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PokerListings Spirit of Poker Awards 2017

Es mag im Poker-Business schon den einen oder anderen Award geben, doch unser PokerListings-Award orientiert sich an etwas anderen Spielerqualitäten.

PL Awards 2017
Wir suchen die besonderen Spieler dieses Jahres

Unser Ziel ist es, so viele neue Spieler wie möglich zum Spiel zu bringen und wir glauben, dass dies bei solchen Preisen unbedingt berücksichtigt werden muss. Es geht nicht nur darum, wer in einem Jahr die meisten Turniere, Hände oder Pötte gewonnen hat sondern, wer in diesem Business wahrhaft heraussticht.

Klar, Ergebnisse sind wichtig. Aber wir suchen hier auch die Spieler, die Freude, Herzblut, Innovation und Kreativität an die Tische tragen und uns inspirieren.

Dank der zahlreichen Stimmen, die jedes Jahr von unseren Lesern bei den Awards abgegeben werden, wissen wir, wie wichtig diese für unser Publikum sind und freuen uns, hier die Nominierungen für die PokerListings-Awards 2017 preiszugeben.

Klickt auf die jeweiligen Links, um eure Stimme abzugeben. Nach dem öffentlichen Voting, welches die Zahl der Nominierungen auf drei Spieler pro Kategorie eingrenzt, wird die PokerListings-Jury den Sieger bestimmen.

Vergeben werden die Awards bei der Battle of Malta im November dieses Jahres.

Wertvollster Spieler 2017

Jeff Gross

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Was hat Jeff Gross im vergangen Jahr eigentlich nicht geschafft?

Gut, er hat das Main-Event der WSOP nicht gewonnen. Aber davon abgesehen hat er eigentlich so alles erreicht. Mit ungebremster Euphorie für das Leben und Poker hat Jeff Gross seinen Twitch-Kanal, die Flow Poker Show, zu einem der beliebtesten Kanäle auf dem Sreaming-Dienst gemacht.

Mit seinen Vlogs hat Gross unzählige Pokerspieler begeistert. Er hat sich mit Bill Perkins zusammengetan für das Sreamboat (wovon Teil 2 in Kürze starten wird). Er moderierte bei der WSOP und wurde jüngst in das Team-Pro von PokerStars aufgenommen.

Lange Zeit war Gross der „Beste Freund der Profis“ – jetzt ist er selbst einer der ganz großen Spieler. Er brachte Schwimmstar Michael Phelps zum Spiel und ist auf jeden Fall ein mehr als würdiger Botschafter für das Spiel.

Liv Boeree

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Gibt es etwas, das noch nicht über Liv Boeree gesat wurde? Erstaunlicherweise eine ganze Menge! Sie hat – wie der Gitarrist von Brian May – einen Abschluss in Astrophysik, spielt selbst in einer Heavy-Metal-Band, ist seit langer Zeit PokerStars-Pro und steht seit Jahren ganz oben auf der Liste der einflussreichsten Spieler und Markenbotschafter für das Pokerspiel.

Daran hat sich in den letzten Monaten auch wenig geändert. Sie engagiert sich aktiv bei der REG-Charity, vertritt Poker immer wieder mehr als positiv in der Öffentlichkeit und Mainstream-Medien und nun hat sie auch noch ihr erstes Bracelet bei der WSOP gewonnen.

Im Team-Event holte sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Igor Kurganov Gold und damit hat sie nun schon zwei der drei nötigen Siege für die Triple-Crown geholt (eine EPT gewann sie bereits 2010). Auch dieses war wieder ein fantastisches Jahr für Liv.

Jaime Staples

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Jason Somerville gilt vielleicht noch als König der Poker-Streams auf Twitch. Aber es gibt eine ganz klare Nummer 2: Jaime „pokerstaples“ Staples. Die liebenswürdige Kanadier ist inwzichen fast synonym mit der Plattform und er hat zahlreiche Poker-Profis animiert, ebenfalls einmal Twitch auszuprobieren.

Dabei ist er inwzischen einer der beliebtesten und konsistentesten Streamer. Die letzten Jahre waren für ihn ein wahrer Wirbelwind. Staples wurde von PokerStars verpflichtet, war regelmäßiger Gast bei Milliardär Bill Perkins und nun steckt er mitten in einer $150.000-Wette. Dieser nach muss er bis zum nächsten Jahr genausoviel wiegen wie sein Bruder. Die beiden wogen zum Zeitpunkt des Abschlusses der Wette (mit ebenjedem Bill Perkins) 138 und 61 Kilogramm. Tatsächlich sind sie im Moment auf Kurs, diese Wette zu gewinnen. Staples hat dem Pokerspiel neues Leben eingehaucht und ist deswegen eine gute Wahl für den inspiriendsten Spieler des Jahres.

