Die Finalisten des WSOP-Main-Events 2016 stehen fest

Diese Nacht stand der letzte Tag der WSOP in diesem Sommer an. Bei dem Main-Event wurden die neun Finalisten gesucht, welche Ende Oktober den Finaltisch ausspielen werden.

 

2016 WSOP November Nine 2016 WSOP EV68 Main Event Day 7 Giron 8JG5335
Die neun Finalisten

Deutschsprachige Spieler waren schon nach Tag sechs nicht mehr im Rennen. Am besten schnitten Jonas Lauck (Platz 37), Paul Höfer (Platz 43) und Dietrich Fast (Platz 55) ab.

Viele große Namen schafften es sehr weit in das Turnier: Chris Klodnicki (Platz 45), Max Silver (33), Dan Colman (Platz 31), Paul Volpe (Platz 29).

Der heutige siebte Tag begann mit 27 Spielern und es wurde eine lange Nacht für die Finalisten, denn das Spiel zog sich über fast 13 Stunden hin.

Immer noch waren viele bekannte Namen im Rennen. Der Franzose Antoine Saout, welcher 2009 Dritter im Main-Event wurde, schied auf Platz 25 aus und Jeff Hakim aus dem Libanon erreichte Platz 22.

William Kassouf Elimination 2016 Main Event
William Kassouf vor der Elimination

Die Nervensäge des Turniers, William Kassouf schied auf Platz 17 aus. Der Brite machte seinen Spielern mit seinem überaus losen Mundwerk und seiner exzessiven Zeitschinderei das Leben schwer.

In seiner letzten Hand fackelte er mit Königen ein kleines Feuerwerk ab, schob, nachdem er so lange nachgedacht hatte, dass die Clock gefordert wurde, all-in und drehte die Hand um, als hätte er die Nuts.

Allerdings hatte Kassouf die Rechnung ohne seinen Gegenspieler, Griffin Benger, gemacht. Dieser hatte mit Assen tatsächlich die bestmögliche Hands vor dem Flop und gewann den Showdown nachdem das Board nur Luschen brachte.

Mit Tom Marchese und James Obst schieden auf den Plätzen 14 und 13 zwei der bekanntesten Spieler unter den Finalisten aus. Beide wurden von dem Amateur Qui Nguyen eliminiert.

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Final-Table-Bubble-Boy Josh Weiss

Also noch zehn Spieler übrig waren, wurde diese an einen einzigen Tisch gesetzt und nun musste noch der letzte Bubble-Boy gefunden werden. Es erwischte den Amerikaner Josh Weiss, der ohnehin kaum noch Chips hatte und seine letzten zwei Big Blinds mit A8 in die Mitte brachte, dann aber gegen J5 von Michael Ruane verlor, da dieser sich zwei Paare auf dem Board zog.

Die neun Finalisten tragen ab dem 30. Oktober die wegen der US-Wahl etwas vorgezogenen November-Nine aus. Eine Million Dollar hat jeder Spieler schon sicher und dem Sieger winken acht Millionen.

Mit den meisten Chips geht der Amerikaner Cliff Josephy ins Rennen. 2005 und 2013 konnte er bereits je ein Bracelet gewinnen und unter dem Nickname JohnnyBax hat er online auf PokerStars und Full Tilt über 4 Millionen Dollar gewonnen.

Ebenfalls noch dabei ist der Kanadier Griffin Benger, der in der Poker-Gemeinschaft in den letzten Monaten vor allem durch seine Moderation der Global-Poker-League Bekanntheit erlangte.

Chipcounts

 

1 Cliff Josephy United States 74.600.000
2 Qui Nguyen United States 67.925.000
3 Gordon Vayo United States 49.375.000
4 Kenny Hallaert Belgium 43.325.000
5 Michael Ruane United States 31.600.000
6 Vojtech Ruzicka Czech Republic 27.300.000
7 Griffin Benger Canada 26.175.000
8 Jerry Wong United States 10.175.000
9 Fernando Pons Spain 6.150.000

Payouts

 

1 $8.000.000
2 $4.658.452
3 $3.451.175
4 $2.574.808
5 $1.934.579
6 $1.463.906
7 $1.250.000
8 $1.100.000
9 $1.000.000

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