WSOPE – Esfandiari holt Titel, Hellmuth in Runde zwei

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Wieder ein Sieg für Antonio Esfandiari.

Antonio Esfandiari gewann sein zweites Bracelet und übernimmt die Spitze in der POY-Wertung. Hellmuth übersteht zum ersten Mal eine KO-Runde, Kollmann stürzt ab.

Event Nr. 2, €1100 NLHE

Antonio Esfandiari hat den Event im Heads-up gegen Remi Bollengier für sich entscheiden können und damit sein drittes Bracelet gewonnen.

Esfandiari begann den Tag als Chipleader und beendete ihn wie den BIG ONE als der Spieler mit allen Chips.

Remi Bollengier hätte der erste Franzose werden können, der bei der WSOPE Cannes ein Bracelet gewinnt, musste sich letztlich aber mit Platz zwei zufriedengeben.

Damit hat Antonio Esfandiari bereits seinen achten Cash bei der WSOP 2012 erreicht. Damit übernahm er auch die Spitze in der inoffiziellen Wertung zum „Player of the Year“ der WSOP von November Niner Greg Merson.

Für den Ersten Platz erhält Esfandiari €126.207. Nicht ganz dieselbe Dimension wie die 18 Mio. bei seinem letzten Sieg, aber man darf natürlich nicht vergessen, dass er den Großteil seines Buy-ins verkauft hatte.

Final Table Payouts:

1. Antonio Esfandiari, €126.207
2. Remi Bollengier, €78.059
3. Salvatore Bonavena, €57.079
4. Antonin Tesseire,€42.356
5. Valentin Detoc, €31.869
6. McLean Karr, €24.309
7. Ashly Butler, €18.798
8. Jamel Haddad, €14.736
9. Florian Ciuro, €11.707

Event Nr. 3, €5300 PLO

roger-hairabedian
Roger Hairabedian führt das Feld der letzten neun an.

Erich Kollmann konnte an seinen erfolgreichen Tag gestern nicht anknüpfen. Als Chipleader gestartet, konnte er fast keinen Pot gewinnen und verlor seine Chips schließlich mit Set unter Set.

Die Führung übernahm vorübergehend Michael „The Grinder“ Mizrachi, bis die Stunde von Roger Hairabedian schlug. Der Franzose geht heute mit den meisten Chips in das Finale. Zischen diesen beiden wäre es im letzten Jahr beinahe zum finalen Showdown des Mix Max Events gekommen, aber dann scheiterte Hairabedian im Halbfinale an Shawn Buchanan.

Prominent besetzt ist der Finaltisch u. A. mit Ex-WSOP-Champion Joe Hachem und Jason Mercier. Hinzu kommen Michael Schwartz aus den USA, Michel Abecassis und die drei Finnen Ville Mattila, Jussi Nevanlinna und Jussi Ryynanen.

Der Gewinner kassiert in diesem Event €142.590.

Final Table Chipcounts:

1. Roger Hairabedian, 335.000
2. Ville Mattila, 297.500
3. Michael Mizrachi, 211.500
4. Jussi Ryynanen, 168.500
5. Joe Hachem, 148.000
6. Jussi Nevanlinna, 87.000
7. Michel Abecassis, 85.500
8. Jason Mercier, 75.500
9. Michael Schwartz, 48.000

Event Nr. 4, €3250 NLHE Shoot-out

Phil Hellmuth hat sich in diesem Event den Chiplead erarbeitet. Etwas überraschend, wie er selbst zugibt, denn es war das erste Mal, dass er bei der WSOP einen Shoot-out Tisch gewinnen konnte.

Da nur 141 Spieler teilnahmen – ein weiterer Event mit deutlich schrumpfender Teilnehmerzahl – wurde das auf drei Tage angesetzte Turnier auf zwei Tage verkürzt.

dominik nitsche
Dominik Nitsche ist unter den letzten 20.

In der ersten Runde saßen also nur sieben Spieler an einem Tisch. Ausnahme war der Tisch von Phil Hellmuth, an dem acht Spieler Platz nahmen. Daher auch der Chiplead von „The Brat“, der sich einen zusätzlichen Stack einverleiben konnte.

Weitere Spieler, die ihre Tische gewinnen konnten, waren Daniel Negreanu, Dominik Nitsche, John Duthie, Chance Kornuth, Faraz Jaka, Mohsen Charania, Oleksii Kovalchuk und Matt Stout.

Ein stark besetztes Feld von noch 20 Spielern wird heute an drei Tischen beginnen und die Sieger im normalen Freeze-out Format ausspielen. Da praktisch alle mit gleich vielen Chips beginnen, eine höchst spannende Angelegenheit.

Die Geldränge haben bereits alle Spieler erreicht. €5428 sind damit jedem sicher, doch nur einer wird die €107k für Platz 1 kassieren.

Phil Hellmuth war mit dem festen Ziel nach Frankreich gekommen, endlich die POY-Wertung der WSOP zu gewinnen, muss jetzt aber mit ansehen, wie Antonio Esfandiari weiter davonzieht.

In der offiziellen Wertung führte bis gestern noch Phil Ivey, allerdings war inoffiziell Greg Merson Tabellenführer, der mit seiner Teilnahme am Main Event Finale schon eine Menge Punkte sicher hat.

Merson muss nun mindestens Vierter werden, um Esfandiari noch abzufangen. Hellmuth bliebe auch nach einem Sieg in dem Shoot-out Event noch weit zurück. Er müsste hier schon im Main Event eine entscheidende Rolle spielen.

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