Ema Zajmovic

 

Ema Zajmovic

Im Playground Poker Club in Montreal hat sie damit inzwischen fast den Status einer Legende erlangt. Ihr Ruhm ist allerdings nicht dieser modisch fragwürdigen Marotte zu verdanken, sondern ihren bislang einmaligen Leistungen im Turnierpoker. Ende 2016 wurde sie Fünfte bei der WPT Montreal als niemand geringeres als sich Mike Sexton seinen ersten WPT-Titel sicherte.Baseballmützen werden bei Ema Zajmovic verkehrt rum getragen.

Keine drei Monate später kehrte Zajmovic zurück, als die nächste WPT in Montreal augetragen wurde. Nach fast 15 Jahren wurde sie bei diesem Event die erste weibliche Siegerin eines WPT-Main-Events. Bemerkenswert war dabei, wie sehr sie den Finaltisch dominierte. Zajmovic ließ weitere Achtungserfolge folgen, als sie bei der WSOP 15. beim $1k-Online-Event wurde und nur knapp am Finaltisch vorbeischrammte.

Kenny Hallaert

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Kenny Hallaert ist vielen Poker-Freunden vielleicht erst dann bekannt geworden, als er in den letzten beiden Main-Events der WSOP zwei herausragende Ergebnisse ablieferte. 2016 wurde er Sechster und dieses Jahr legte er erneut einen beeindruckenden Lauf hin und wurde erst auf Rang 64 eliminiert.

In erster Linie war Kenny Hallaert für seine Arbeit als Turnierdirektor in zwei Casinos in Belgien bekannt. Wenn man dem belgischen Profi Pierre Neuville Glauben schenken darf, ist Hallaert der beste Floor in Belgien.

Ab 2004 begann Kenny Hallaert online zu spielen und hat dort bereits mehr als 3,8 Millionen Dollar eingenommen. Live kommen über 3,2 Millionen Dollar dazu und trotz all dieser Erfolge ist Hallaert stets bescheiden und zurückhaltend geblieben. 

John Hesp

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Vor der WSOP war der Brite John Hesp völlig unbekannt. In der Pokerwelt war er bestenfalls im Napoleon's Casino in der britischen Stadt Hull bekannt.

Er hatte nie ein großes Turnier gewonnen, er hat nie die großen Spiele mit den Superstars gespielt und sein Hendon-Mob-Eintrag sah aus, als hätte jemand einen Fehler gemacht. Es wurden sieben Cashes von wöchentlichen 10-Pfund-Turnieren verzeichnet und quasi aus dem Nichts folgte ein vierter Platz beim Main-Event der WSOP und 2,6 Millionen Dollar Preisgeld.

Beim Spiel in Las Vegas beeindruckte Hesp weniger durch sein tiefes Spielverständnis, kunstvollem Triple-Range-Merging oder ICM-Shoves, sondern durch seine offene und herzliche Art. Innerhalb kürzester Zeit wurde er zum absoluten Favoriten aller Zuschauer und zum Start am Tisch.

Zwischen all den Pokerexperten war Hesp einfach ein 64-jähriger Amateur mit buntem Jackett, der sein Glück selbst kaum fassen konnte, aber Chip um Chip gewann. Mit nicht mehr als einem Lächeln auf dem Gesicht und einem lustigen Hut machte er aus Gegnern am Pokertisch Mitspieler und aus Zuschauern wurden Fans. Kann irgendjemand mehr für Poker machen als dies?

Max Pescatori

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Er ist der beste italienische Pokerspieler aller Zeiten.

Möchte man die Biografie von Max Pescatori kurz halten, bricht man sie einfach auf diesen einen Satz runter. Seit seinem 23. Lebensjahr hat Pescatori sein Leben den Spielkarten gewidmet. Er zog nach Las Vegas, begann zunächst eine Ausbildung zum Croupier und spielte dann selbst Poker. Damals war es noch vor allem Stud.

