Aussie Millions 250k Challenge – O’Dwyer gewinnt, Quoss nach Deal Vierter

Siegerbild steve odwyer
Seriensieger Steve O'Dwyer.

Der Seriensieger der Super-Highroller hat wieder zugeschlagen. Bei der AU$250.000 Challenge der Aussie Millions triumphierte Steve O’Dwyer, allerdings erst nach vorherigem Deal mit David Peters, Connor Drinan und dem Deutschen Fabian Quoss.

Als Siegprämie kassierte der aus den USA stammende, für Irland startende O’Dwyer etwas mehr als 1 Million australische Dollar!

Eckdaten AU$250.000 Challenge Aussie Millions

Teilnehmer: 16 Entries

Startgeld: AU$245.000 + AU$5.000 (ca. 162.000 Euro)
Preisgeldfonds: AU$3.920.000 (ca. 2,5 Millionen Euro)
Sieger: Steve O’Dwyer für AU$1.051.960 (ca. €682.000)

Schwache Beteiligung

Der Boom der ganz teuren Turniere scheint vorbei. Nach 46 Entries im Jahr 2014 und 25 im Vorjahr verbuchte das Crown Casino in Melbourne dieses Jahr gerade einmal 16 Entries von 14 Spielern, von denen sich nur unsere deutschsprachigen Spieler Igor Kurganov und Fedor Holz zweimal einkauften.

Komplett fehlten die asiatischen Spieler um Paul Phua und Richard Yong, die offenbar nur noch in Manila spielen, und auch einige Stammgäste wie Daniel Negreanu, Daniel Colman oder Philipp Gruissem verzichteten aus ungeklärten Ursachen auf einen Start.

Letztlich war mit Paul Newey nur ein Amateur dabei, was ein weiteres Fragezeichen hinter die Austragung der nächsten AU$250.000 Challenge setzt.  

Drei bezahlte Plätze…

Vor dem heutigen Finale lag das Feld recht eng zusammen. Zwar führte Byron Kaverman sehr deutlich und Phil Ivey war klar abgeschlagen, aber der Rest des Feldes mit unseren drei Spielern lag sehr eng zusammen.

Mit Mike McDonald machte sogar noch ein Spieler von der Late Registration Gebrauch, der Kanadier verabschiedete sich wie Fedor Holz und Phil Ivey aber recht schnell noch vor Bildung des Finaltisches.

Da nur drei Spieler bezahlt werden sollten, stand die heiße Phase aber erst noch bevor.

fabian Quoss feiert
Fabian Quoss gewann die $100k Challenge.

…von wegen!

Von einer echten und normalerweise sehr teuren Bubble konnte man aber nicht sprechen, denn nach dem Aus von Sam Greenwood, Ben Tollerene, Igor Kurganov, Paul Newey und Byron Kaverman waren zwar noch vier Spieler dabei, diese einigten sich aber recht prompt auf einen Deal.

Byron Kaverman war damit ohne echte Bubble der letzte Spieler ohne Preisgeld, und das nachdem er das Turnier lange dominiert hatte.

Die verbliebenen Spieler (Steve O’Dwyer, Fabian Quoss, David Peters und Connor Drinan) hatten somit zwischen AU$ 889.000 und AU$1.021.000 sicher, und da es „nur noch“ um 100.000 Dollar für den Sieger ging, erhöhten die Spieler anschließend das Risiko.

O’Dwyer gewinnt dreihändiges All-In – und das Turnier

So erklärt sich auch, dass es kurz darauf zu einem All-In mit drei Spielern kam, bei dem Fabian Quoss mit 66 gegen Steve O’Dwyers JJ und Connor Drinans KQs antrat.

Das Board brachte nur Blanks, und während Quoss danach seinen Stuhl räumen musste und Connor Drinan nur noch wenige Chips blieben, hatte O’Dwyer urplötzlich die klare Führung übernommen.

In der Folge ließ er sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und fuhr den Sieg sicher nach Hause.

Aber nicht nur er, auch Fabian Quoss wird die Aussie Millions in guter Erinnerung behalten. Der deutsche Highroller gewann bereits die AU$100k Challenge für ein Preisgeld von fast AU$1,5 Millionen und nahm nun wieder fast eine Million Preisgeld mit.

Dabei hatte er nach seinem Sieg noch angekündigt, er werde die 250k Challenge „fast sicher“ nicht spielen.

Kluge Entscheidung, es doch zu tun!

Endergebnis AU$250.000 Challenge Aussie Millions

Platz

Spieler

Preisgeld

1.

Steve O'Dwyer (Irland)

A$1.051.960 (ca. €682.000)

2.

David Peters (USA)

A$889.236 (ca. €577.000)

3.

Connor Drinan (USA)

A$1.021.909 (ca. €663.000)

4.

Fabian Quoss (Deutschland)

A$956.896 (ca. €620.000)

 

 

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