Mein denkwürdigster EPT-Moment – Poker-Pros und Staff erinnern sich

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Die schönsten EPT-Erinnerungen

Vor ein paar Tagen endete in Prag die letzte European Poker Tour überhaupt. Wir haben die Spieler und die Menschen, die für die EPT arbeiten, nach ihren denkwürdigsten Erinnerungen gefragt.

Die offensichtlichen Highlights der EPT sind vor allem der einzige Doppelsieg, den nur Vicky Coren schaffte und die riesige Gewinnsumme von 3 Millionen Euro, die Glen Chorny beim Grand Final gewann.

Die EPT besteht aber aus mehr als nur objektiven Zahlen. Wenn man die Menschen fragt, die über die Jahre Herz und Seele in das Projekt gesteckt haben, kommen interessante Dinge zum Vorschein.

Genannt werden muss an dieser Stelle auf jeden Fall noch die Hofburg in Wien, mit Sicherheit die schönste Location einer EPT überhaupt. Dann gibt es noch San Remo, ein Austragungsort, der neue Stars wie Liv Boeree und Jason Mercier produziert hat.

Es war aber auch nicht alles eitel Sonnenschein, wir denken mit Wehmut an den Überfall auf die EPT in Berlin im Jahr 2010. Auch tragisch war die Geschichte von Constant Rijkenberg, der zwar Sieger wurde, zuvor aber zu viele Shares verkauft hatte und so noch Geld verlor.

Wir als Journalisten und Spieler erinnern uns natürlich gerne an das kostenlose Buffet im Casino Barcelona. Auch das Snowfest in den Alpen war ein toller Erfolg. Hier ein paar Erinnerungen der Menschen, die dabei waren und halfen, Geschichte zu schreiben.

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Liv Boeree

Liv Boeree, EPT San Remo Champion 2010

"Mein denkwürdigster Moment war natürlich der Sieg beim Main Event der EPT San Remo. Ein unvergleichliches Erlebnis."

Celina Lin, Red Dragon Champion 2012

"Der denkwürdigste Moment der EPT? Das war wohl mein erstes EPT Main Event, als ich gleich mit drei EPT-Champs am Tisch saß. Es war mit Sicherheit ein harter Tisch, es hat aber im nächsten Jahr ultra viel Spaß gemacht, sich das im TV anzuschauen. Eine sehr schöne Erinnerung."

Daniel Negreanu, der ewige EPT Star

"Mein denkwürdigster Moment war der vierte Platz beim EPT Grand Final, für ein Nicht-Highroller-Event ein extrem schwieriger Tisch. Es ist so selten, dass man einen Tisch nur mit bekannten Pros in einem riesigen Feld wie diesem hat, und es war eine Ehre, dabei zu sein. Leider hatte ich kein Glück und verlor einen riesigen Pott mit QQ gegen 99 von Johnny Lodden. Steve O‘Dwyer hat dann gewonnen."

Felipe Mojave, Erster Brasilianer mit EPT-Cash

"Ich hatte viele denkwürdige Momente bei der EPT, lustige und traurige… Am besten war natürlich, als ich als erster Brasilianer in der Geschichte cashen konnte und am featured Table saß. Auch als Jason Mercier sich mit mir ein Zimmer bei der EPT London geteilt hat und nach seinem Finaltisch beim Highroller keine Klamotten mehr hatte. Er kam zu mir und fragte, ob ich eine Glücksjacke habe, die ich ihm leihen könne. Er hat dann tatsächlich gewonnen.

Ich denke aber, mein wichtigster Moment war, als ich am TV-Tisch beim dritten Tag des PCA einen guten Call mit Dame hoch gemacht habe. Das hat mich zum Chipleader gemacht."

Jason Mercier, EPT San Remo Champion 2008

"Mein tollster Moment bei der EPT war, als ich im Jahr 2008 meine erste EPT in San Remo gewann. Ich war das erste Mal in Europa und total aufgeregt. Glücklicherweise konnte ich dann direkt das Main Event gewinnen."

