WSOPE – Stojanovic Mixed Max Sieger, Jachtmann Dritter, Seidel Chipleader

Casino Barrire dEnghien les Bains2013 WSOP EuropeGiron7JG8626

Dan O’Brien wird zur tragischen WSOP-Gestalt, Jachtmann schrammt am Bracelet vorbei, Seidel führt Finaltisch an.

O’Brien ging mit fast 3:1 Chips in das Finale von Event Nr. 3, €5300 NLHE Mixed Max.

Es war jedoch der Franzose, der von Anfang an die Akzente setzte. Stojanovic verdoppelte früh und benötigte nicht einmal 50 Hände, um O’Brien niederzuringen.

Es war ein dramatischer Sieg für den Franzosen, der sich selbst als Semi-Profi bezeichnet.

Man spielt nicht jeden Tag gegen Hellmuth und Ivey

„Ich freue mich sehr, weil ich ein paar starke Spieler getroffen habe“, erklärte Stojanovic. „ Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man gegen Spieler wie Phil Hellmuth und Phil Ivey spielen darf.“

WSOP Bracelet Winner Darko Stojanovic2013 WSOP EuropeEV035K Mixed MaxFinal TableGiron8JG0692
Darko Stojanovic.

In der letzten Hand schob Stojanovic auf einem Board Q 6 4 mit Pocket Siebenen gegen O’Briens A 5 all-in.

O’Brien bezahlte für sein Turnierleben und verfehlte seine Outs auf Turn J und River 8.

Es war eine schwere Niederlage für O’Brien, der bei der WSOPE im vergangenen Jahr ebenfalls einen zweiten Platz belegt hatte.

Dan O’Brien hat nun 2,3 Mio. Dollar auf seinem Turnierprämienkonto, ohne ein einziges großes Turnier gewonnen zu haben.

Die Payouts der Halbfinalisten:

  • 1. Darko Stojanovic, €188.160
  • 2. Dan O’Brien, €116.280
  • 3. Jason Mann, €62.770
  • 4. Noah Schwartz, €62.770

Jan-Peter Jachtmann verpasst sein zweites Bracelet

Das Finale des PLO-Events war eine stark besetzte Angelegenheit.

Bracelet-Gewinner Jan-Peter Jachtmann, Allround-Könner Jason Mercier, November Niner Jeremy Ausmus und Juha Helppi, der seit Jahren in der Weltspitze mitspielt, hatten sich am Finaltisch versammelt, der übrigens nicht im Turnierbereich, sondern standesgemäß im Casino Barrière selbst aufgebaut war.

Und genau diese vier waren es schließlich auch, die den Titel unter sich ausmachten. Jason Mercier hatte sich vom Shortstack weiter nach vorne gearbeitet, musste sich aber als Vierter verabschieden.

Jan Jachtmann2013 WSOP EuropeEV041500 PLOFinal TableGiron8JG0715
Jan-Peter Jachtmann.

Bei noch drei Spielern hatte zunächst Helppi einen mächtigen Chiplead, bevor Ausmus verdeoppelte und sich dann eine Art Pattzustand einstellte, der über mehrere Stunden anhielt.

Alle drei Spieler lagen fast gleichauf, und da die Blinds stiegen, lag der Average abends um halb zehn gerade mal noch bei 22 BB.

Dabei hatten die Spieler tabellarisch mehrfach 21, 22 bzw. 23 BB. Es war also so ausgeglichen wie nur möglich.

Erst als beide Spieler quasi gleichauf auch noch die gleiche Hand trafen, kam es zur Entscheidung.

Auf dem Flop

     

gingen schließlich alle Chips in die Mitte.

Ausmus:        

Helppi:        

Turn   River  

Ausmus traf das Full House auf dem Turn, und Helppi war drawing dead.

Jan-Peter Jachtmann ließ es sich nicht nehmen, als erster dem Gewinner und den Zweitplatzierten zu gratulieren.

Der dritte Platz bei einem Bracelet-Event ist großartig und enttäuschend zugleich. Jachtmann kehrte nach dem Ende des Heads-ups direkt wieder in den Turniersaal zurück und registrierte sich noch für das Omaha Mixed Max.

WSOP Bracelet Winner Jeremy Ausmus 2013 WSOP EuropeEV041500 PLOFinal TableGiron8JG0934
Jeremy Ausmus.

„Ich habe gut gespielt und bin deshalb auch nicht enttäuscht“, kommentierte er in einer kurzen Spielpause.

„Natürlich ist es schade, wenn man so nahe dran ist, aber letztlich sind es Nuancen, die in solchen Situationen entscheiden. Wir waren wegen der hohen Blinds alle schon so short, dass wenig Raum zum Mänövrieren blieb.“

Das Omaha Mixed Max geht an Spieltag 2 in die 6-max Runde. Als letzter Spieler des Abends registrierte sich – Jeremy Ausmus.

Payouts am Finaltisch:

  • 1. Jeremy Ausmus, €70.324
  • 2. Juha Helppi, €43.441
  • 3. Jan-Peter Jachtmann, €31.367
  • 4. Jason Mercier, €23.036
  • 5. Martin Kozlov, €17.210
  • 6. Michael Schwartz, €13.077

Seidel erreicht weiteren Finaltisch

Erik Seidel hat wieder einmal den Finaltisch eines WSOP-Events erreicht.

Erik Seidel2013 WSOP EuropeEV052K NLHDay 2Giron8JG0754
Erik Seidel.

Der Amerikaner arbeitete sich im Lauf des Tages von Event Nr. 5, €2200 NLHE immer weiter in der Chiptabelle nach oben und setzte sich dort erfolgreich fest.

Zum Ende des Spieltags hatte Seidel mehr als doppelt so viele Chips wie der Zweitplatzierte.

Ebenfalls am Finaltisch: Lokalmatador Roger Hairabedian. Der massige Franzose hat bei der WSOPE schon mehrere Erfolge gefeiert. Der ganz große Erfolg war ihm aber noch nicht vergönnt.

Phil hellmuth schied zwar aus, konnte aber den historischen Tag seines 100. Cash bei einem WSOP-Turnier feiern.

Aku Joentausta kann auch PLO

Der junge Finne konnte sich bereits mehrfach bei größeren Hold’em Events in Szene setzen.

Außerdem wurde er im vergangenen Jahr Dritter beim 6-max PLO Events der WSOP. Jetzt könnte er dieses Ergebnis in Event Nr. 6, €3250 PLO Mixed Max noch einmal verbessern.

Von den 29 Spielern, die Tag 2 des ersten Omaha Mixed Max Events erreichten, das je bei einer WSOP ausgetragen wurde, hat er bei Weitem die meisten Chips erspielt.

Aku Joentausta
Aku Joentausta.

Insgesamt waren 127 Spieler angetreten, von denen am zweiten Spieltag 16 ins Geld kommen werden.

Die Spieler fahren im 6-max Modus fort, bis nur noch acht Spieler übrig sind.

Joentausta hat es mit ein paar erfahrenen Könnern der Pokerszene zu tun.

U. A. sind Noah Schwartz, Stephen Chidwick und Phil Laak noch im Rennen. Außérdem hat inzwischen auch Philipp Gruissem ins Turniergeschehen eingegriffen und den zweiten Tag erreicht.

 

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