German High Roller – Riesenspaß mit Horst und Jan

Horst Rammé und Jan-Peter Jachtmann

Es ist schon bemerkenswert wie sich die Stimmung bei German High Roller schlagartig verbessert hat, seitdem Pot-Limit Omaha gespielt wird. Den Pros scheint dieses Spiel deutlich mehr Spaß zu machen. Kein Wunder, denn es gibt einfach viel mehr Action. Außerdem ist die Runde mit Publikumsliebling George Danzer, Jan-Peter Jachtmann und den beiden Stimmungsmachern Harry Casagrande und Horst Rammé um einiges unterhaltsamer als beim No-Limit Hold‘em.

Gelungene Premiere von Horst Rammé

Bei der Besetzung gab es im Vergleich zur ersten PLO-Folge nur eine kleine Veränderung. Besim Hot verließ den Tisch und wurde durch seinen Freund Horst Rammé ersetzt.

Dazu kamen WSOP Player of the Year George Danzer, Ex-PLO-Weltmeister Jan-Peter Jachtmann, Harry Casagrande, Robert Zipf und WPT Champion Thomas Bichon.

Der Schweizer Geschäftsmann hatte zuvor bereits No-Limit Hold’em gespielt und bei seiner Premiere bei German High Roller einen guten Eindruck hinterlassen. Spielfreudig, freundlich und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.

Horst scheint sich mehr und mehr zum Stimmungsmacher zu entwickeln und bei den anderen ebenfalls gut anzukommen, was aber auch daran liegen könnte, dass er (zumindest beim PLO) der schwächste Spieler am Tisch ist.

Capture12
Horst macht seine Hand und foldet dann tatsächlich den Queen high Flush.

Dies zeigte gleich die erste gespielte Hand. JPJ hatte mit A A 9 6 Preflop auf €400 erhöht, George bezahlte aus dem Small Blind mit A 9 7 9 und Horst füllte aus dem Big Blind mit K Q 8 8 auf.

So weit so gut, doch dann legte Dealerin Steffi mit 7 Q 4 einen der bestmöglichen Flops für Horst in die Mitte, denn dieser brachte ihm Top Pair und einen Queen high Flushdraw.

Das gab ihm eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 58% und machte ihn damit zum klaren Favoriten. Danzer checkte, Rammé ebenfalls und auch Jan entschied sich mit seinen blanken Assen gegen zwei Gegner den Pot klein zu halten und einen Turn zu sehen.

Der Turn 9 war nun recht interessant, denn er bescherrte George Middle Set und Horst einen Queen high Flush.

Danzer spielte €700 an und Horst foldete, trotz 80% Gewinnwahrscheinlichkeit, seine Hand! Man dachte, dass Rammé beim PLO wohl nur Nuts spielt, doch die nächste, äußerst witzige Hand widerlegte das und zeigte wie unberechenbar Horst ist:

Grandiose Hand und Table Talk zwischen Jan, Horst und Harry

Erneut raiste Jan short mit der schönen Starthand Q J 8 7 auf €400 und Horst hielt mit Q T 9 7 dagegen.

Der Flop von 3 8 2 war sehr interessant, denn es handelte sich bei Top Pair gegen Flushdraw praktisch um einen Coinflip. Eine Potbet in Höhe von €1.200 von Jan und ein Call von Horst folgten.

Der Turn brachte das Ass und nun fragte Horst Jan: „Wie viel hast du denn noch?, worauf Jan „400, ist das nix, oder?“ antwortete und Horst die €400 mit einem „Na komm“ in den mittlerweile auf €3.600 angewachsenen Pot warf.

Besetzung PLO
So sieht aktuell die Besetzung beim Pot-Limit Omaha aus.

JPJ sagte daraufhin in seine Karten blickend: „Was hab ich denn jetzt? Ein Paar und Null Flushdraw, das ist ja ein Ding.“ „Vielleicht kommts ja noch“, erwiderte Horst, worauf ihn Jan fragte: „Wat denn?“

Anschließend rechnete er aber kurz wie viel im Pot lag und erkannte, dass er committed war und callen musste.

„Zeig dein, eh mein Fetzen“, rief der Hamburger Jung, gefolgt von einem: „Mach jetzt nicht so nen langen Akt da draus, denn ich hab schon fast verloren.“

Beim Showdown rief Harry dann: „Was ist denn da los?“, bevor JPJ erkannte was los war und schrie: „Was ist denn das? Ich bin noch vorn mit einem Paar Acht, Waaahnsinn. Was hast du denn?“, was Casagrande mit „Ähnliche Karten wie du, nur ohne Treffer“ beantwortete.

Der River Q brachte JPJ Two Pair und den Pot und Harry konnte sich ein: „Er gewinnt au no“ nicht verkeifen.

„Wahnsinn, du hast mich fast rausgeblufft mit deinen 400“ analysierte Jachtmann die Situation, und Casagrande warf grinsend ein: „Da kannst du ja froh sein, dass du keine 600 mehr gehabt hast“ ein, wodurch der ganze Tisch in Lachen ausbrach.

Der größte Pot des Tages

Der französische Cash Game Spezialist Thomas Bichon überzeugt beim Pot-Limit Omaha bisher mit starkem Spiel. Robert Zipf war dagegen auf der negativen Seite der Varianz und vom Pech verfolgt.

Diese Beiden spielten dieses Mal den größten Pot der Folge untereinander aus, und wie immer beim Pot-Limit Omaha verläuft die Hand sehr kurios:

Harry hatte die Action mit         eröffnet,

Thomas bezahlte hinter ihm mit         und auch Robert blieb mit         dabei.

Der Flop       bescherrte sowohl Robert, als auch Thomas Two Pair, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Zipf Top Two hatte und Bichon Top und Bottom Two Pair plus Flushdraw und Gutshot.

Thomas Bichon
Der französiche Cash Game Spezialist Thomas Bichon gewann den größten Pot des Tages.

Beide hatten den Flop also extrem gut getroffen, und folgerichtig spielte Robert mit €2.000 von vorne Pot. Nach kurzem Überlegen raiste Thomas erneut Pot, was für Robert All-In bedeutet und dieser bezahlte recht zügig.

Somit lagen €11.600 in der Mitte und es handelte sich erneut um einen Coinflip.

Direkt am Turn schlug jedoch die   ein und machte Bichon ein Full House, während Zipf nur noch drei Outs, ein Ass und zwei Neunen, blieben.

Der River   war keines davon, und Thomas Bichon ging in der Gesamtwertung weit nach oben, wohingegen sich Robert Zipf im freien Fall befindet.

Der Stand beim Pot-Limit Omaha:

Jan-Peter Jachtmann

+€19.400

Thomas Bichon

Horst Rammé

+€15.600

+3.400

Besim Hot

-€2.950

George Danzer

-€4.050

Harry Casagrande

-€22.200

Robert Zipf

-€39.150

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