Zehn Jahre EPT in Zahlen

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Wer erreichte die meisten Finaltische, wer gewann den dicksten Siegerscheck, und warum wäre es fast niemals zu dem ewigen Warten auf den zweiten Titel gekommen? Lesen Sie alles Weitere hier.

Die EPT Barcelona 2014 ist ein Meilenstein der europäischen Pokergeschichte. Nach zehn Jahren und 99 EPTs werfen wir heute einen Blick auf die wichtigsten Zahlen und Fakten.

Live-Stream: Die ersten Kommentatoren des heute so beliebten Live-Streams waren EPT-Mitgründer John Duthie und Colin Murray. Zur Seite saßen ihnen Greg Raymer, Daniel Negreanu und Vicky Coren als Experten.

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Kara Scott moderierte sowohl bei der EPT als auch bei ESPN und beim Battle of Malta.

James Hartigan übernahm während der dritten Saison. Joe Stapleton kam in der achten Saison dazu, Mark Convey im vergangenen Jahr.

Wer den deutschen Kommentar übernimmt, hängt vom Sendeplatz des Live-Streams ab. Bei PokerStars.tv war Martin Potts Hauptkommentator, bei Sport1 kommt mit Michael Körner die Pokerstimme schlechthin zum Einsatz.

Moderation: Die Fernsehshow zur EPT wurde anfangs von Caroline Flack moderiert. Später übernahmen nacheinander Natalie Pinkham, Kara Scott, Michelle Orpe, Kristy Arnett, Sarah Grant, Laura Cornelius, Lynn Gilmartin und zuletzt Jennifer Robles.

Die fünf häufigsten ITM-Platzierungen


Platz

Name

ITM-Platzierungen

1

Luca Pagano

20

2

Jonny Lodden

17

3

Alexander Kravchenko

15

3

Bertrand Grospellier

15

5

Roberto Romanello

13

 

Top Ten Platzierungen


Platz

Name

Top Ten Platzierungen

1

Luca Pagano

7

2

Mike McDonald

5

2

Martin Jacobson

5

2

Johannes Strassmann†

5

5

Steve O’Dwyer

4

5

William Thorson

4

5

Sebastian Ruthenberg

4

5

Julian Thew

4

 

Die erfolgreichsten Nationen bei der EPT


Platz

Land

Spieler am Finaltisch

1

Großbritannien: 16

USA: 82

2

USA: 14

Großbritannien: 72

3

Deutschland: 11

Frankreich: 63

4

Frankreich: 8

Schweden: 57

5

Schweden: 8

Deutschland: 56

vicky coren
Einzige Spielerin mit zwei Titeln: Vicky Coren.

Die bisher einzige Spielerin mit zwei Titeln ist Vicky Coren-Mitchell.

Sie gewann ihre Heim-EPT in der dritten Saison und wiederholte diesen Erfolg bei der vergangenen EPT in Sanremo.

Besonders bemerkenswert daran: Vicky Coren ist keine Profispielerin und nur sporadisch bei den großen EPT-Events dabei.

Für die hauptverufliche Kolumnistin, TV-Moderatorin und Schriftstellerin bleibt Poker ein Hobby. Ihren Eintrag in den Geschichtsbüchern hat sie sich jedoch bereits gesichert.

Die fünf höchsten Siegprämien


1

EPT Monte Carlo

5. Saison

Pieter de Korver

€2.300.000

2

EPT Bahamas

5. Saison

Poorya Nazari

€2.227.000

3

EPT Monte Carlo

4. Saison

Glen Chorny

€2.020.000

4

EPT Monte Carlo

3. Saison

Gavin Griffin

€1.925.010

5

EPT Monte Carlo

6. Saison

Nicolas Chouity

€1.700.000

 

Da der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar ständig schwankt, ist Poorya Nazaris (Dollar-)Gewinn der PCA zeitweise mehr „wert“ als Pieter de Korvers Triumph in Monte Carlo.

Ewige EPT-Geldrangliste


1

Mike McDonald

Kanada

$3.309.772

2

Glen Chorny

Kanada

$3.3276.354

3

Pieter de Korver

Holland

$3.066.850

4

Poorya Nazari

Kanada

$3.000.000

5

Dimitar Danchev

Bulgarien

$2.804.107

 

Etwas überraschend: Kanada ist mit gleich drei Spielern unter den besten fünf vertreten.

