Ohne Frauen kein Battle of Malta – in jeder Hinsicht

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Ivonne Montealegre.

In dieser Zeit brechen wir eine Lanze für die Frauen, die den Battle of Malta erst möglich machen, angefangen bei der Person, die ihn erfunden hat – Ivonne Montealegre.

Die gebürtige Costa-Ricanerin und Spezialisten für Projektmanagement spazierte im Jahr 2012 in die Büroräume von PokerListings in Malta.

Sie hatte eine – wie sie selbst sagt – „verrückte“ Idee im Gepäck: ein neues Pokerturnier in Malta. Als sie das Büro wieder verließ, hatte sie den Auftrag, die Idee umzusetzen.

Gesagt, getan. Einige Monate später, nach vielen durchgearbeiteten Nächten und trotz zahlloser Hindernisse, öffnete der erste Battle of Malta seine Türen, und 349 Spieler kamen zum ersten Main Event.

Heute, fünf Jahre später, ist daraus ein sechs Tage langes Pokerfestival mit neun Events geworden.

Ivonne Montealegre ist auch heute noch die wichtigste Person des Festivals. Und es ist kein Zufall, dass die wichtigste Person eine Frau ist, denn Frauen arbeiten in vielen entscheidenden Positionen des Festivals.

Vor und hinter der Kamera

Zehn Jahre nach dem großen Pokerboom spielen relativ gesehen mehr Frauen Poker als vorher. Zumindest online geht man inzwischen davon aus, dass 20-30% der Spieler weiblich sind.

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Live sieht die Sache jedoch anders aus. 5-7% des Felds sind Frauen, und das ist noch großzügig geschätzt.

Auf den höheren Limits ist die Zahl sogar noch kleiner. Am letzten WSOP Main Event – bekanntlich mit $10.000 Buy-in gesegnet – nahmen gerade mal 272 Spielerinnen teil. Das entspricht einem Anteil von 3,8%.

Beim Battle of Malta arbeiten wir aktiv daran, die Verhältnisse etwas zurechtzurücken. Deshalb gehen wir mit gutem Beispiel voran.

„Das war so nicht unbedingt beabsichtigt“, erklärt Ivonne Montealegre, „aber ein Großteil der Verantwortung am Battle of Malta liegt heute in den Händen von Frauen – Müttern, Töchtern, Ehefrauen und Kolleginnen … alles tolle Frauen.“

„Von der schwedischen Hostess über die Dealer im Portomaso, die Floormanager, die Sponsoren und die Repräsentanten, überall sind Frauen involviert und unverzichtbar.“

„Jedes Detail des Festivals ist von weiblichen Einflüssen geprägt. Wir kümmern uns sorgfältig um das, was uns wichtig ist, und wir arbeiten hart dafür. Der Einsatz, den unsere Damen leisten, ist enorm.“

Kara Scott, Maria Ho, Gaelle Garcia Diaz

Kara Scott war unsere erste Moderatorin. Mit ihrer jahrelangen Fernsehpräsenz war und ist sie eine echte Größe und ein Vorbild für ihre Nachfolgerinnen.

Der BOM gewann schnell an Attraktivität und Prestige. Schon 2013 wurde er zum besten Turnier des Jahres gewählt. Damit wurde auch die Position von Kara Scott interessanter.

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Maria Ho.

Bei der dritten Ausgabe des Turniers übernahm Maria Ho das Mikrofon. An den Tischen saßen so prominente Spielerinnen wie Fatima de Melo, Leo Margets, Sofia Lövgren, Clair Renaut, Sabina Hiatullah, Charlie Godwin, Silje Nilsen, Jackie „Poker Mama“ Cachia und – zum ersten Mal – Gaelle Garcia Diaz.

Hinzu kamen Prominente aus anderen Bereichen wie Tone Damli und die finnische DJane Amanda Harkimo.

Anne Meri, ebenfalls aus Finnland, war die erste Frau, die den Finaltisch des BOM Main Events erreichte, aber mit Anne Mette Stendal aus Norwegen, Marina Ribas aus Spanien, Anita Kmiciewicz aus Polen und Sally Stephens aus England haben auch andere Frauen eindrucksvolle Leistungen gezeigt.

Also dann: ein Ladies Event

In diesem wird Gaelle Garcia Diaz die Moderatorin und das Gesicht des BOM sein. Außerdem stehen wir zu unserer Arbeit und bieten erstmals ein €100 Ladies Event an.

Die Hauptkategorie unserer Spirit of Poker Awards „Most Inspiring Player“ entschied in diesem Jahr Liv Boeree klar für sich, und auch das passt irgendwie ins Bild.

Vielleicht ist es ja dieses weibliche Element, das unser Pokerturnier so erfolgreich macht. Ein Teil dieser Atmosphäre ist zweifellos unseren schwedischen Hostessen zu verdanken.

Pernilla Sakert, Mimmi Bengtsson, Linda Vesterby, Carolin Kumlin und Anna Lindegren sind unermüdlich im Hilton und im Pokerbereich unterwegs, um Spielern zu helfen, Fragen zu beantworten und allgemein eine gute Stimmung zu verbreiten.

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Schwedischer Charme beim Battle of Malta.

Im Zentrum des Turniers sorgt Mikol Taifu für einen reibungslosen Ablauf, und VIP Manager Claudia Lama kümmert sich gleich um eine ganze Reihe von Spielern aus Skandinavien.

Die größte Spielergruppe beim Battle of Malta kommt aus Italien, und das verdanken wir nicht zuletzt der Journalisten Romina d’Agostino. Wir freuen uns schon darauf, sie im November wieder begrüßen zu dürfen.

Möglicheiten nutzen

Wie im letzten Jahr wird wieder Ariela Rojas Gonzales für die Bilder von den Turnieren verantwortlich sein. Dazu fliegen wir sie extra aus Costa Rica ein.

„Eine Möglichkeit wie diese muss man einfach nutzen,“ sagt Gonzales. „Wie könnte ich das verpassen. Ich freue mich jetzt schon.“

Wir werden auch 2017 wieder das Massage-Team von REVIVE TOUCH im Turnierbereich haben, damit sich unsere Spieler rundum wohlfühlen. Letztlich ist das Ganze aber weibliche Teamarbeit, und jeder Teil des Teams braucht den anderen.

Kurz gesagt, ohne Frauen kein Battle of Malta.

 

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