Zurück in die Zukunft

back to the future

In der Vielzahl der WSOP-Turniere verstecken sich erstaunliche Geschichten.

Seit mittlerweile neun Jahren ist PokerZeit/PokerListings auf der ganzen Welt unterwegs, um Ihnen die großen Pokerevents nach Hause zu bringen.

Auch in diesem Jahr sind wir wieder nach Europa, nach Australien und nach Las Vegas gereist, um über die WSOP zu berichten.

Comeback der Comebacks

Mehr als die Hälfte der Turniere sind gespielt, und schon jetzt können wir von einem Jahr der Comebacks sprechen.

Eigentlich begann der Trend schon lange vor der WSOP. Daniel Negreanu gewann den Main Event der WSOP APAC, und Mike Matusow gewann die NBC Heads-up Championship im Finale gegen Phil Hellmuth.

Dann tauchte nach langer Zeit plötzlich Erick Lindgren wieder im Rampenlicht auf, und dass nicht etwa wegen Spielsucht oder nicht bezahlten Schulden.

Erick Erica Lindgren
Lindgren im Glück.

Vielmehr erreichte Lindgren bei der $25k WPT Championship den Finaltisch und scheiterte erst im Heads-up gegen Chino Rheem. Ausgerechnet Chino Rheem, dessen Name beim Thema Schulden ja auch gerne genannt wird.

Und jetzt, bei der WSOP setzt sich dieser Trend fort.

Mike Matusow hat ein Bracelet gewonnen, Lindgren ebenso, und Tom Schneider, der 2007 Spieler des Jahres der WSOP wurde, aber seitdem nicht mehr viel auf die Reihe bekam, gewann bereits zwei Bracelets.

Allen Cunningham ist noch immer hauptsächlich wegen seines Auftritts am Finaltisch 2006 bekannt. Danach kam jedoch lange nichts. Vor Wochenfrist wurde er dann Zweiter im $1500 PLHE Event.

Und Jeff Madsen, der im 2006 mit zwei Bracelet-Siegen und viel Finaltischen glänzte, gewann am Abend den $3000 PLO Event.

Was ist mit den großen drei?

Es gibt drei Spieler, die in den letzten Jahren Maßstäbe im Turnierpoker gesetzt haben: Phil Hellmuth, Phil Ivey, und Daniel Negreanu.

Nach seinem Boykott im Jahr 2011 kam Phil Ivey im vergangenen jahr mit Macht zurück und nahm innerhalb von drei Wochen an fünf WSOP-Finaltischen Platz.

Phil Hellmuth gewann sein zwölftes Bracelet und flog dann ins französische Cannes, um dort den WSOPE Main Event zu gewinnen.

phil ivey bracelet
Ivey in Australien.

Daniel Negreanu tat es ihm in Australien gleich und holte sich dort den WSOP APAC Titel. Er gewann in den letzten zwei Jahren über fünf Millionen Dollar.

Und nach all den Erfolgen konnte keiner der drei bei der WSOP etwas reißen. Das beste Ergebnis hat Phil Hellmuth mit einem achten Platz in den $10k Heads-up Championship erreicht.

Daniel Negreanu hat einige kleinere Cashes vorzuweisen, kann aber nicht wirklich zufrieden sein. Und Phil Ivey? Von ihm war bisher noch gar nichts zu hören, und das ist fast so, als gelten die Naturgesetze nicht mehr.

Vielleicht bewahrt er sich ja für die großen Events auf, die noch kommen. Das $111.111 One Drop, das $25k 6-max und die $50k Players Championship stehen bald an.

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