WSOPE LIVE – Event Nr. 3, €5k PLO, Tag 2

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11 Oktober 2011, Von: PokerZeit.com
Geposted in: The Hand
WSOPE LIVE – Event Nr. 3, €5k PLO, Tag 2

Willkommen zurück bei der World Series in Cannes. Es ist Tag 2 des großen PLO-Events, und Shannon Shorr startet als Chipleader in den Tag. Erich Kollmann liegt in aussichtsreicher Position.

Dienstag, 16 Uhr, Tag 2

Wir werden heute aber besonders auf Erich „Coolman“ Kollmann achten. Der österreichische Pokerpionier liegt zu Beginn des Tages auf Platz fünf der Chiptabelle und könnte in diesem Turnier seinen größten internationalen Erfolg feiern.

Bisher datiert Kollmanns größter Cash aus dem Jahr 2000, als er bei den Master Classics in Amsterdam Zweiter wurde und über $60.000 kassierte. Dafür müsste er hier allerdings schon unter die letzten vier kommen.

2011 ist überhaupt ein sehr erfolgreiches Jahr für Kollmann. Zehn Cashes stehen bereits zu Buche, davon neun im fünfstelligen Bereich. Kollmann sitzt heute zunächst zwei Plätze rechts von Ramzi Jelassi, wahrscheinlich der Spieler am Tisch, auf den er am meisten aufpassen muss.

An den anderen fünf Tischen verteilen sich Spieler wie Mike „Timex“ MacDonald, David Williams und Shawn Buchanan, Sam Trickett und Alexander Kravchenko, und – der Knaller aus internationaler Sicht – Jason Mercier und Phil Hellmuth.

Level 10, Blinds 500/1000, 42 Spieler


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DIENSTAG, 16.44 Uhr, Tag 2

Shannon Shorr hat den Chiplead verloren, nachdem er einen Pot gegen Sean Dempsey verlor und diesen aufdoppelte. Dagegen zog Michel Di Lauro vorübergehend an allen anderen vorbei und auf 152.000 Chips davon.

Nicht für lange Zeit allerdings, denn Di Lauro verlor seinen halben Stack schon kurze Zeit später wieder.

Mercier verdoppelt

Der zweifache WSOP-Braceletgewinner – jeweils in PLO – brachte seine Chips mit Assen gegen Könige in die Mitte und konnte verdoppeln. ER steht bei ca. 80.000 Chips.

Trickett und Benyamine fechten es aus

Die beiden PLO-Spezialisten David Benyamine und Sam Trickett trafen an diesem Nachmittag schon mehrfach aufeinander.

Zuletzt sahen sie einen Flop 8 6 3, und Trickett setzte 3000. Benyamine zögerte kurz und erhöhte dann auf 10.000.

Trickett überlegte lange, schickte seine Karten dann aber in den Muck: „Ich hatte die bessere Hand“, sagte er. „Woher willst du das wissen? Du weiß ja nicht, was ich hatte“, entgegnete Benyamine.

„Ich hatte Top Set, aber ich wollte nicht gamblen“, grinste Trickett, der schon über drei Millionen an Siegprämien kassiert hat.

Hellmuth busto!

Gegen David Callaghan floppte Hellmuth Two Pair gegen Second Set. Alle Chips gingen in die Mitte, Hellmuth fand kein Out und war so plötzlich ausgeschieden, dass er sogar vergaß, sich aufzuregen.

Keine Veränderung also in der Tabelle zum Spieler des Jahres. Das Duell geht weiter…

Level 10, 500/1000, 36 Spieler


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PLO + Chinese Poker = nicht so langweilig.

DIENSTAG, 18.30 Uhr, Tag 2

Kollmann weiter vorn

31 Spieler sitzen noch an vier Tischen, und Erich Kollmann hat inzwischen den Chiplead erobert! Noch immer sitzt Ramzi Jelassi links von ihm, obwohl es noch vor einer Stunde so aussah, als wäre das Turnier für ihn vorbei.

