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PokerListings Awards: Dauerbrenner 2017

Barny Boatman

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England produzierte die allererste europäische Pokershow überhaupt und schaut man sie sich an wird man Barny Boatman finden. Der Spieler aus London ist so lange beim Poker dabei, dass sein erstes Preisgeld in Lire ausgezahlt wurde. Boatman ist ein globaler Pokerspieler, im besten Sinne des Wortes.

Er war mit jungen Jahren die Schule ab und lebte und arbeitete folgend in Spanien, Hongkong, Australien und Sri Lanka. Dabei war er Kellner, Bauarbeiter, Lehrer und Journalist. Nachdem er nur durch Glück einen fast tödlichen Motorradunfall überlebte, gewann er eine neue Einstellung zum Leben. Zu seinen Hobbys zählen inzwischen Fallschirmspringen und Tauchen und seinen Humor hat Boatman von Monty Python.

Für Pokerspieler ist Boatman eine Inspiration. Zwei Bracelet gewann der Gründer des Hendon Mobs bislang und das, obwohl er zum Zeitpunkt, als er mit dem Spiel anfing, bereits 15 Jahre älter war, als andere Pokerspieler sind, die sich schon wieder zur Ruhe setzen.

Per Hildebrand

In der schwedischen Pokerszene ist Per Hildebrand eine der ganz wichtigen Pioniere. Bereits in den achtziger Jahren spielte er Turniere und gewann Geld durch das Pokerspiel. Unter anderem wurde er 1988 Zweiter in einem Draw-Turnier auf Malta.

In den neunziger Jahren gehörte er zu den Spielern, die die schwedischen Poker Meisterschaften organisierten – zu einer Zeit, als Poker in Skandinavien noch ein fast unbekanntes Spiel war. An den Tischen ist Per Hildebrand nach wie vor ein erfolgreicher Spieler, mit dem man rechnen muss. Dieses Jahr wurde er beim $10k Lowball der WSOP Zweiter und in vier weiteren Turnieren erreichte er die Geldränge.

2016 spielte er sich an zwei Finaltische der WSOP und 2015 und 2016 gewann er die Schwedischen Meisterschaften im Omaha direkt hintereinander. Seinen größten Cash landete Per Hildebrand 2005, als er 305.000 Dollar gewann, indem er Platz 27 beim Main-Event der WSOP erreichte.

Marcel Luske

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Der Niederländer Marcel Luske ist im europäischen Raum einer der bekanntesten Spieler jenseits der 50 Jahre. Während des Poker-Booms war Luske in vielen einfach nur als „der Spieler mit dem Anzug und den umgedrehten Sonnenbrillen“ bekannt. Er war in der europäischen Pokerszene sehr schnell eine wichtige Marke. Im Jahr 1999 schaffte er es sechs Turniere zu gewinnen, wobei er bei nur acht Turnieren die Geldränge erreichte.

Zweimal wurde er bereits zum Spieler des Jahres gewählt, er war Kommentator bei der WSOP, gründete die International Poker Association, singt gerne am Pokertisch und wird deswegen auch "The Singing Dutchman" genannt. 2003, als Chris Moneymaker das Main-Event gewann, saß Luske an den letzten beiden Tischen dieses Turniers. 2004 scheiterte er ganz klar auf Platz zehn vor dem Final-Table und dieses Jahr belegte er Rang 23 von 7221 Spielern im Main-Event.

Luske saß an Finaltischen der EPT, der Master Classic Amsterdam, war in zahlreichen Fernsehsendungen und war Mentor von Spielern wie Noah Boeken und David Williams. Viele Jahre war der Holländer PokerStars-Pro. Inzwischen hat er die Fronten gewechselt und spielt für Party Poker.

Padraig Parkinson

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Vor vielen Jahren, es war in Irland, in Dublin, kam das professionelle Pokerspiel in Europa an. Padraig Parkinson war dabei. Es war in den frühen achtziger Jahren und Stu Ungar, Amarillo Slim, Puggy Pearson, Dan Harrington, Doyle Brunson, Mike Sexton und Tom McEvoy flogen allesamt über den Atlantik, wo Padraig Parkinson bereits auf sie wartete. Ohne ihn wäre Texas Hold'em viel später nach Europa gekommen.

Er hat das Spiel in Irland mit großer Kraft vorangetrieben und war einer der ersten europäischen Spieler, die es im Main-Event der WSOP in das Finale schafften. Tatsächlich war Parkinson dabei, als 1999 drei irische Spieler den Finaltisch erreichten. Parkinson wurde damals Dritter, während sein Landsmann Noel Furlong das Turnier gewann. Er wurde zu der Sendung Late Night Poker eingeladen, ging jedoch erst dann auf die Einladung ein, als seinem Wunsch nachgekommen wurde und um mehr Geld gespielt wurde. Jedes Jahr spielt Parkinson das älteste europäische Pokerturnier, die Iris mith Open und er ist stolz darauf, doch mehr Geld verloren zu haben, als jeder andere Spieler.

Mike Sexton

 

Mike Sexton

Sexton gehörte zu den Spielern, die in den achtziger Jahren Poker nach Europa brachten, er spielte noch mit Amarillo Slim und Johnny Moss, doch er ist immer noch gut genug, um Turniere zu gewinnen. Im letzten Herbst holte er seinen ersten WPT-Titel und dieses Jahr cashte er bei seiner 30. WSOP in Folge.Insgesamt schaffte er es bei über 250 Turnieren in die Preisgeldränge, ist Mitglied der Poker Hall of Fame und inzwischen Präsident von Party Poker.Mike Sexton ist nicht einfach nur ein Poker-Botschafter. Mike Sexton ist der Poker-Botschafter. 1985 wurde er Poker-Profi in Las Vegas und er kommentiert die World Poker Tour bereits so lange, dass man glauben möchte, diese wäre um ihn herum geschaffen worden. Jetzt jedoch wird er sich mehr auf Party Poker konzentrieren.

Trotz all dieser Erfolge und wichtigen Rollen ist er an den Tischen einer der beliebtesten Spieler in der Pokerwelt. Mit seiner offenen und bescheidenen Art vermag Sexton es, seine Mitspieler sehr schnell in seinen Bann zu ziehen.

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