WSOP Main Event startet mit 943 Spielern

Evan Panesis
Evan Panesis.

Das große Finale hat begonnen: der Main Event der World Series of Poker 2013. Hier finden Sie den Chipleader, die verrückteste Hand des Tages, und Sie erfahren, wer seinen Traum vom Titel bereits begraben musste.

Am Ende jedes Spieltags steht die Suche nach dem Chipleader. Nirgends gestaltet sich das so schwierig wie im WSOP Main Event, denn dort ist die Lage an des Starttagen besonders unübersichtlich.

Chipleader

In diesem Jahr ist das ein bisschen anders. Der Chipleader Evan Panesis hatte lange eine deutliche Führung. Erst am Ende verlor er mehrere Hände und fiel knapp unter 200.000 Chips. Die Führung war ihm dennoch nicht zu nehmen.

Pius Heinz
Ausgechieden: Pius Heinz.

Besonders erfreulich: Auf Platz elf und zwölf finden sich mit Max Lehmanski (136.850 Chips) und Wilfried Härig (130.400) bereits die ersten Deutschen.

Weitere deutsche in Tag 2: Jens Weigel (116., 70.200), Ingo Paulus (130., 67.650), Nikolaus Teichert (184., 56.550).

Heinz Kamutzki aus Österreich steht bei 113.100 Chips, gut genug für Platz 22.

584 Spieler erreichten insgesamt den zweiten Spieltag.

Champions

Drei WSOP-Champions spielten Tag 1A des WSOP Main Events, darunter auch der amtierende Weltmeister Greg Merson. Die anderen beiden waren Joe Cada (2009) und Pius Heinz (2011).

Zwei der drei Champions überstanden Tag 1. Greg Merson machte da weiter, wo er im vergangenen Jahr aufgehört hat. Er sammelte 81.600 Chips und ist damit im Vorderfeld zu finden.

Joe Cada hielt sich ungefähr auf dem Niveau des Anfangsstacks (26.600), während Pius Heinz im ersten Level nach der Dinner Break ausschied.

Heinz verlor seine Chips auf einem Board          

Heinz hielt    

aber seine Trips wurden von     und der Straight auf dem River geschlagen.

"Es macht zurzeit einfach keinen Spaß mehr", sagte ein sichtlich verärgerter Heinz dem SID. "Ich weiß nicht, ob ich in Zukunft wieder verstärkt spielen werde."

Hand des Tages

Einen 100.000 Chips Pot gewann Mac Sohrabi, und er konnte danach selbst nicht glauben, was gerade passiert war.

Sohrabi hatte seine Chip mit Pocket Damen in die Mitte gebracht, und gleich vier weitere Spieler wollten sich unbedingt um ihre Chips bringen.

Am ehesten verständlich wohl ein Call mit AK, aber was die anderen Spieler zeigten, sorgte für Kopfschütteln bei den ca. 35 Spielern, die sich den Showdown ansehen wollten.

Offen auf dem Tisch lagen vor dem Board:                 

                       und         !

Das Board verlief       ---   ---  

Sohrabis Damen hielten, und er schloss Tag 1 mit 78.800 Chips ab.

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