Fünf potenzielle Nachfolger für Sepp Blatter aus der Pokerwelt

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Bald Ex-FIFA-Präsident - Sepp Blatter.

Die FIFA benötigt dringend einen Neustart. Es wäre doch ideal, wenn der Nachfolger von Blatter jemand wäre, der mit all den FIFA-Skandalen nichts zu tun hat – jemand aus der Pokerbranche.

Sepp Blatter tritt zurück (er tritt doch zurück, oder?), und die FIFA wird höchstwahrscheinlich einen Nachfolger ernennen, der selbst schon im Verdacht steht, in irgendeiner Form Dreck am Stecken zu haben.

Das liegt hauptsächlich daran, dass so viele FIFA-Manager tatsächlich Dreck am Stecken haben.

Wie viel schöner wäre es doch, wenn jemand Präsident würde, der keine Verbindung zur FIFA hat, und wie klug wäre es, wenn man dazu auf die Pokerbranche schauen würde, denn Poker verbindet alle Eigenschaften der Wirtschaft mit der Liebe zum Spiel.

Wir von PokerListings stellen Ihnen fünf potenzielle Kandidaten vor.

Top 5 potenzielle FIFA-Präsidenten

Trotz seines jungen Alters wäre Gerard Piqué ein hervorragender Nachfolger für Sepp Blatter. Piqué hat jetzt bereits mehr Titel gewonnen als die meisten Fußballspieler weltweit.

Genau wie Blatter ist Piqué dafür bekannt, eine ziemlich große Klappe zu haben. Außerdem ist er ein erfolgreicher Geschäftsmann und hat bereits bekannt, dass es sein Wunsch ist, einmal Präsident des FC Barcelona zu werden.

Seine Frau Shakira könnte ihm dabei helfen, mit der Korruption bei der südamerikanischen CONMEBOL aufzuräumen, denn sie ist ja Kolumbianerin und kennt sich mit der FIFA schon ganz gut aus.

Piqué nahm an den letzten beiden WSOPs teil, und sie hat immerhin bei den letzten beiden Fußball-Weltmeisterschaften gesungen.

José Page, PokerListings Spanien

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Ein Name fällt mir da sofort ein: Ali Tekintamgac. Zwar ist er kein ausgewiesener Spezialist für Korruption, hat aber eine Menge Erfahrung mit Betrug, dem Markieren von Karten und Ausbeutung, was ihm eine gute Ausgangslage für eine Karriere bei der FIFA verschafft.

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Vertrauenswürdig, aber verhindert - Ali Tekintamgac.

Im Jahr 2010 hat er sich sogar einen WPT-Titel ergaunert. Ali Tekintamgac könnte die FIFA im Geist von Sepp Blatter weiterführen.

Es gibt da nur ein kleines Problem. Er sitzt derzeit im Gefängnis (für seine Betrügereien am Pokertisch) und ist auf absehbare Zeit nicht verfügbar.

Arved Klöhn, PokerOlymp

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Ganz sicher wäre Luca Pagano jemand, der in Frage kommt. Nicht nur wegen seiner Qualitäten als Spieler, die es ihm ermöglichen, Korruption zu „lesen“ – was bei einigen FIFA-Managern Unbehagen auslösen dürfte – sondern auch, weil er sich im Verlauf seiner Karriere auch die Fähigkeiten eines Managers angeeignet hat.

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Überall erfolgreich - Luca Pagano.

Damit ist er der perfekte Kandidat. Außerdem hat er mit seiner erfolgreichen Führung der Firma Pagano Events gezeigt, wozu er in der Lage ist.

Luca Pagano könnte innerhalb kurzer Zeit aus der FIFA eine transparente, glaubwürdige Firma machen.

Claudio Poggi, PokerListings Italien

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Gus Hansen ist unser Mann, das ist doch klar! Er engagiert sich für Sport und besitzt in Kopenhagen eine Squashhalle; außerdem stammt er aus dem Land, das laut Transparency International die weltweit niedrigste Korruptionsrate der Welt besitzt.

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Unbegrenzte Bankroll - Gus Hansen.

Im Übrigen scheint der „Große Däne“ über eine unbegrenzte Bankroll zu verfügen. Da können Katar und Russland aber mal sehen, wo sie mit ihrem schmutzigen Ölgeld bleiben.

Bleibt nur zu hoffen, das Hansen dieselbe bemerkenswerte Fähigkeit besitzt wie Sepp Blatter, abstruse Vorschläge zu machen, um den Fußball weiterzuentwickeln.

Wie wäre es z. B. mit 2-7 Fußball, einem Spiel, bei dem man möglichst wenige Tore schießen muss?

Thomas Hviid, PokerListings Dänemark

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Ich sage, wir sollten jemanden aus Europa nehmen, aber nicht unbedingt aus den größten Mitgliederländern, damit nicht der Eindruck entsteht, er würde nationale Interessen vertreten.

Er sollte ein gewisses Alter erreicht haben, um als ernsthafter Geschäftsmann durchzugehen, und er sollte sowohl Leidenschaft als auch psychologische und taktische Fähigkeiten besitzen sowie auch in kniffligen Situationen die Nerven behalten.

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Die Person, die all diese Eigenschaften unter einen Hut bringt, heißt Antanas Guoga, früher auch bekannt als Tony G.

Aus dem einstigen Rüpel ist inzwischen ein ernsthafter Politiker im Europaparlament geworden, er wäre ein würdiger Repräsentant der FIFA.

Dirk Oetzmann, PokerListings Europa

Seien wir ehrlich: Wir leben nicht in einer Welt, in der ein Pokerspieler FIFA-Präsident wird. Schon klar.

Legen Sie deshalb nicht jedes Wort auf die Goldwaage, das Sie hier gelesen haben. So mancher PokerListings-Redakteur hat die Sache auch nicht so ernst genommen…

Wen würden Sie auf diese Liste setzen? Wer sollte Sepp Blatter nachfolgen?

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