WSOP Triple Barrel – Bracelet für Langmann, Zwei Deutsche im Finale des Big One, Entscheidung beim Monster-Stack

Florian Langmann Bracelet

Deutscher Bracelet-Rekord bei der WSOP durch Florian Langmann, die nervenzehrende Bubble-Phase beim teuersten Pokerturnier der Welt und alles Weitere aus dem Rio Convention Center von Las Vegas gibt es hier in unserer WSOP Triple Barrel.

1) Florian Langmann schnappt sich das Bracelet

Bislang haben es die deutschen Spieler bei der WSOP auf maximal drei Bracelets in einem Jahr gebracht, doch dieser Rekord ist seit Event #54 passé. Beim $3.000 Pot-Limit Omaha Hi/lo schaffte der ehemalige PokerStars Pro Florian Langmann nach zweimal George Danzer und einmal Dominik Nitsche das bereits vierte Bracelet für Deutschland in diesem Jahr.

Insgesamt 474 Spieler hatten sich an diesem Turnier beteiligt und neben Langmann erreichte mit Tobias Hausen noch ein weiterer Deutscher das Finale der letzten 20 Spieler. Während für Hausen aber auf Platz 10 für ein Preisgeld von $18.491 Schluss war, war Langmann von nichts und niemandem tot zu kriegen.

Obwohl sich Langmann seit einigen Jahren verstärkt auf das Cashgame konzentriert, schaffte er es mit einer klaren Führung ins Heads-Up gegen Zach Freeman und ließ dort nichts mehr anbrennen. Am Ende durfte er das Bracelet und die Siegprämie von $297.650 im Empfang nehmen.

Endstand Event #54, $3.000 Pot-Limit Omaha Hi/Lo:

1

Florian Langmann

$297.650

2

Zach Freeman

$184.216

3

Dylan Wilkerson

$122.427

4

Doug Baughman

$90.853

5

TJ Eisenman

$68.181

6

Antony Lellouche

$51.670

7

Woody Deck

$39.506

8

Jonathan Depa

$30.448

2) Finale beim Big One mit zwei Deutschen

Viel Dramatik gab es beim teuersten Pokerturnier der Welt, dem Big One for One Drop mit einer Million Dollar Startgeld. Nach dem verheerenden ersten Turniertag, an dem gleich vier der sechs Deutschen ausschieden, sah es heute deutlich besser aus.

Tobias Reinkemeier
Tobias Reinkemeier geht auf einem vielversprechend 2. Platz in das große Finale des Big One for Drop.

Zunächst trieben sich Tobias Reinkemeier und Christoph Vogelsang noch am Ende des Feldes herum, doch allmählich konnten sie sich nach vorne kämpfen. Während Phil Ivey, Vortags-Chipleader Sam Trickett und der Sieger von 2012 Antonio Esfandiari allesamt vom Tisch mussten, sind die beiden Deutschen beim morgigen Finale noch dabei.

Erreicht haben sie allerdings noch nichts. Während der nervenzehrenden Bubble wurde das Turnier abgebrochen, wodurch erst morgen der tragische Held ermittelt wird, der als Letzter leer ausgeht.

Chipleader ist aktuell Rick Salomon, aber direkt dahinter lauert mit Tobias Reinkemeier unsere derzeit größte Hoffnung. Christoph Vogelsang legte mit aktivem und mutigem Spiel eine ziemliche Achterbahnfahrt hin, war zwischenzeitlich vorne mit dabei, muss nun aber ziemlich aufpassen.

Hier der Stand beim Big One vor dem morgigen Finale:

1

Rick Salomon

23.575.000

2

Tobias Reinkemeier

22.825.000

3

Daniel Colman

22.625.000

4

Daniel Negreanu

20.700.000

5

Cary Katz

9.125.000

6

Scott Seiver

8.250.000

7

Tom Hall

7.775.000

8

Christoph Vogelsang

7.075.000

9

Paul Newey

4.050.000

3) Claas Segebrecht mit Platz 4 beim Monster-Stack-Turnier

Sensationell in jeder Hinsicht war Event #51, bei dem die Spieler für ein Startgeld von $1.500 das Zehnfache (statt dem normalen Dreifachen) an Chips bekamen. Mit 15.000 Chips lässt sich deutlich besser pokern und dieses Konzept fanden enorme 7.862 Spieler so attraktiv, dass sie mit ihrer Teilnahme für einen Preisgeldfonds von über 10,6 Millionen Dollar sorgten.

Claas Segebrecht
Claas Segebrecht kam beim Rekordturnier, dem $1.500 Monster Stack, auf Platz 4 für $468.594.

Erfreulich war, dass mit Claas Segebrecht ein Deutscher eine gewichtige Rolle spielte. Er kämpfte sich bis an den Finaltisch und war auch dort noch lange mit dabei. Am Ende wurde es ein ausgezeichneter 4. Platz und ein sattes Preisgeld von $468.594. Sieger wurde der Franzose Hugo Pingray, der über 1,3 Millionen Dollar kassierte.

1

Hugo Pingray

$1.327.083

2

Joseph McKeehen

$820.863

3

Sean Drake

$619.521

4

Claas Segebrecht

$468.594

5

Thayer Rasmussen

$356.620

6

Lynne Beaumont

$273.090

Neben diesem Turnier und dem Big One herrschte auch anderswo eine Menge Betrieb. Absolviert wurden unter anderem zwei Massenturniere, wobei der Kanadier Asi Moshe Event #55 (Buy-In $1.500) gewann und Event #56 die 16 Finalisten des morgigen Tages hervorbrachte. Mit Bastian Fischer ist dort erfreulicherweise noch ein Deutscher dabei, allerdings auf dem letzten Platz im Chipcount.

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