Kanit gewinnt das EPT Super High Roller Turnier in Dublin

mustapha kanit
Mustapha Kanit.

Mustapha Kanit ist der verdiente Sieger des 25k Super Highroller-Turniers der EPT Dublin. Nachdem der Italiener schon als Chipleader ins Finale gegangen war und dort fast immer geführt hatte, besiegte er schließlich Chance Kornuth im Heads-up.

Charlie Carrel belegte den dritten Platz.

Kanit konnte seine überlegene Führung im Finale überzeugend ausnutzen und einen der kürzesten Finaltische in der Geschichte der Super-Highroller-Turniere souverän in den Sieg verwandeln.

Eckdaten €25.000 Super Highroller EPT Dublin

  • Teilnehmer: 70 (58 + 12 Re-Entries)
  • Startgeld: €24.500 + €1.250
  • Preisgeldfonds: €1.715.000
  • Sieger: Mustapha Kanit (€501.640)

Chipcounts vor dem Finale 

  1. Mustapha Kanit – 5.460.000 
  2. Anton Bertilsson – 3.850.000 
  3. Charlie Carrel – 2.755.000 
  4. Chance Kornuth – 1.310.000 
  5. Ivan Luca – 1.265.000 
  6. Keith Johnson – 1.155.000 
  7. Jeff Rossiter – 1.120.000 
  8. Nick Petrangelo – 570.000 

Fulminanter Start 

Das achtköpfige Finale begann mit einem Paukenschlag, oder besser gesagt mit zweien. Schon in der ersten Hand verdoppelte Keith Johnson gegen Ivan Luca, der dann direkt in der zweiten Hand ausschied.

Wenig später erwischte es dann auch die beiden Shortstacks Nick Petrangelo und Keith Johnson, womit noch fünf Spieler übrig waren.

Kanit dominierte den Tisch weiterhin, doch Chance Kornuth arbeitete sich langsam nach vorn. Schließlich teilten sich die beiden die Arbeit: Kanit nahm Jeff Rossiter vom Tisch und Kornuth erledigte mit Ass hoch den Schweden Anton Bertilsson, der nur König hoch zu bieten hatte.

Das spektakulärste Board

Als nur noch Kanit, Kornuth und Carrel übrig waren, kam es zu einer Hand, die Kornuth später auf Twitter als „größten Fehler seiner Pokerkarriere und extrem glückliche Verdreifaclung“ bezeichnete.

Allerdings schied bei ihr niemand aus.

Kanit hatte mit Königen geraist, Carrel war mit Fünfen All-In gegangen und Kornuth schob mit A9o ebenfalls all-in.

Natürlich callte Kanit, doch als alle Karten aufgedeckt waren, war aus der besten Hand die schlechteste geworden.

Das Board brachte Q-3-4 - 5 - 2. Kanit hatte auf dem Flop noch vorne gelegen, dann traf Carrel sein Set auf dem Turn und schließlich brachte die Zwei auf dem River Kornuth die Straight!

Charlie Carrel hatte danach nur noch wenige Chips. Einmal konnte er noch verdoppeln, doch dann nahm ihn Kanit vom Tisch, machdem er mit JJ in die Hand gelimpt war und dann Carrels All-in mit A4 sofort bezahlte.

Kurzes Heads-up 

Kanit und Kornuth standen damit im finalen Heads-Up, das allerdings nicht einmal 20 Hände dauerte, bis die Entscheidung gefallen war.

chance kornuth
Heads-up Gegner Chance Kornuth.

Kornuth holte sich mit dem Gewinn eines riesigen Potts die Chiplead, als er erneut mit einer Runner-Runner-Straight zuschlug und Kanits Two Pair überholte.

Doch Kanit schlug zurück und übernahm wieder die Führung. Kaum lag er erneut leicht vorn, kam es zu einem klassischen Coinflip um den Turniersieg.

Mit Dreien trat Kanit zum All-In gegen Kornuths ATo an, das Board brachte 2-8-7-Q-J und Mustapha Kanit stand als Sieger fest.

Nach seinen letztjährigen Siegen beim €10k High Roller von Barcelona und beim €50k Super High Roller in Monte Carlo holte der erfolgreichste Spieler Italiens damit seinen dritten Super-Highroller-Titel innerhalb von zehn Monaten!

Endergebnis EPT Dublin 25k Super High Roller

  1. Mustapha Kanit - €501.640 
  2. Chance Kornuth - €360.150 
  3. Charlie Carrel - €234.100 
  4. Anton Bertilsson - €176.640 
  5. Jeff Rossiter – 137.200 
  6. Keith Johnson – 106.330 
  7. Nick Petrangelo – 84.040 
  8. Ivan Luca – 65.170 
  9. Martin Jacobson – 49.730 

Start des Main Event

Neben der Entscheidung bei den Super Highrollern stand gestern in Dublin auch noch Tag 1A des Main Event an. Mit 147 Spielern brachen zwar nicht die Dämme, für den Auftakt war die Beteiligung aber ganz ordentlich.

Neben etlichen Weltklassespielern wie Jason Mercier, Anthony Zinno, Adrian Mateos und Max Silver waren auch viele deutsche Spieler am Start. Sebastian Paul, Sven Magirius, Knut Karnapp und Christoph Vogelsang erreichten den zweiten Turniertag, aber den Vogel schoss Gilles Bernies ab. Der bislang völlig unbekannte Deutsche sicherte sich die Führung vor Mike McDonald.

Heute geht es in Dublin mit Tag 1B des Main Event weiter.

 

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