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Bertrand “ElkY” Grospellier, EPT PCA Champion 2008

"Mein größter Moment bei der EPT war definitiv mein Sieg beim PCA 2008. Es war mein erster Sieg in einem Liveturnier und quasi der Beginn von allem. Diese Erinnerung lebt immer noch in mir."

Fatima de Melo, Goldmedaillengewinnerin und EPT Regular

"Tatsächlich hatte ich bei meinem ersten PCA großen Spaß, als ein Spieler in einem Charity-Turnier mit viel Glück 20 Hände hintereinander gewann und ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lachen (man hätte es sehen müssen).

Meist habe ich aber bei EPTs das hohe Level der Spielkunst genossen und die tollen Menschen. Vor allem Leo Margets, die mir ein Freund fürs Leben geworden ist. Mit Vanessa Selbst spiele ich regelmäßig Tennis und sie schlägt mich übelst."

Howard Swains, PokerStarsblog.com

"Ich habe bei einer Zeitung in London gearbeitet und dann kam plötzlich ein Anruf. Ich wurde gefragt, ob ich Interesse daran hätte, in Wien bei einem Poker-Event zu spielen. Das gehörte zu diesem neuen Ding, der European Poker Tour. Es geht hier um die erste Saison und obwohl ich nie ein Spieler war und deswegen auch nicht weit gekommen bin, war es schön. Ich habe dann einen Artikel darüber geschrieben und danach trat PokerStars an mich heran und ich wurde gefragt, ob ich für sie arbeiten will."

Robin Scherr, PokerStarsblog.de

"Die Party beim PCA mit Kelly Rowland war unglaublich gut. Die Party fand in einer riesigen Halle statt, die voller Menschen war. Es fühlte sich an, als würde jeder tanzen und das war mit Sicherheit die beste Party in der Geschichte der EPT."

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Edgar Stuchly

Edgar Stuchly, Präsident der EPT

"Es ist eine schwere Frage, es waren so viele tolle Momente über die Jahre. Wenn man sich einfach nur die Sieger anschaut, war es natürlich eine riesige Leistung von Vicky Coren Mitchell, das Ding zweimal zu gewinnen. Das wäre so ein Moment.

Aus persönlicher Sicht hat mir das Verschmelzen der EPT und der nationalen Touren seit 2012 sehr gut gefallen. Auch dass die Events immer größer wurden, war toll. Meine Erinnerungen an die EPT sind gefüllt mit talentierten Leuten, die ich treffen durfte. Ich erwarte, dass wir mit unseren nachfolgenden Events ebenfalls diese Erinnerungen erzeugen."

Lee Jones, Director of Communications bei PokerStars

"Ich erinnere mich immer wieder an das erste Mal, als ich den Salle des Etoiles in Monte Carlo voller Pokertische sah und dahinter die Lichter des Hafens in der Nacht. Ich dachte 'Das ist der schönste Pokerroom, den ich je gesehen habe'. Eine tolle Location und ich werde diesen ersten Anblick nie vergessen."

James Hartigan, Die Stimme der EPT

"Mein denkwürdigster Moment war, als ich tatsächlich einmal gespielt habe. Ich kam erstmals mit der EPT in Kontakt, als ich 2005 als Journalist dazu eingeladen wurde, beim EPT 1 Deauville Main Event zu spielen.

Ich genoss die Erfahrung, kam aber nur bis Tag 2. Bevor ich rausgeflogen bin, habe ich einen loose-aggressiven Spieler eliminiert, den ich damals für einen totalen Idioten gehalten habe. Ich habe seinen Push mit AQ gecallt und er drehte KJ um. Meine Hand hat gehalten, ich schüttelte seine Hand und er ging seiner Wege.

Hinterher sagte mir jemand, dass ich soeben Elky aus dem Turnier geschmissen hatte. Ich fragte: "Wen bitte?".

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