WSOP Main Event Tag 2 – Manchmal kommen sie wieder

greg merson wsop 2013
Titelverteidiger in Aktion - Greg Merson.

Im Main Event machen vor allem zwei Weltmeister von sich reden, die zwei verschiedene Poker-Zeitalter repräsentieren. Aber sie sind nicht die ersten.

Wenn man den WSOP Main Event gewinnt, hat man danach nicht nur einen Batzen Geld, sondern auch den Ruf, eine Eintagsfliege zu sein.

Es gibt allerdings eine ganze Reihe Belege dafür, dass Main Event Champions ihre Erfolge bestätigen konnten.

Champions

Das bekannteste Beispiel ist Johnny Chan, der den Event gleich zweimal nacheinander gewann und beim dritten Anlauf das Heads-up gegen Hellmuth verlor.

Peter Eastgate kam im Jahr nach seinem Triumph auf den 76. Platz.

Greg Raymer gewann im Jahr 2004 und wurde im Jahr darauf 25.

Dan Harrington gewann 1995 und konnte im folgenden Jahr sogar die beiden letzten Tische erreichen.

Und dann gibt es da natürlich auch noch Doyle Brunson, der häufige am Finaltisch des Main Events saß als jeder andere noch lebende Spieler.

In diesem Jahr wollte Brunson eigentlich gar keine Turniere mehr spielen, ließ sich dann aber doch überreden.

Bereut hat er das nicht, vermutlich aber einige andere, die ihm inzwischen ihre Chips geben mussten. Nach Tag 2 hält der Altmeister 224.000 Chips und liegt damit im Vorderfeld des Chipcounts.

Und auch der Titelverteidiger zeigt, dass sein Erfolg kein Zufall war. Er steht sogar bei 275.600.

Leider ist Chris Moneymaker nicht mehr dabei. Das zehnte Main Event nach seinem historischen Triumph endete für ihn an Tag 2.

Profis

Zu den bekannten Namen der Branche, die auch am dritten Tag wieder dabei sein werden gehören:

nick schwarman
Chipleader Nick Schwarmann.

Liv Boeree (158.800), Melanie Weisner (173.200), Annette Obrestad (196.600), Elisabeth Hille (114.300), Xuan Liu (66.700), Rupert Elder (342.500), Andrew Lichtenberger (142.700), Erik Seidel (179.600), Daniel Cates (159.500), Greg Mueller (147.200) und Andy Frankenberger (108.800).

Ausgeschieden sind dagegen Luca Pagano, Andy Black, Vicky Coren, Mike Sexton, Barry Greenstein, Johnny Lodden, Steve O’Dwyer, John Juanda und Martin Staszko.

Chipleader ist nun Nick Schwarmann mit 413.600 Chips. Dahinter folgen mit Age Ravn aus Norwegen und Rupert Elder aus England bereits die ersten Europäer.

Deutsche Spieler

Jonas Lauck ist bisher der beste Deutsche. Er liegt mit 308.300 Chips sogar in den Top Ten.

Weiterhin dabei sind auch Harry Maurer (203.700), Stig Borg (199.800), Tim Ulrich (191.000), Marius Pospiech (132.100), Torsten Brinkmann (95.000), Robert Haigh (72.600) und einige mehr.

Leider nicht mehr dabei: Jan Heitmann, Ismael Bojang, Heinz Kamutzki, Anton Alleman, Wilfried Härig, Alexander Debus und Max Lehmanski.

In der heutigen Nacht läuft der letzte Tag 2, bei dem u. A. auch wieder Marvin Rettenmaier und Tobias Reinkemeier sowie die Superstars Daniel Negreanu, Phil Hellmuth und Phil Ivey ins Geschehen eingreifen werden.

Alle Chipcounts

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