WSOP Tag 23 – „Besser als beim ersten Mal“

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Jason Mercier gewinnt sein zweites WSOP-Bracelet. Marvin Rettenmaier scheidet nach Chiplead in der letzten Hand des Tages aus.

Er kann das Siegen einfach nicht lassen. Der 24-jährige Profi Jason Mercier aus Florida behielt bei 507 Spielern im $5k PLO Event die Oberhand und kassierte dafür $619.575.

Event Nr. 35, $5k 6-max PLO

„Diese Bracelet fühlt sich viel besser an als das erste“, bekannte Mercier.

Wie erwartet war das Feld hochkarätig besetzt, am Finaltisch saßen u. A. David Chiu und Michael McDonald. Im Heads-up schlug Mercier den ebenfalls aus Florida stammenden Hans Winzeler.

„Es ist wichtig für mich, von allen als einer der besten angesehen zu werden. Ich glaube, so langsam komme ich dahin.“

Mercier gewann in den letzten drei Jahren u. A. die EPT San Remo, das EPT London High Roller, ein $1,5k WSOP Event, das NAPT Mohegan Sun Bounty Shootout und das NAPT Uncasville High Roller. Und nun den 6-max PLO Event. Das ergibt $6,3 Mio. Turniergewinne, merh als die meisten Profis in ihrem ganzen Leben erspielen.

Der Sieg war für Mercier auch deshalb etwas Besonderes, weil er vor zwei Wochen dabei sein durfte, als sein Freund Allen Bari sein erstes Bracelet gewann: „Ich war unglaublich aufgeregt, als Allen am Finaltisch saß. Als er schließlich gewann, war das einer der schönsten Momente in meinem Leben.“

Zurücklehnen kommt für Mercier allerdings nicht in Frage. Er wird schon heute Nacht wieder antreten: „Ich versuche, so viele WSOP Events wie möglich zu spielen, natürlich um so viele WSOP Bracelets wie möglich zu gewinnen.“

Event Nr. 36, $2,5k NLHE, Tag 2

291 Spieler traten an, um einen Finaltisch zu ermitteln. Einmal mehr zeigte sich, dass die ein unmögliches Unterfangen sein sollte. 39 Spieler blieben am Ende des Tages übrig, und wäre es nur einer mehr gewesen, wir hätten uns auf deutsche Beteiligung freuen können.

Marvin Rettenmaier, der heute als Chipleader in den Tag gegangen war, musste in der letzten Hand der Nacht die Segel streichen. Als bester Deutscher erreichte er damit immerhin Platz 40 in einem Feld von 1734 Spielern. Dafür gibt’s immerhin $15k. Matthias Maasberg erreichte Platz 56, Huykhiem Nguyen wurde 66., und Simon Günther auf Platz 134 sorgte dafür, dass erstmals bei der WSOP 2011 drei Deutsche die Geldränge erreichten.

Chipleader ist Thomas Miller, der bereits die Millionengrenze durchbrochen hat und damit mehr als das doppelte an Chips des Zweitplatzierten besitzt.

Event Nr. 37, $10k HORSE, Tag 2

Es reichte gerade so bis zur Bubble, als in den frühen Morgenstunden das aktuelle Championship Turnier unterbrochen wurde. Der – mehr oder weniger – Unglückliche war Eugene Katchalov.

Der dritte Tag verspricht eine spannende Angelegenheit zu werden. Michael Binger führt das starke Feld an, in dem sich auch noch Tom Dwan, Chau Giang, Robert Williamson III., Ram Vaswani und Shawn Buchanan befinden.

Event Nr. 38, $1,5k NLHE, Tag 1

Die Turniere mit den relativ niedrigen Buy-ins erfreuen sich konstant hoher Beliebtheit. Das neueste 1500er Event startete mit 2192 Teilnehmern, die damit erneut für knapop drei Millionen Dollar Preispool sorgten.

320 Spieler konnten sich in den zweiten Tag retten. Retten ist allerdings nicht der Ausdruck für Jon Spinks, der die Chiptabelle über Nacht anführt. Wer von den 25 Deutschen den zweiten Tag erreicht hat, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

Sebastian Ruthenberg, Robert Haigh und Julian Herold schüren die deutschen Hoffnungen auf einen Achtungserfolg.

Event Nr. 39, $2,5k PLHE/PLO Mixed

Ein ungewöhnlicher Event, und mit 606 Spielern nicht halb so groß wie vergleichbare Turniere in nur einer Variante. Eigentlich merkwürdig, da sich doch viele Spieler in beiden Varianten zuhause fühlen.

Am Ende von Tag 1 hatten noch 130 Spieler Chips vor sich.  Mit dabei: Wilfried Harig aus Hamburg, Konstantin Bücherl, Jan Fernandez und Jan-Peter Jachtmann.

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