Dann gelang Jelassi ein Double-up gegen Randy Dorfman. Der genaue Ablauf der Hand blieb uns verborgen, aber danach entspannte sich folgender Dialog:

Dorfman: „Gut gespielt.“

Jelassi: „Ich lag vorn.“

Dorfman: „Wann glaubst du lagst du auf diesem Flop vorn? Auf welcher Schule hast du denn Mathe gelernt?“

Jelassi: „Schule? Hab‘ ich geschmissen.“

Mit Eoghan O’Dea ist auch immer noch einer der WSOP November Nine im Turnier. Er duelliert sich derzeit mit David Willams, des WSOP Main Event Runner up 2004.

Jason Mercier reicht so eine Partie PLO um €880k offenbar nicht. Er spielt nebenher Chinese Poker auf dem iPad, und das schon seit gestern Nachmittag.

Ausgewählte Chipcoounts:

1. Erich Kollmann – 145.000
6. Shawn Buchanan – 105.000
7. Eoghan O’Dea – 100.000
10. Shannon Shorr – 95.000
11. David Williams – 90.000
13. Sam Trickett – 85.000
15. Jason Mercier – 70.000
17. Sam Trickett – 85.000
24. David Benyamine – 59.000

Level 12, Blinds 800/1600, 31 Spieler


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Chinese Poker? Nie gehört.

DIENSTAG, 19.15 Uhr, Tag 2, kurz vor der Dinner Break

Stop the Game!

Soeben ist das Feld auf 27 Spieler geschrumpft, und Turnierleiter Kevin Ferguson hat die Dealer angewiesen, die Partien zu stoppen, um die Plätze neu auszulosen. David Williams ist ausgeschieden, ebenso wie der russische Profi Alexander Kravchenko.

Neuer Chipleader an den letzten drei Tischen ist der Schwede Ramzi Jelassi, der einen weiteren Spieler vom Tisch nahm und einen Monster-Pot gewann. Sein Chipstack: 250.000. Das bedeutet einen deutlichen Vorsprung vor dem Rest des Felds.

Die neue Verteilung sieht so aus:

November Niner Eoghan O’Dea sitzt am Tisch mit Chipleader Ramzi Jelassi, Jason Mercier teilt sich einen Tisch mit Sam Trickett, und am heißesten Tisch sitzen Erich Kollmann, Sam Stein und David Benyamine.

In Event Nr. 2 duellieren sich Gianluca Speranza, Andrew Hinrichsen und Tarcisio Bruno nun schon seit über zwei Stunden. Der Gewinner wird mit €150k belohnt, die Plätze zwei und drei erhalten €91k bzw. €67k.

Inzwischen ist auch der vierte Event der WSOPE Cannes 2011 gestartet. Ein NLHE Shoot-out mit €3200 Buy-in. Ein Blick über die Tische offenbart, dass sich wieder die Elite des Weltpoker versammelt hat.

Phil Hellmuth ist rechtezeitig aus unserem PLO-Event hier ausgeschieden, um sich für das Shoot-out anzumelden, ebenso wie John Eames, der den Finaltisch von Event Nr. 2 auf dem 7. Platz verlassen musste und nun schon wieder im Majestic Hotel sitzt. Allerdings erreichte Hellmuth nicht einmal den zweiten Level. Kann ja auch nicht immer klappen.

Wir befinden uns am zweiten Spielort, dem Casino Barrière, aber wir mussten leider erfahren, dass Dominik Nitsche nach einem verlorenen Coin Flip gegen Vanessa selbst schon ausgeschieden ist. Und das an seinem Geburtstag! Trotzdem herzlichen Glückwunsch. Irgendwie.

 Level 12, Blinds 800/1600, 26 Spieler

Chipcounts zur Dinner Break:

1. Ramzi Jelassi - 265.000
2. Shawn Buchanan - 155.000
3. Konstantin Uspenskiy - 155.000
4. Steve Billirakis - 151.000
5. Shannon Shorr - 145.000
6. Erich Kollmann - 144.000
7. Oleksii Kovalchuk - 134.000
8. Eoghan O'Dea - 127.000
9. Sam Trickett - 120.000
10. Michel Abecassis - 105.000

14. David Benyamine - 100.000

18. Jason Mercier - 85.000

24. Sam Stein - 27.000


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Chipleader Ramzi Jelassi.

