Phil Hellmuth Chipleader am WSOPE-Finaltisch

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Gestatten, "Brat", kennen wir uns?

Eine Ikone auf dem Weg zu noch mehr Ruhm? Nach einer Klasseleistung steht Phil Hellmuth im Finale des WSOPE Main Events – und hat die meisten Chips. Wer kann ihn stoppen?

Er ist inzwischen ein Veteran, aber er kann mit den jungen Wilden immer noch problemlos mithalten. Z. B. nahm er am Abend den Online-Elitepro Kyle Julius vom Tisch. Am Ende brauchte er für seine 3,4 Mio. Chips beinahe eine zweite Tüte.

Es wird – Entschuldigung – ein geiles Finale!

Neben Hellmuth sitzen am letzten Tisch auch Joseph Cheong und Jason Mercier sowie Sergel Baranow und Chris „NigDawg“ Brammer, außerdem die französischen Helden Stéphane Albertini, Stéphane Girault und Paul Tedeschi.

24 Spieler hatten Tag 4 begonnen, und es dauerte für diese Verhältnisse nur kurze acht Stunden, bis der Finaltisch gefunden war.

Zu denjenigen, die es nicht schafften, gehörten u. A. Andy Frankenberger, Liv Boeree, Max Silver und David Benyamine.

Liv Boeree hatte besonders viel Pech, denn sie brachte ihren kompletten Stack mit A-Q gegen A-T von Cheong unter, und der Amerikaner traf tatsächlich eine Zehn auf dem River. Ein paar Mojitos vertrieben die dunklen Wolken aber schnell wieder, wie sie später auf Twitter mitteilte.

Kyle Julius setzte Hellmuth in einer der entscheidenden Hände enorm unter Druck. Auf einem Board 9 7 5 A 3 schob der Jungprofi all-in.

Hellmuth entschied sich letztlich zum Call mit A 5 und fürchtete offensichtlich Sets, A-9 und 6-4, aber Julius hatte Q T und damit den kompletten Bluff.

Hellmuth gewann einen gewaltigen Pot und verschaffte sich eine Führung von über 500.000 Chips. Am Ende wurden es besagte 3,4 Mio.

Einmal mehr legt der 12-fache Braceletträger eine satte Leistung hin, denn er hat bereits dreimal hier in Cannes die Geldränge erreicht. Der Main Event ist sein vierter Cash.

Im Finale geht es für ihn um viel. Hellmuth könnte sein 13. Bracelet gewinnen, er könnte der erste Spieler werden, der die Main Events in Nordamerika und in Europa gewinnt, und er könnte sich noch die Trophäe „Player of the Year“ sichern, die er schon lange begehrt.

Dafür müsste er im Finale allerdings mindestens Vierter werden, um Antonio Esfandiari noch abzufangen. Allerdings wird Greg Merson noch die Chance bekommen, im Main Event Ende Okotber in Las Vegas noch zu kontern.

Jedoch: Gewinnt Hellmuth, kann ihn auch Merson nicht mehr einholen.

Der möglicherweise historische Finaltisch beginnt morgen um 13.45 Uhr.

Chipcount im Finale:

1. Phil Hellmuth, 3.434.000 Chips
2. Sergej Baranow, 3.339.000
3. Joseph Cheong, 1.966.000
4. Stéphane Albertini, 1.162.000
5. Christopher Brammer, 851.000
6. Stéphane Girault, 664.000
7. Jason Mercier, 652.000
8. Paul Tedeschi, 543.000

Blinds 12.000/24.000/4000

Das Finale soll ab 22 Uhr auf Eurosport übertragen werden.

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Kyle Julius 2012-10-03 17:31:48

Hellmuth, du coole Sau!