WSOP – Wieder nichts mit dem Bracelet von Phil Ivey

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Auch der fünfte Finaltisch in dreizehn Tagen brachte Phil Ivey nicht das ersehnte Bracelet. Er scheiterte erneut, während einige Außenseiter jubeln durften. Alles zur vergangenen Nacht in Las Vegas hier in unserer Tageszusammenfassung.

Event 34, $ 5k Pot-Limit Omaha Shorthanded

 

Einen klassischen Außenseitersieg und eine gleichzeitige Premiere gab es bei diesem spektakulären Finale mit vielen Top-Stars. Der Japaner Naoya Kihara ließ sich von nichts und niemandem aufhalten und holte das erste Bracelet für sein Heimatland.

 

In einer dramatischen Hand, in der beide Spieler auf dem Turn die Nuts hatten, nahm er EPT-Berlin-Sieger Davidi Kitai aus dem Turnier und erledigte danach auch seine restlichen drei Gegner. Dafür gab es über 512.000 Dollar und den Eintrag in die Geschichtsbücher der WSOP als erster Japaner auf dem obersten Treppchen.

 

Endstand, Event 34:

 

1 Naoya Kihara $512,029

2 Chris De Maci $316,308

3 Daniel Hindin $203,369

4 Hans Winzeler $134,857

5 Davidi Kitai $92,064

6 Tommy Le $64,671

 

Event 35, $ 2,5k Mixed Hold’em

 

Eine Menge Spektakel hatte auch Event 35 zu bieten. Phil Iveys Hoffnungen, bei seinem erneuten Anlauf das Bracelet zu holen, währten allerdings nicht lange. Bereits auf Platz 8 musste er sich verabschieden, als er einen Bluff callte und dann unglücklich unterlag.

 

Mehr als standesgemäß triumphierte der Amerikaner Chris Tryba, der schon seit vielen Jahren bei der WSOP gastiert. Er traf in der letzten Turnierhand gegen Erik Cajelais einen Straight Flush auf dem River und pulverisierte damit die Straight seines kanadischen Kontrahenten, der auf dem Turn die Nuts gehalten hatte.

 

Während Ivey mit knapp 22.000 Dollar zufrieden sein musste, kassierte Tryba für sein Meisterstück über 210.000 Dollar.

 

Endstand, Event 35:

1 Chris Tryba 210,107

2 Erik Cajelais 129,766

3 Salman Behbehani 93,842

4 Joep van den Bijgaart 68,576

5 Michael Gathy 50,640

6 Samuel Golbuff 37,793

7 Brent Wheeler 28,494

8 Phil Ivey 21,699

9 Michael Foti 16,692

 

Event 36, $ 3k No-Limit Hold’em Shootout

 

Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt, und das gilt auch für die deutschen Spieler bei dieser WSOP. Ein Bracelet wird es jedenfalls auch bei Event 36 nicht geben, denn die beiden letzten Deutschen Marko Neumann und Marco Liesy verabschiedeten sich kurz vor dem Erreichen des zehnköpfigen Finales.

 

Was den Deutschen verwehrt blieb, schafften mit Antonio Esfandiari und Roberto Romanello zwei absolute Spitzenspieler. Der Amerikaner hat schon ein Bracelet, aber für den Waliser Romanello wäre es eine Premiere.

 

Mit fast identischen Stacks geht es morgen um die Wurst und eine Siegprämie von fast 369.000 Dollar.

Antonio Esfandiari

Stand vor dem Finale, Event 36:

 

Craig Mccorkel 539,000

Jeremiah Fitzpatrick 539,000

Antonio Esfandiari 538,000

Roberto Romanello 530,000

Joe Tehan 529,000

Athanasios Polychronopoulos 528,000

Sardor Gaziev 527,000

Alessandro Longobardi 512,000

Thiago Nishijima 510,000

Jonathan Lane 509,000

 

Event 37, $ 2,5k 8-Game

 

Eine weitere Vorentscheidung fiel bei Event 37, das in insgesamt acht Pokervarianten ausgetragen wird. 8-Game heißt der Spaß, an dem traditionelle viele Top-Spieler teilnahmen. Unter den 27 Finalisten findet man dann auch Stars wie Jennifer Harman, Scott Seiver, Barry Greenstein und Freddy Deeb.

 

Prächtig schlug sich auch der Deutsche Johannes Holstege, der als einer der Top Ten in den Schlusstag geht. 271.000 Dollar kann Holstege dort gewinnen, vorläufig sind ihm wie seinen 26 Konkurrenten überschaubare 6.587 Dollar sicher.

 

Event 37, Stand vor dem Finale:

 

Joseph Couden 303,300

Rep Porter 237,200

Jerrod Ankenman 215,900

Jennifer Harman 204,300

Calvin Anderson 183,500

Donnacha O’Dea 170,200

Scott Seiver 169,000

Mikal Blomlie 167,000

Johannes Holstege 166,400

Greg Mueller 163,600

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