DIENSTAG, 21.30 Uhr, Tag 2

Fünf Spieler sind seit Ende der Dinner Break ausgeschieden. Ramzi Jelassi hat seine Führung weiter ausbauen können (330k), aber aus dem Hintergrund hat sich David Benyamine bis auf Platz 3 des Chipcounts nach vorne spielen können (160k), nachdem er kurz hintereinander gleich zwei Spieler vom Tisch nehmen konnte.

Erich Kollmann hat in den letzten beiden Levels nicht viel ausrichten können. Kartentot nennt man sowas. Er liegt mit 111k zurzeit im Mittelfeld.

Pech hatte Kollmann in einer Hand gegen Dermot Blain. Kollmann und Blain bezahlten ein Raise des Franzosen pre-Flop. Dieser fiel K J T. Kollmann setzte, Stein foldete und Blain ging all-in. Call!

Kollmann zeigte A A Q J, Blain hielt A Q T 3. Beide hatten Broadway ohne Flush Draw gefloppt, aber Kollmann hielt die ursprünglich deutlich stärkere Hand (Equity 65:30, Sülit Pot Chance 2,75%).

Immerhin konnte Kollmann einen Pot gegen Dimitri Motorow gewinnen. Kollmann und Motorow bezahlten einen Raise vor dem Flop T 7 4. Auf diesem setzte Kollmann in Position 10.600. Motorow wollte auch den Turn sehen. 2. Dieses Mal setzte Kollmann die Bet mit 36.000 so hoch an, dass Motorow die Lust auf den River verlor.

Heute Abend werden entweder zehn Levels gespielt oder solange, bis der Finaltisch mit den letzten neun Spielern erreicht ist.

Level 14, Blinds 1200/2400, 22 Spieler


Dienstag, 22 Uhr, Tag 2

Erich Kollmann verliert zwei Pots nacheinander. Aus mittlerer Position erhöhte Kollmann auf 5700. Motorow und Benyamine im SB bezahlten.

Auf dem Flop T-8-3 wurde reihum gecheckt. Die 7 auf dem Turn spielte Benyamine von vorn mit 8000 an, worauf Kollmann und Motorow foldeten. Benyamine zeigte K-J-x-x für den kompletten Bluff und strahlte über das ganze Gesicht wegen seines gelungenen Bluffs.

In der folgenden Hand erhöhte Kollmann auf 5500 und erhielt einen Call. Dieses Mal war es Konstantin Uspenski, der zweite Russe am Tisch, der den Call ansetzte. Auf dem Flop 7-6-3 checkte Kollmann zu Uspenski, der 6000 setzte. Fold. Kollmann steht trotzdem noch bei über 100.000.

Unaufhaltsam frisst dagegen Ramzi Jelassi die Chips seiner Gegner. Er drängt mit skandinavischer Aggressivität einen nach dem anderen aus einer Hand nach der anderen. Auf unserer Nachfrage hinsichtlich seines Chipstacks schätzte er „ungefähr 420.000“.

Während wir uns den Geldrängen nähern, ist Jelassi damit der Spieler, der genauso spielt, wie es für solche Fälle im Buche steht und der die Angst vor der Bubble gnadenlos ausnutzt.

Level 14, Blinds 1200/2400, 22 Spieler


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Sam Trickett kann seinem Superjahr ein weiteres gutes Ergebnis hinzufügen.

DIENSTAG, 23 Uhr, Tag 2

Auf der Bubble

Alexander Dowtschenko ist gerade auf Platz 20 ausgeschieden, und damit sind wir auf der Bubble angelangt, dem furchtbarsten Moment in jedem Turnier.

Kevin Ferguson hat Hand-for-Hand-Play angekündigt und außerdem verfügt, dass keiner der Spieler aufstehen und die Action an einem anderen Tisch verfolgen darf, „so wie Sie gerade jetzt“, fügte Ferguson an, und Buchanan, der wohl irgendwie nicht zugehört hatte, setzte sich schnell wieder hin.

Ramiz Jelassi scheint sich an der Situation nicht weiter zu stören, und dass, obwohl er seine Chips gerade genauso schnell verliert, wie er sie zuvor gewonnen hat. Zunächst doppelte er Payan auf, und dann kam es zu dieser Situation:

In der ersten Hand auf der Bubble lieferte er sich einen Raise-Schlagabtausch vor dem Flop, der schließlich mit über 160.000 Chips im Pot auf den Flop ging. Bilirakis hatte nur noch wenige 1000 dahinter, und es war offensichtlich, dass er auf jedem Flop all-in gehen würde.