2006 gewann der Italiener sein erstes Bracelet in einem No-Limit-Event. Es folgten weitere WSOP-Siege im Jahr 2008 und zwei weitere im Jahr 2015. Damit ist Max Pescatori der erste Europäer, dem es gelang vier Bracelet in seiner Karriere zu gewinnen. Jüngst schloss er sich mit Todd Brunson zusammen und die beiden betreiben jetzt ein italienisches Restaurant in Las Vegas. Aber natürlich werden wir Pescatori trotzdem weiterhin an den Pokertischen sehen.

Mikhail Semin

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Für viele unserer Leser dürfte der Name Mikhail Semin erst einmal völlig unbekannt sein. Der ehemalige Sportjournalist und Redakteur von Championat.com tauchte erstmals 2010 in der Poker-Szene auf.

Damals begann er den russischen Stream der EPT-Live-Übertragung zu kommentieren. Vorher war er eine bekannte Stimme im russischen Fernsehen und Radio, wo er 13 Jahre lang Sportereignisse kommentierte und zweimal zum Sportkommentator des Jahres gewählt wurde. Über 40 verschiedene Sportarten hat er dabei kommentiert, doch Poker ist inzwischen sein größtes Steckenpferd.

Denn Mikhail Semin spielt auch selbst und hat bei der WSOP 2017 gleich zwölf Mal die Geldränge erreicht, nachdem er 2016 bereits drei Finaltische bei der WSOP erreichte. Damit hat Semin sehr eindrucksvoll demonstriert, dass beim Poker auch aus einem Zuschauer ein sehr erfolgreicher Spieler werden kann.

Spieler der Zukunft 2017

Oriol Fernández

Oriol Fernandez

Der junge Spanier Oriol Fernández ist förmlich mit dem modernen Pokerspiel aufgewachsen. Mit 15 Jahren fing er an, mit seinem Vater zu spielen, der selbst sehr viel Online aktiv war. Inzwischen ist Oriol Fernández selbst wesentlich erfolgreicher als sein Vater, sowohl Online als auch Live.

Fernández ist das wohl größte junge Talent, welches Europa, auf jeden Fall Spanien, derzeit zu bieten hat. In diesem Jahr gewann er innerhalb von weniger als einer Woche die 888 SuperSeries auf 888poker.es und das Highroller-Turnier des PokerStars-Festivals in Marbella. Fernández kommt aus dem Baskenland und wird sein Talent auf jeden Fall bei der nächsten Battle of Malta unter Beweis stellen.

Espen Uhlen Jørstad

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Der Norweger Espen Uhlen Jørstad ist zwar schon 29 Jahre alt, aber in der Pokerwelt noch ein recht unbekannter Spieler.

Er ist seit diesem Jahr Unibet-Pro und legt auf Malta, wo er einen zwar recht kleinen, doch sehr erfolgreichen Twitch-Stream betreibt. Mit seiner gewinnenden Art spricht Espen Uhlen Jørstad ein immer größeres Publikum an und seine Geschichte ist durchaus eindrucksvoll. Als Teenager verbrachte er 15 Stunden pro Tag mit World of Warcraft, brach die Schule ab und wog über 100 Kilogramm.

Dann ließ er sich für ein Jahr von der Armee verpflichten, begann danach seinen Schulabschluss nachzuholen, studierte Brauwissenschaften und spielte nebenher erfolgreich Poker. Damit schaffte er es, sein Leben komplett auf den Kopf zu stellen. Aus dem introvertierten Kellerkind wurde ein offenherziger Pokerspieler.

Kelly Winterhalter

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Im vorigen Jahr machte die Amerikanerin Kelly Winterhalter erstmals von sich reden. Damals hatte sie gerade einmal anderthalb Jahre Poker Erfahrung auf dem Buckel, schaffte es jedoch gleich in vier von sechs gespielten Turnieren bei der WSOP, die Geldränge zu erreichen.

Eigentlich spielte sie Poker nur als Hobby und betreibt hauptberuflich ihre eigene Hautpflege-Linie, Ellovi. Doch ihre Erfolge an den Pokertischen machten sehr schnell Eindruck in der Szene und so wurde sie zu der amerikanischen Fernsehsendung Poker Night in America eingeladen.

