Seiver (US)

2.008.000

Connor Drinan (US)

1.875.000

Bill Klein (US)

1.170.000

Andrew Robl (US)

1.154.000

Dong Kim (US)

1.060.000

Max Altergott (DE)

968.000

David Sands (US)

940.000

Dan Colman (US)

851.000

Ben Lamb (US)

846.000

Daniel Negreanu (CA)

839.000

Brandon Steven (US)

833.000

Andrew Lichtenberger (US)

822.000

Isaac Baron (US)

658.000

Ben Sulsky (US)

614.000

Timofey Kuznetsov (RU)

594.000

Erik Seidel (US)

564.000

Brian Rast (US)

487.000

Bobby Baldwin (US)

485.000

Pratyush Buddiga (US)

464.000

Tom MacDonald (GB)

463.000

Jason Koon (US)

438.000

Phil Galfond (US)

385.000

Tom Marchese (US)

299.000

Talal Shakerchi (GB)

236.000

Sam Trickett (GB)

225.000

Igor Kurganov (RU)

138.000

Die Payouts: 

Platz

Preisgeld

1

$7.525.000

2

$5.160.000

3

$3.225.000

4

$2.150.000

5

$1.505.000

6

$1.075.000

7

$860.000

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