WSOP One Drop – Gregg gewinnt, Esfandiari Vierter

Anthony Gregg

Nur drei Plätze fehlten Antonio Esfandiari, um seinen Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Stattdessen war es der häufig unterschätzte Online-Grinder Anthony Gregg, der in den entscheidenden Situationen die Initiative ergriff und schließlich Chris Klodnicki besiegte, nachdem Esfandiari und Bill Perkins ausgeschieden waren.

„Absolut fantastisch“, staunte Gregg nach dem Turnier. „Ich könnte mir kein besseres Turnier vorstellen, ,um ein Bracelet zu gewinnen.“

Gregg ist in der Online-Community schon seit Jahren bekannt und hat live Finaltische bei PCA, WSOP und EPT erreicht, aber nie ein großes internationales Turnier gewonnen.

Der zusätzliche, mit nur vier Spielern gestartete Finaltag musste eingeschoben werden, weil die letzten vier Spieler die Zeitgrenze um 2 Uhr morgens erreicht hatten.

Insgesamt waren 166 in dem Event an den Start gegangen, darunter viele Spitzenspieler, aber auch wohlhabende Geschäftsleute. Das sorgte laut Gregg für eine ungewöhnliche Tischdynamik.

„Es geht darum, die richtigen Situationen zu finden. Man sollte Vorsicht dabei walten lassen, auch die stärkeren Spieler anzugreifen, denn da gibt es andere, die eher Fehler machen.“

Unglaublich: Nur Minuten nach seinem sieg rannte Gregg hinüber zum $25k 6-max, bei dem gerade der zweite Tag begonnen hatte.

Gregg hatte sich am Abend zuvor bereite eingekauft, obwohl er im One Drop noch dabei war.

„Wir waren alle ziemlich short im One Drop, man hätte innerhalb von Minuten draußen sein können. Ich wollte einen Plan B haben, falls ich ausscheide“, sagte Gregg.

Antonio Esfandiari kassierte 1,4 Mio. Dollar für seinne vierten Platz, aber natürlich zählte für ihn eigentlich nur die Wiederholung des Sieges vom vergangenen Jahr.

18 Millionen Dollar kassierte Esfandiari für seinen Sieg 2012. Zusammen mit dem Geld von gestern steht er damit bei fast 20 Mio. Turnierprämien nur aus dem One Drop.

Bester deutscher Spieler war Martin Finger auf Platz 14.

Der wahre Sieger des Turniers ist jedoch der gute Zweck.

Pro Spieler flossen $3333 zu der von Guy Laliberté gegründeten Stiftung. Insgesamt kamen ihr $533.278 zugute.

Die Payouts am Finaltisch:

  • 1. Anthony Gregg - $4.830.619
  • 2. Chris Klodnicki - $2.985.495
  • 3. Bill Perkins - $1.965.163
  • 4. Antonio Esfandiari - $1.433.438
  • 5. Richard Fullerton - $1.066.491
  • 6. Martin Jacobson - $807.427
  • 7. Brandon Steven - $621.180
  • 8. Nick Schulman - $485.029

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