Dort konnte sie sehr eindrucksvoll gegen namhafte Spieler wie Phil Hellmuth oder Tony Bracy mithalten. Außerhalb der USA mag Winterhalter noch nicht sonderlich bekannt sein, doch wir würden fast darauf wetten, dass ich dies bald ändern wird. Sie selbst beschreibt sich wie folgt: „Ich mag Bücher, Tiere, Quanten-Merkwürdigkeiten und Natur.“ Ist das nicht genau die mehrdimensionale Art, die wir im Poker brauchen?

Vivian Saliba

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Die Brasilianerin Vivian Saliba begann mit dem Pokerspiel als sie gerade einmal zwölf Jahre alt war. Sie warf einen Familienausflug und ihr Vater brachte ihr das Spiel bei.

Mit 17 spielte sie ihr erstes richtiges Turnier. Sie hatte sich gerade von ihrem Freund getrennt und ihr pokerbegeisterter Vater nahm sie mit in einen Card Club in Sao Paulo. Sie erreichte die Geldränge in dem Turnier und sehr schnell wurde Poker zu einem lukrativen Hobby für sie. Wenige Jahre später machte sie aus ihrem Hobby einen Beruf und ist jetzt Vollzeit-Profi.

Saliba hat in Brasilien bereits mehrere Turniere gewonnen, spielt aber vor allem Omaha-Cash-Games. Dieses Jahr nahm sie erstmals am Main-Event der WSOP in Las Vegas Teil, nachdem sie bereits Elfte im PLO-Championship-Event wurde. Im Main-Event erreichte sie schließlich Rang421 und man darf gespannt sein, was man von Vivian Saliba zukünftig noch alles sehen wird.

Parker “TonkaaaaP” Talbot

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Parker “TonkaaaaP” Talbot ist quasi der lebende Beweis, dass man immer noch die ganz großen Deals mit Sponsoren beim Poker abgreifen kann, wenn man nur etwas Besonderes an den Tisch bringt.

Der Spieler aus Toronto hat bereits viele Jahre Online-Poker auf dem Buckel, wurde jedoch erst durch seinen Freund und Twitch-Superstar Jaime Staples auf die Idee gebracht, sein Spiel selbst zu streamen. Talbot ist ein äußerst fleißiger Spieler und ist jeden Tag sehr viele Stunden zu sehen.

Inzwischen ist er einer der beliebtesten Poker-Streamer auf Twitch und seine Energie und Begeisterung für das Spiel ist einfach ansteckend. Anfang dieses Jahres nahm ihn 888-Poker unter Vertrag und seitdem spielt Talbot dann und wann auch Live, wobei er bei seinen Ausflügen stets seine Zuschauer mit Vlogs unterhält. Für 888 war Talbot bislang auf alle Fälle ein voller Gewinn.

Dauerbrenner 2017

Barny Boatman

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England produzierte die allererste europäische Pokershow überhaupt und schaut man sie sich an wird man Barny Boatman finden. Der Spieler aus London ist so lange beim Poker dabei, dass sein erstes Preisgeld in Lire ausgezahlt wurde. Boatman ist ein globaler Pokerspieler, im besten Sinne des Wortes.

Er war mit jungen Jahren die Schule ab und lebte und arbeitete folgend in Spanien, Hongkong, Australien und Sri Lanka. Dabei war er Kellner, Bauarbeiter, Lehrer und Journalist. Nachdem er nur durch Glück einen fast tödlichen Motorradunfall überlebte, gewann er eine neue Einstellung zum Leben. Zu seinen Hobbys zählen inzwischen Fallschirmspringen und Tauchen und seinen Humor hat Boatman von Monty Python.

Für Pokerspieler ist Boatman eine Inspiration. Zwei Bracelet gewann der Gründer des Hendon Mobs bislang und das, obwohl er zum Zeitpunkt, als er mit dem Spiel anfing, bereits 15 Jahre älter war, als andere Pokerspieler sind, die sich schon wieder zur Ruhe setzen.

Per Hildebrand

In der schwedischen Pokerszene ist Per Hildebrand eine der ganz wichtigen Pioniere. Bereits in den achtziger Jahren spielte er Turniere und gewann Geld durch das Pokerspiel. Unter anderem wurde er 1988 Zweiter in einem Draw-Turnier auf Malta.

In den neunziger Jahren gehörte er zu den Spielern, die die schwedischen Poker Meisterschaften organisierten – zu einer Zeit, als Poker in Skandinavien noch ein fast unbekanntes Spiel war. An den Tischen ist Per Hildebrand nach wie vor ein erfolgreicher Spieler, mit dem man rechnen muss. Dieses Jahr wurde er beim $10k Lowball der WSOP Zweiter und in vier weiteren Turnieren erreichte er die Geldränge.