 Flop: K-J-J

All-in. Call. Bilirakis hielt A-A-Q-3 und damit Overpair und inside Draw. Jelassi lag mit A-K-T-8 und Inside Draw zurück. Turn und River blankten aus, und Bilirakis verdoppelte. Jelassi ist runter auf 170.000. Bilirakis hat etwa genauso viel.

Erich Kollmann hat wieder ein paar kleinere Pots gewinnen können und steht nun bei 176.000. Dagegen ist Shannon Shorr, zu Beginn des Tages noch Chipleader, auf Platz 21 ausgeschieden. Kurz vor ihm erwischte es Sam Stein und Dermot Blain.

Level 15, Blinds 1500/3000, 19 Spieler


 

DIENSTAG, 23.15 Uhr, Tag 2, Bubble, Re-Draw

Alfredo Vega ist auf Platz 19 ausgeschieden. Jason Mercier war der Täter. Da Vega kein Shorstack war, sitzt jason Mercier jetzt hinter einen mächtigen Stack.

Mit Sam Trickett (315.000), Jason Mercier (245.000) und David Benyamine (220.000) führen nun drei ganz große namen das Feld der letztn 18 an. Kollmann ist Neunter mit 138.000.

Nach dem Redraw sitzt Erich Kollmann nun rechts von Mercier und Jelassi. Am anderen Tisch spielen Benyamine, Trickett und O'Dea.

Alles spieler haen nun mindestens €11.828 sicher. Dem Gewinner winkt eine Viertelmillion Euro.


 

DIENSTAG, 23.30 Uhr, Tag 2

Benyamine busto!

Es hätte eine ganz besondere Geschichte werden können, wenn David Benyamine den Finaltisch dieses Events erreicht hätte. Es ist nicht so, dass er es nicht versucht hätte. Allein, ihm fehlte das Glück.

Auf einem Ass hoch Flop mit zwei Kreuz wurde vor Benyamine gesetzt und von Trickett erhöht, und Benyamine, zu diesem Zeitpunkt in den Top 5 des Chipcounts ging all-in.

Trickett annoncierte den Call und zeigte einen Kreuz Flush Draw gegen Benyamines Set Asse. Schon auf dem Turn kam ein weiteres Kreuz, Benyamine verpasste die Full House Outs und war ausgeschieden. Trickett sitzt auf über einer halben million Chips.

Jason Mercier musste einen großen Teil seines Stacks abgeben. Er verlor einen Riesenpot gegen Uspenski, nachdem dieser Runner Runner Straight getroffen hatte.

Level 16, Blinds 2000/4000, 17 Spieler

 


 

MITTWOCH, 00:45 Uhr, Tag 2

Wir haben weitere fünf Spieler verloren. Elie Payan verlor seinen Stack an Steve Billirakis, der mal als jüngster WSOP Bracelet-Gewinner aller Zeiten galt, bis Anette Obrestad kam.

In einem rein russischen Duell verlor Dimitri Motorow trotz gefloppter Straight seine gesamten Chips an Konstantin Uspenski, dem das Glück wirklich  hold war. Er fand Runner Runner Full House.

Motorow: T 8 6 9

Uspenski: A K Q J

Board: Q T 7 - A - A

Billirakis hat den Lauf der Stunde. In einer einzigen Hand nahm er Shawn Buchanan und Sean Dempsey vom Tisch.

Alle drei Spieler waren vor dem Flop all-in und zeigten:

Dempsey: K 8 T 6

Buchanan: A T 6 A

Billirakis: K 4 K 6

Board: 9 J K - 3 - 2

Set für Billirakis und Aus für Sean und Shawn. Billirakis benötigte fünf Minuten, um alle Chips neu zu sortieren und zu stapeln. Er ist nach Trickett jetzt der zweite Spieler mit mehr als einer halben Million.

