Fantastic Five – Die fünf größten Glückspilze beim Poker

Connor Drinan und Cary Katz

Geschichten von Bad Beats gibt es massenweise und sie werden oft noch Jahre später erzählt. Zu einer unglücklichen Niederlage gehört aber immer auch ein glücklicher Sieger. In der neuesten Folge unserer beliebten Artikelserie Fantastic Five präsentieren wir die Videos der fünf Spieler, die – auf unterschiedliche Art – zu den größten Glückspilzen beim Poker überhaupt zählen.

5) Sarkis Akopyan vs. Jean-Robert Bellande

Beginnen wir mit einem vergleichsweise harmlosen Fall. Der Russe Sarkis Akopyan nimmt es ohnehin eher locker, als er mit seinem Suited Connector gegen Jean-Robert Bellande im All-In landet.

Vor dem Flop ist der, zugegeben etwas übertrieben aufgeregte, Amerikaner, „nur 63 zu 37“ Favorit, doch nach den ersten drei Gemeinschaftskarten bleiben seinem russischen Gegner nur noch 6 Prozent.

Als der Turn aufgedeckt wird, fängt Bellande schon an zu feiern, doch dann wird Akopyans Schmunzeln nur noch breiter …

4) Gus Hansen vs. Daniel Negreanu

Gegen ein besseres Set selbst ein niedrigeres Set zu floppen, ist so ziemlich das Teuerste, was einem beim Poker passieren kann. Genau das geschieht in dieser Hand bei Gus Hansen, und als Zuschauer richtet man sich schon darauf ein, dass der Däne gleich sein gesamtes Geld verliert.

Dann jedoch beschert der Dealer ihm das letzte Out, und auf einmal ist es Kollege Negreanu, der ganz böse in die Röhre schaut.

3) Danny Nguyen vs. Shandor Szentkuti

Praktisch erledigt ist Danny Nguyen hier gleich mehrfach. Na gut, vor dem Flop ist er bei seinem All-In „gerade einmal“ 66 zu 29 Außenseiter (Rest Split Pot), doch als der Flop dem Gegner Top Pair bringt, sind seine Chancen auf lediglich 0,3 Prozent gesunken.

Da hilft nur noch Runner-Runner, und wer es nicht glaubt, der kann es sich ja mit stoischer Miene (wie der Spieler) gleich mehrfach ansehen!  Und wer es immer noch nicht glaubt: Am Ende gewann Nguyen das Turnier und ein Preisgeld von über 1 Million Dollar!

2) Olivier Busquet vs. Sven Reichardt

Den “Nguyen hoch Zwei” macht hier Olivier Busquet. Und neben dem seltenen Glück zweier perfekter Karten hintereinander gibt es auch noch die Parallele, dass Busquet, anstatt auszuscheiden, wie Nguyen anschließend den Turniersieg und eine Siegprämie von fast €900.000 errang.

Noch brutaler ist hier allerdings die Art und Weise. Auf dem Flop muss man sich als Zuschauer erst einmal klar werden, dass Reichardt überhaupt noch verlieren kann, ehe der Dealer schlappe 0,4 Prozent in die Tat umsetzt.

1) Cary Katz vs. Connor Drinan

Absolut unerreicht ist zweifellos das Glück, das Cary Katz beim Millionenturnier “The Big One for One Drop“ 2014 hatte. Zunächst bekommt er beim teuersten Turnier aller Zeiten Asse, was zweifellos auch anderen Spielern vergönnt war, doch dann schafft er es auch noch, bei seinem All-In gecallt zu werden (kommt schon seltener vor).

Gut, sein Gegner hat auch Asse und die Wahrscheinlichkeit für einen Split Pot beträgt über 95 Prozent, doch schon auf dem Flop werden im Hinblick auf die Runner-Runner-Chance die ersten Witze gerissen, während auf dem Turn Scott Seiver erzählt, dass er letztlich genauso ausgeschieden sei.

Der River macht das Wunder perfekt, und am Ende kommt Katz ins Preisgeld, während sein unglücklicher Gegner leer ausgeht!

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare

×

Sorry, this room is not available in your country.

Please try the best alternative which is available for your location:

Close and visit page