2016 spielte er sich an zwei Finaltische der WSOP und 2015 und 2016 gewann er die Schwedischen Meisterschaften im Omaha direkt hintereinander. Seinen größten Cash landete Per Hildebrand 2005, als er 305.000 Dollar gewann, indem er Platz 27 beim Main-Event der WSOP erreichte.

Marcel Luske

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Der Niederländer Marcel Luske ist im europäischen Raum einer der bekanntesten Spieler jenseits der 50 Jahre. Während des Poker-Booms war Luske in vielen einfach nur als „der Spieler mit dem Anzug und den umgedrehten Sonnenbrillen“ bekannt. Er war in der europäischen Pokerszene sehr schnell eine wichtige Marke. Im Jahr 1999 schaffte er es sechs Turniere zu gewinnen, wobei er bei nur acht Turnieren die Geldränge erreichte.

Zweimal wurde er bereits zum Spieler des Jahres gewählt, er war Kommentator bei der WSOP, gründete die International Poker Association, singt gerne am Pokertisch und wird deswegen auch "The Singing Dutchman" genannt. 2003, als Chris Moneymaker das Main-Event gewann, saß Luske an den letzten beiden Tischen dieses Turniers. 2004 scheiterte er ganz klar auf Platz zehn vor dem Final-Table und dieses Jahr belegte er Rang 23 von 7221 Spielern im Main-Event.

Luske saß an Finaltischen der EPT, der Master Classic Amsterdam, war in zahlreichen Fernsehsendungen und war Mentor von Spielern wie Noah Boeken und David Williams. Viele Jahre war der Holländer PokerStars-Pro. Inzwischen hat er die Fronten gewechselt und spielt für Party Poker.

Padraig Parkinson

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Vor vielen Jahren, es war in Irland, in Dublin, kam das professionelle Pokerspiel in Europa an. Padraig Parkinson war dabei. Es war in den frühen achtziger Jahren und Stu Ungar, Amarillo Slim, Puggy Pearson, Dan Harrington, Doyle Brunson, Mike Sexton und Tom McEvoy flogen allesamt über den Atlantik, wo Padraig Parkinson bereits auf sie wartete. Ohne ihn wäre Texas Hold'em viel später nach Europa gekommen.

Er hat das Spiel in Irland mit großer Kraft vorangetrieben und war einer der ersten europäischen Spieler, die es im Main-Event der WSOP in das Finale schafften. Tatsächlich war Parkinson dabei, als 1999 drei irische Spieler den Finaltisch erreichten. Parkinson wurde damals Dritter, während sein Landsmann Noel Furlong das Turnier gewann. Er wurde zu der Sendung Late Night Poker eingeladen, ging jedoch erst dann auf die Einladung ein, als seinem Wunsch nachgekommen wurde und um mehr Geld gespielt wurde. Jedes Jahr spielt Parkinson das älteste europäische Pokerturnier, die Iris mith Open und er ist stolz darauf, doch mehr Geld verloren zu haben, als jeder andere Spieler.

Mike Sexton

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Mike Sexton ist nicht einfach nur ein Poker-Botschafter. Mike Sexton ist der Poker-Botschafter. 1985 wurde er Poker-Profi in Las Vegas und er kommentiert die World Poker Tour bereits so lange, dass man glauben möchte, diese wäre um ihn herum geschaffen worden. Jetzt jedoch wird er sich mehr auf Party Poker konzentrieren.

Sexton gehörte zu den Spielern, die in den achtziger Jahren Poker nach Europa brachten, er spielte noch mit Amarillo Slim und Johnny Moss, doch er ist immer noch gut genug, um Turniere zu gewinnen. Im letzten Herbst holte er seinen ersten WPT-Titel und dieses Jahr cashte er bei seiner 30. WSOP in Folge.Insgesamt schaffte er es bei über 250 Turnieren in die Preisgeldränge, ist Mitglied der Poker Hall of Fame und inzwischen Präsident von Party Poker.

Trotz all dieser Erfolge und wichtigen Rollen ist er an den Tischen einer der beliebtesten Spieler in der Pokerwelt. Mit seiner offenen und bescheidenen Art vermag Sexton es, seine Mitspieler sehr schnell in seinen Bann zu ziehen.

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