Dimitar Danchev aus Bulgarien gehört zu den Spielern, die sowohl einen Titel, als auch einen zweiten Platz bei einem EPT Main Event erreichen konnten.

Vermischtes

Am Finaltisch einer EPT sitzen grundsätzlich acht Spieler, im Gegensatz zu neun Spieelrn bei der WSOP und sechs bei einer WPT.

mcdonald strassmann armwrestling
Mike McDonald (hier beim Armdrücken mit dem kürzlich verstorbenen Johannes Strassmann) kam dem zweiten Titel mehrfach nahe.

Gesamtpreispool: Insgesamt wurden in zehn Jahren EPT über 617 Millionen Euro ausgespielt, davon 357 Millionen in den Main Events.

Trond Eisvig aus Norwegen erreichte drei Finaltische innerhalb einer einzigen Saison. Er wurde in der 4. Saison 5. in Barcelona, 4. in Dublin und 8. in Warschau.

Es dauerte fast zehn Jahre, bis jemand zum zweiten Mal ein EPT Main Event gewann (siehe oben). Es fühlte sich an wie eine unendliche Geschichte.

Dabei wäre es zu dieser Geschichte beinahe nie gekommen, denn schon in der ersten Saison gewann Ram Vaswani den dritten Stopp in Dublin und wurde im direkt darauffolgenden Turnier in Kopenhagen Zweiter hinter Noah Boeken.

Mike McDonald war in der Folge der Spieler, der einem zweiten Titel am nächsten kam.

Nach seinem Gewinn der EPT Dortmund 2008 kam McDonald im folgenden Jahr wieder an den Finaltisch und erreichte den fünften Platz. Es folgten Platz 11 in Barcelona 2009, Platz 3 in Deauville 2010, Platz 27 in Prag 2011, Platz 9 in Madrid 2012, Platz 20 in London 2013 und zuletzt Platz 2 bei der PCA 2014.

Luca Pagano
Keiner hat so viele EPT Events und Finals gespielt wie Luca Pagano.

Bemerkenswert auch die Performance von Max Heinzelmann. Nach einem zweiten Platz von 773 Spielern bei der EPT Berlin 2011 erreichte er nur drei Wochen später in Sanremo noch einmal den zweiten Platz, und das bei sogar 987 Spielern.

Insgesamt nahmen bisher 60.450 Spieler an EPT Events teil. In der ersten Saison waren es mit 1468 Spielern am wenigsten, in der sechsten Saison mit 9157 am meisten.

Der treuste EPT-Spieler ist Luca Pagano. Er erreichte schon beim ersten EPT-Event den Finaltisch und wiederholte diese Leistung noch weitere sechs Mal.

Damit konnte der Italiener die Wertung der häufigsten Finalteilnahmen, häufigsten Cashes und der meisten Punkte in der ewigen Bestenliste gewinnen, ohne einen einzigen EPT-Event für sich entschieden zu haben.

Mit Martin Jacobson, Pierre Neuville und Johannes Strassmann finden sich noch drei weitere Spieler, für die es nie zum oberen Platz auf dem Treppchen gereicht hat.

Ewige EPT-Bestenliste

Platz

Name

Punkte

1

Luca Pagano

5550

2

Bertrand Grospellier

4605

3

Mike McDonald

4216

4

Jonny Lodden

4156

5

Martin Jacobson

4035

6

Kevin MacPhee

3967

7

Pierre Neuville

3744

8

Roberto Romanello

3620

9

Sebastian Ruthenberg

3504

10

Johannes Strassmann†

3466

 

Top 5 EPT videos


99 Main Events und zahllose gespielte Hände haben für eine Reihe von außergewöhnlichen Situationen gesorgt.

In den Videos unten finden Sie eine Auswahl davon – die besten Calls, die besten Suck-outs und die spektakulärsten geknackten Asse in der Geschichte der EPT.

Fünf Mal geknackte Asse


 

Fünf Suck-outs vom Feinsten


 

Die fünf besten Calls


PokerListings ist auch zu BEginn der zehnten Saison wieder live vor Ort und bringt Ihnen Interviews und Berichte direkt auf

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