Global Poker League, Woche 4: Jeff Gross holt die Kohlen aus dem Feuer

Jeff Gross Berlin Bears
Jeff Gross punktet für die Berlin Bears

Bislang verlief die Global Poker League für das Team der Berlin Bears größtenteils unerfreulich. Diese Woche aber schlug Jeff Gross, dessen Nominierung von Teamchef Philipp Gruissem für viele überraschend kam, kräftig zu und holte 17 Punkte. Alles zur vierten Woche der GPL gibt es hier.

Filatov und Gross glänzen beim 6-max

Der russische Turnierspezialist Anatoly Filatov holte bei den beiden 6-Max-Turnieren nicht nur 12 Punkte (durch einen Sieg und einen zweiten Platz) und damit das beste Ergebnis dieser Woche überhaupt, er unterhielt als live zugeschalteter Spieler auch die Zuschauer aufs Beste.

So macht die Global Poker League Spaß, und auch die Berlin Bears konnten nach Dominik Nitsches starkem Auftritt in Woche 2 und den verpatzten Einsätzen von Dan Cates wieder ein gutes Ergebnis verbuchen.

Jeff Gross galt unter den von Philipp Gruissem ausgewählten Spielern als Wundertüte, doch der Amerikaner rechtfertigte seinen Einsatz schon beim 6-max vollauf.

Mit einem zweiten und einem dritten Platz sammelte er acht Punkte und war damit zweitbester Spieler der Eurasia-Liga.

Bei den Americas holten Olivier Busquet und Anton Wigg die meisten Punkte, Busquet zeigte für LA Sunset, dass er trotz seiner neuen Leidenschaft MMA das Pokern noch nicht verlernt hat.

Gross mit dem i-Punkt beim Heads-Up

Die Berlin Bears brauchten nach den schwachen Auftritten von Dan Cates Punkte, und dank Jeff Gross konnten sie ihr bisher dürftiges Konto von 22 Punkten fast verdoppeln.

GPL
Global Poker League

In den Heads-Up-Matches besiegte Gross die Pokerlegende Todd Brunson klar mit 3:0 und sammelte damit neun weitere Punkte für sein Team.

Brunson, der als einer der besten Limit-Spieler der Welt gilt, sah gegen seinen Landsmann kein Land und konnte für sein Team, die Rome Emperors, in der gesamten Woche nur einen Punkt sammeln.

Gross war mit 17 Punkten eine Macht, aber unterm Strich schnitt Anatoly Filatov mit 18 Punkten sogar noch ein bisschen besser. Im Heads-Up bezwang er Vanessa Selbst mit 2 zu 1.

Bei den Americas holte Olivier Busquet weitere sechs Punkte für die LA Sunset, in einem hochklassigen Match bezwang er Tom Marchese mit 2 zu 1.

Die neuen Zwischenstände

In der Eurasia-Liga gab es durch den fulminanten Auftritt von Anatoly Filatov einen Führungswechsel. Die Moscow Wolverines überholten die Paris Aviators, obwohl Highroller Alex Luneau keineswegs schlecht abschnitt, ElkY Grospellier aber im Heads-Up gegen Randy Lew nur einen Sieg holte.

Die Berlin Bears kämpften sich auf Platz 4 vor, während die London Royals etwas überraschend nur auf Platz 5 liegen.

Während in Eurasia schon recht klare Abstände entstanden sind, liegen die Teams bei den Americas insgesamt sehr eng beisammen. Der Abstand zwischen Platz 1 und Platz 6 beträgt gerade einmal zehn Punkte, Hochspannung ist also vorprogrammiert.

Eurasia Liga

Team

Punkte

Woche 1

Woche 2

Woche 3

Woche 4

Moscow Wolverines

53

5

14

16

18

Paris Aviators

51

16

14

10

11

Hong Kong Stars

46

18

5

14

9

Berlin Bears

39

3

15

4

17

London Royals

35

12

7

9

9

Rome Emperors

28

9

8

10

1

Americas Liga

Team

Punkte

Woche 1

Woche 2

Woche 3

Woche 4

Montreal Nationals

47

12

17

9

9

New York Rounders

46

16

9

15

6

LA Sunset

43

9

14

5

15

Las Vegas Moneymakers

40

13

8

10

9

Sao Paulo Mets

39

7

6

15

11

San Francisco Rush

37

6

9

9

13

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