Global Poker League – Wer gehört ins Team der Berlin Bears?

Draft Auslosung

In genau einer Woche findet der erste Draft für die Global Poker League statt – das jüngste Steckenpferd des rührigen Aley Dreyfus, der immer wieder Wege sucht, Poker aus der Schmuddelecke herauszuholen und als anerkannte Sportart zu etablieren.

Die Spannung steigt also, doch während der Teamchef der Berlin Bears, Philipp Gruissem, noch grübelt, haben die Redakteure von PokerZeit sich schon ihre Gedanken gemacht!

Der erste Draft der GPL

Nachdem die zwölf internationalen Teamchefs schon eine Weile feststehen, geht es in einer Woche darum, wer die weiteren Team-Mitglieder werden.

Ganz im Sinne amerikanischer Sporttradition werden die Teams in einem Draft-Verfahren zusammengestellt, dessen Reihenfolge jüngst ausgelost wurde.

Wer sich noch an seine Schulzeit und die Zusammenstellung der Fußballmannschaften in den großen Pausen erinnern kann, kennt das Prinzip.

Immer abwechselnd kommen die Kapitäne an die Reihe und können sich einen Spieler aussuchen.

Bei 12 Mannschaften wird es etwas komplizierter, daher wird ausgelost, wer beginnen darf, und damit das Ganze nicht ungerecht wird, darf der Letzte des ersten Durchlaufs als Erster des zweiten Durchlaufs einen Spieler aussuchen.

Da in jedes Team vier Spieler gewählt werden, wird diese Prozedur zweimal wiederholt.

Am Ende des Drafts kann jeder Kapitän noch eine Wildcard auswählen, die als sechster Spieler das Team verstärkt.  

Ganz einfach, oder?

Philipp Gruissem und die Qual der Wahl

Für das deutsche Team der Berlin Bears fungiert Philipp Gruissem als Kapitän, und leider hatte „Philbort“ bei der Auslosung Pech.

Gruissem
Schwere Wahl für Philipp Gruissem.

In Runde 1 und 3 ist er erst als Zehnter an der Reihe und kann daher eventuell nicht auf seine Wunschspieler zurückgreifen.

Ungeachtet dessen steht er vor einer schweren Entscheidung, wen er ihn sein Team holen soll.

Aus diesem Grund haben sich die Redakteure von PokerZeit verschärfte Gedanken gemacht, wer das Team der Berlin Bears bilden soll.

Hier unsere Vorschläge:

"Die Auswahl ist fast zu groß"

Auswahl von Arved Klöhn, Pokerolymp

  • Fedor Holz
  • Dominik Nitsche
  • George Danzer
  • Ismael Bojang

Wildcard: Mike McDonald

Begründung: Will man sich auf deutsche Spieler konzentrieren, ist die Auswahl fast zu groß.

Nitsche hat wie George Danzer drei Bracelets gewonnen, und Twitch-Star und Wunderkind Fedor Holz mag einfach jeder. Ismael Bojang ist der Spieler, der fast immer im Preisgeld landet und daher für jeden Kapitän ein Glücksfall ist.

Damit ein wenig frischer Wind in die Sache kommt, sollte Phil mit Mike McDonald einen internationalen Weltklassemann ins Team holen.

"Allrounder und Analysten"

Auswahl von Dirk Oetzmann, PokerListing.int

  • Dominik Nitsche
  • George Danzer
  • Thomas Mühlöcker
  • Marius Pospiech

Wildcard: Max Kruse

Begründung: Dominik Nitsche ist derzeit schlicht und einfach die Nr. 1 in Deutschland. Er reist gerne und nimmt jedes Turnier ernst. Genau wie George Danzer ist er ein Medienprofi.

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Alex Dreyfus wird die Auslosung leiten.

Danzer ist außerdem einer der besten Analysten und Allround-Spieler der Welt. Jedes Team sollte ihn haben wollen.

Thomas Mühlöcker ist bester Österreicher und hat keine Angst vor großen Namen oder Buy-ins. Marius Pospiech wird gerne unterschätzt, ist aber ein Klassespieler und außerdem Sympathieträger.

Max Kruse wäre die ideale Wildcard. Hat bereits einen WSOP-Finaltisch erreicht und ist erfolgreicher Fußballprofi. Er könnte eine Brücke zwischen Poker und Mainstream schlagen. Leider dürfte er zeitlich nicht in der Lage sein, bei der GPL mitzuspielen.

"An diesen Spielern geht kein Weg vorbei"

Auswahl von Rainer Vollmar, freier Mitarbeiter bei PokerListings

  • Igor Kurganov
  • Ismael Bojang
  • Dzmitry Urbanovich
  • Ole Schemion

Wildcard: Davidi Kitai

Begründung: Igor Kurganov ist einer der coolsten Spieler der Szene, und falls Liv Boeree ihn aus unerfindlichen Gründen in der ersten Runde nicht auswählt, sollte Phil auf jeden Fall zuschlagen.

An Isi Bojang geht überhaupt kein Weg vorbei, denn er ist nicht nur angenehm normal geblieben, sondern wird dieses Jahr endlich auch sein erstes Bracelet gewinnen.

Gleich drei Armbänder hagelt es für Dzmitry Urbanovich, der Vanessa Selbst um zwei Millionen Dollar ärmer macht und damit wertvolle Punkte für die Berlin Bears.

Und natürlich darf auch Ole Schemion nicht fehlen. Der hat zwar eine schwächere Phase, aber die wird rechtzeitig vorbei sein.

Als Wildcard ist Davidi Kitai erste Wahl – er ist einfach der Spieler mit der besten Ausstrahlung im gesamten Circuit!

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