Sexuelle Belästigung und Rassismus bei Poker Night in America?

Moskow
Jaclynn Moskow, Quelle: Twitter

In der Pokerwelt brodelt es. Die amerikanische Spielerin Dr. Jaclynn Moskow hat schwere Vorwürfe gegen die Macher der Show "Poker Night in America" erhoben. So soll es während der Aufzeichnungen sexuelle Belästigungen, Rassismus sowie antisemitische und frauenfeindliche Äußerungen gegeben haben.

Sie Show "Poker Night in America" ist eine Art Wanderzirkus, der seit 2013 durch die bekanntesten Casinos von Amerika zieht und Sendungen aufzeichnet. Im Jahr 2014 war Moskow bei Dreharbeiten im Rivers Casino in Pittsburgh als Spielerin dabei.

Direkt bei ihrer Ankunft habe sie bereits vom Produzent Todd Andersen erfahren, dass Creative Director Nolan Dalla "auf sie stehe" und sie nur deswegen dabei sei. Eigentlich sei sie nur für die Aufzeichnung der Ladies-Show in Florida vorgesehen gewesen.

Antisemitismus

Danach sei es zu einer antisemitischen Äußerung eines Mitarbeiters gekommen. Chris Hanson, der Host der Show, habe zu ihr gesagt, dass die Show so gut sei, da keine Juden mitmachen würden. Alle anderen Poker-Sendungen hätten Juden am Tisch.

 

Dalla
Nolan Dalla

Moskow ist selbst Jüdin und sagt in ihrem Blog, dass sie durchaus witzige Bemerkungen über Juden von ernst gemeinten, hasserfüllten Schmähungen unterscheiden könne.

Die Bemerkung von Hanson sei voll von Hass gegenüber dem jüdischen Volk gewesen.


Nolan Dalla

Belästigungen von Nolan Dalla

Auch an Nolan Dalla lässt sie kein gutes Haar. Er habe sie in Emails unpassenderweise mit "Darling" angeschrieben.

Dazu habe er bei anderer Gelegenheit das Gesicht in ihrem Ausschnitt gerieben und vor anderen Personen gesagt: "Hey, das wollte ich schon immer machen”.

Einer ihrer Gegner beim Poker war unter anderem der Poker-Pro Shaun Deeb. In einer Spielpause habe der zu ihr gesagt, dass Frauen die schlechteren Pokerspieler sind. Sie hätten einfach zu viel Emotion für das Spiel. Deeb bestritt, jemals derartige Äußerungen getätigt zu haben.

Deeb
Shaun Deeb

Ein Kameramann der Show habe ihr in Pittsburgh auch an den Hintern gefasst, zu der Zeit wüsste sie aber angeblich nicht, dass er zur Show gehört. Erst später habe sie erfahren, dass er ein Mitglied der Crew ist.

Schweigegeld

Als sie später mit den Vorwürfen an die Verantwortlichen herantrat, seien ihr angeblich 20.000 Dollar Schweigegeld angeboten worden sein.

Sollte es Videomaterial geben, das zeige, wie sie von Dalla unsittlich berührt werde, würde man sogar noch mehr zahlen.

Im Twoplustwo-Forum wurden die Vorwürfe ausführlich diskutiert. Die Mehrheit der Foristen ist jedoch der Ansocht, dass es Moskow vor allem um Aufmerksamkeit geht. Seltsam sei auch, dass sie erst sechs Monate nach Ende der Aufzeichnungen damit komme.

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