WSOPE – erstes Bracelet für Schwartz, hier kommt der Main Event!

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Der Main Event wurde mit einem Feuerwerk eingeleitet.

Nach einer Woche voller Pokeraction und dem letzten Finaltisch vor dem Hauptturnier kommt es nun zum wichtigsten Turnier der Word Series of Poker Europe nahe Paris.

Es ist der Höhepunkt jeder WSOP: der Main Event. Das Turnier zwar nicht mit dem höchsten Buy-in – das bleibt der €25k High Roller Event – aber mit dem höchsten Renommée, den meisten Spielern und vor allem dem Weltmeistertitel für den Sieger.

Und was für Champions hat dieser Event gerade außerhalb der WSOP Las Vegas hervorgebracht.

Unvergessen „Annette_15“ Obrestad, die im zarten Alter von 18 Jahren die erste Ausgabe in London gewann, John Juanda gewann an gleicher Stelle im Jahr 2008, und vor einem Jahr war es kein Geringerer als Phil Hellmuth, der als erster Spieler überhaupt WSOP-Events auf verschiedenen Kontinenten gewinnen konnte.

Vergessen, wir auch nicht Daniel Negreanu, der vor einem halben Jahr die WSOP APAC gewann und schon zwei Mal am Finaltisch der WSOPE saß.

Und das gleich in zwei aufeinanderfolgenden Jahren: 2008 wurde er Fünfter, und 2009, als er im Heads-up sehr unglücklich gegen Barry Shulman verlor.

Die WSOPE nahe der Hauptstadt

Jetzt sind wir im Jahr 2013, und die WSOPE gastiert erstmals in Zentralfrankreich, in der Kurstadt Enghien-les-Bains vor den Toren von Paris, und hier soll endlich der bisher größte Main Event der WSOPE veranstaltet werden.

Shane WarnerDavid Davilfish Ulliott2013 WSOP EuropeEV063K PLO Mixed MaxFinal TableGiron8JG1530
Shane Warne schied aus, Dave Ulliott konnte mehr als verdoppeln.

Das jedenfalls ist das erklärte Ziel von WSOP Executive Director Ty Stewart.

Der erste Starttag kann dafür nur bedingt als Indikator gelten, denn traditionell ist dieser deutlich schwächer besucht als der zweite, und außerdem wurde die Late Registration inzwischen bis zum Beginn des zweiten Spieltags ausgedehnt, sodass es einige Zeit dauert, bis die Zahlen wirklich feststehen.

Wie groß die Anziehungskraft dieses Turniers nicht nur in Europa ist, zeigt aber schon am ersten Tag eine Auswahl der Namen, die sich lieber einen freien Tag vor Tag 2 nehmen als das ganze Turnier Tag für Tag durchzuspielen.

Im Turniersaal fanden wir heute z. B. Philipp Gruissem, Nikolaus Teichert, Dominik Nitsche und Marvin Rettenmaier aus Deutschland, aber auch andere Spieler aus ganz Europa wie Ana Marquez aus Spanien, die November Niner Sam Holden und Jake Balsiger sowie Dave „Devilfish“ Ulliott und James Dempsey aus England.

Über den großen Teich gereist sind Jason Mercier, Jay Farber, Shannon Shorr, „Nacho“ Barbero, Kevin MacPhee und der vorherige WSOPE-Champion Barry Shulman.

Den weitesten Weg hatten Shane Warne und Jackie Glazier aus Australien sowie David Yan aus Neuseeland, der gerade erst bei der EPT London knapp vpr dem Finaltisch gescheitert war.

Daniel „kesse Sohle aufs Parkett“ Negreanu, Jonathan Duhamel, Phil Hellmuth und einige weitere Spieler erholen sich noch von der gestrigen Party auf dem Eiffelturm, und JC Tran hat seinen Jetlag noch nicht ausreichend überwunden.

Sie alle werden morgen ins Turnier eingreifen.

Martin Hanowski (142.150 Chips), Philipp Gruissem (75.000) und Dominik Nitsche (73.650) konnten sich sehr gute Ausgangspositionen für Tag 2 verschaffen.

Schwerstarbeit für Angestellte

Lucille Denos
Lucille Denos, Pokerchefin für das Casino Barrière.

Der Main Event der WSOP verlangt auch von den Durchführenden im Turniersaal höchste Konzentration.

Die Turnierleitung haben Jack Effel (für den internationalen Bereich) sowie Lucille Denos inne, die im Casino Barrière für die Leitung der Abteilung Poker verantwortlich ist.

13 Floormen sind während der WSOPE im Turnierbereich beschäftigt, 73 Dealer geben mehr als zwölf Stunden am Tag die Karten, und das Team rund um Effel und Denos besteht aus insgesamt 15 Personen.

Noah Schwartz krönt seine bisherige Laufbahn

Obwohl er mit einem 1:3 Chiprückstand in ds finale Heads-up ging, konnte sich Noah Schwartz gegen Ludovic Lacay durchsetzen und sein erstes WSOP-Bracelet gewinnen.

Mixed Max Events dürften die neue Lieblingsdisziplin von Schwartz werden, denn erst vor wenigen Tagen erreichte er im NLHE-Turnier dieser Variante den vierten Platz.

Heute konnte er diese Platzierung noch einmal deutlich übertreffen. Er gewann Event Nr. 6, €3250 Omaha Mixed Max und damit trotz langer Karriere sein erstes Bracelet.

WSOP Bracelet Winner Noah Schwartz2013 WSOP EuropeEV063K PLO Mixed MaxFinal TableGiron8JG1435
Das erste Bracelet für Noah Schwartz.

Seine Gewinnprämien belaufen sich damit auf über 3,6 Mio. Dollar. In das Finale war er durch einen Sieg über den Finnen Jyri Merivirta eingezogen, sein Gegner Ludovic Lacay hatte Vitaly Lunkin besiegt.

Payouts der Halbfinalisten:

  • 1. Noah Schwartz, USA, €105.480
  • 2. Ludovic Lacay, F, €64.600
  • 3. Vitaly Lunkin, RUS, €34.500
  • 4. Jyri Merivirta, FIN, €34.500

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