Acht ANDERE Fakten zur Wiener Hofburg

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25 März 2014, Von: Christian Henkel
Geposted in: PokerZeit Blog , Featured
Acht ANDERE Fakten zur Wiener Hofburg
Akademikerball
Soviel zum Thema "Akademiker".

1. Auch Adolf Hitler wusste die spektakuläre Kulisse zu schätzen. Am 15. März 1938 verkündete der Führer vom Balkon der Neuen Burg vor über 100.000 euphorisierten  Zuhörern auf dem vorgelagerten Heldenplatz den „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich.

2. Die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) hat ihren ständigen Hauptsitz in der Wiener Hofburg.

Deshalb steht stets mindestens ein schwer bewaffneter Soldat des Österreichischen Bundesheeres vor der neuen Burg.

3. Zwischen 1952 und 2012 fand im Zeremonialsaal jährlich der Wiener Kooperations-Ball statt, der von mehrheitlich schlagenden und farbentragenden Burschenschaften und Studentencorps (etwa 2.000 Teilnehmer) ausgetragen wurde.

Nach anhaltenden Protesten gegen die dem rechten politischen Spektrum zuzuordnenden Kooperationen heißt die Veranstaltung (mittlerweile von der FPÖ ausgerichtet) „Akademikerball“.

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Offizieller Mäusejäger.

Auch 2014 nahmen etwa 10.000 Menschen an den Demonstrationen gegen den umstrittenen „Akademikerball“ teil.

4. In der Wiener Hofburg gibt es 47 ganz normale Mietwohnungen in der Größe zwischen 50 und 400 Quadratmetern. Zwischen First Class und finsterem Loch ist alles zu haben.

Dabei geht es strikt nach dem Datum der Anmeldung – gute Beziehungen reichen – entgegen der landläufigen Meinung - nicht aus. Die Mindestwartezeit liegt bei etwa zehn Jahren.

5. Viele Langzeitmieter der Hofburg gelten als ebenso bekannt wie kapriziös. Aber es gibt auch die ganz braven Bewohner. Die beamteten Hofburg-Katzen nämlich. Nach dem zeitgleichen Ableben zweier Dienstkatzen sollte die Institution vor fünf Jahren abgeschafft werden.

Die Kontrollabteilung hatte wegen des Zusatzfutters und anderer Anschaffungen Ärger gemacht. Mäuse und Ratten vermehrten sich explosionsartig. Seitdem geht das Katzenkorp wieder regelmäßig und auf Staatskosten auf die Jagd.

6. In der Hofburg soll es mächtig spuken, das schwören vor allem ältere Bewohner. Immer wieder gesehen: eine Frau im roten Kleid und ein blauer Mann.

Auch untote Soldaten wurden schon oft gesehen, was immerhin Sinn machen würde angesichts der Tatsache, dass einige Trakte der Hofburg in beiden Weltkriegen als Lazarette dienten.

FileSissi
Schicksalsjahre einer Mordfeile.

Fakt ist: in keiner anderen Großstadt der Welt gibt es so viele Vampirgeschichten wie in Wien. Der größte Vampirjäger aller Zeiten soll übrigens keineswegs Van Helsing, sondern ein renommierter Wiener Wissenschaftler gewesen sein.

7. Gruselig sind in jedenfalls auch einige Ausstellungsstücke des Sissi-Museums. Darin ausgestellt sind nicht nur der Milchzahn der schönen Kaiserin, sondern auch die Feile mit der sie letztlich ins Jenseits befördert wurde.

8. Unter der Hofburg soll es unzählige Geheimgänge geben, die teilweise bis weit in die Wiener Innenstadt reichen. Einer der besser ausgeleuchteten Katakomben erlangte im Jahr 2000 Berühmtheit, als die schwarz-blaue Regierung unterirdisch vom Kanzleramt in die Präsidentschaftskanzlei zur Vereidigung schritt.

 

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