Level 17, Blinds 2000/4000, 13 Spieler, Preisgeldstufe €14.147


 

MITTWOCH, 0.55 Uhr, Tag 2

Abecassis raus, Mercier raus

Plötzlich geht es hier Schlag auf Schlag. Mit Michel Abecassis ist der letzte Franzose ausgeschieden, und bei den Kollegen der Grande Nation macht sich eine gewisse Apathie breit.

Trickett hat das Glück des Chipleaders. Gegen A 4 9 9 und ein All-in des Franzosen genügte ihm K 5 Q 7, um auf dem Flop 7 6 4 zu bezahlen. Turn 6, River K.

Jason Mercier schob seine restlichen Chips mit Königen in die Mitte Uspenski hielt Asse und schickte den Amerikaner in die Nacht hinaus.

Michel Abecassis: €14.147

Jason Mercier: €17.190

In nur einer halben Stunde ist das Feld um ein Drittel geschrumpft, und Erich Kollmann hat nun ernsthafte Chancen auf den Finaltisch.

Chipcount:

1. Sam Trickett - 515.000
2. Steve Billirakis - 480.000
3. Konstantin Uspenski - 470.000
4. Michele di Lauro - 220.000
5. Ramzi Jelassi - 190.000
6. Jerome Bradpiece - 170.000
7. Erich Kollmann - 145.000
8. David Callaghan - 140.000
9. Sam Chartier -130.000
10. Eoghen O'Dea - 107.000
11. Oleksii Kovalchuk - 90.000

Level 17, 2000/4000, 11 Spieler, Preisgeldstufe €17.190


 

MITTWOCH, 1.45 Uhr, Tag 2 beendet

Erich Kollmann erreicht den Finaltisch!

Befürchtet hatten wir ja, bis 4 Uhr morgens hier zu sitzen, aber in der letzten Stunde ging es an den letzten Tischen verrückt zu.

Nur 20 Minuten nach Beginn des 17. Levels waren die letzten beiden Spieler ausgeschieden, die uns zum Erreichen des Finaltisches noch gefehlt hatten.

Zunächst erwischte es den Iren David Callaghan, der mit Assen gegen Trickett Könige verlor. Diese Mal war es kein Set, sondern mal wieder ein geturnter Flush, der dem Engländer die Chips des Inselnachbarn einbrachte.

David Callaghan: €17.190

Der Final Table Bubble Boy wurde Oleksii Kovalchuk, der nächsten Monat beim Finaltisch der Partouche Poker Tour schon wieder in Cannes antreten wird.

Er verlor seine letzten 90.000 Chips gegen den zuletzt wiedererstarkten Ramzi Jelassi. Und wieder war es die schlechtere Hand, die gewann. Kovalchuks Könige wurden von Jelassis Damen ausgesuckt. Ein Set auf dem Flop brachte den Schweden auf die Siegerstraße.

Dass Jelassi dann auch noch einen Flush riverte, fiel da kaum noch ins Gewicht. Erich Kollmann erreicht damit erstmals in seiner Karriere den Final Table bei einem WSOP Bracelet-Event.

Oleksii Kovalchuk: €21.241

Und das ist der Finaltisch mit den abschließenden Chipcounts:

1. Sam Trickett, GB, 713.500
2. Steve Billirakis, USA, 459.500
3. Ramzi Jelassi, S, 379.500
4. Konstantin Uspenski, RUS, 359.500
5. Michele di Lauro, I, 261.500
6. Erich Kollman, AUT, 156.500
7.  Jerome Bradpiece, GB, 146.000
8. Eoghan O’Dea, IRL, 115.000
9.  Sam Chartier, KAN, 109.500

Ein hochklassisges Finale erwartet uns. Sam Trickett hat in den letzten zwölf Monaten über 3 Mio. Dollar gewonnen. Nur Erik Seidel brachte es auf noch mehr.

Eoghan O’Dea gehört zu den November Nine, Ramzi Jelassi gehört mit über einer Million Preisgeldern zu den besten Spielern Skandinaviens, und Erich Kollmann ist hinter EPT Vize-Champion Josef „Pepi“ Klinger Zweiter der österreichischen Geldrangliste. 2011 ist das erfolgreichste Jahr seiner Karriere.

Wir melden uns morgen wieder live vom Finaltisch des €5k PLO Events. Dann mit noch mehr Infos zu den einzelnen Spielern.

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