October Nine - Sylvia Favorit der Buchmacher

wsop 2012 finaltisch

Die Wartezeit endet heute! Die October Nine treten an, und der Chipleader Kesse Sylvia gilt auch als Favorit.

Mit mehr als 43 Millionen Chips wird Sylvia auf 3:2 gesetzt. Damit räumen ihm die Buchmacher die besten Chancen auf den Titelgewinn beim WSOP Main Event ein.

Die zweitgrößten Chancen – und damit zweitschlechteste Auszahlung – erhält man für Andras Koroknai, dem einzigen Nicht-Amerikaner am Finaltisch.

PokerListings wird auch dieses Jahr wieder live aus Las Vegas berichten.

Lernen Sie die Finalisten hier noch einmal kennen und erfahren Sie, wie ihre Chancen stehen.

jesse sylvia chipleader
Jesse Sylvia.

Jesse Sylvia (USA)

Stack: 43.875.000

Wettquote: 3:2

Jesse Sylvia hat nicht nur den größten Stack, sondern auch eine gute Portion Erfahrung. Damit ist er auf dem Papier der Favorit, und Sie bekommen keine gute Quote.

Bekanntlich sind NLHE-Turniere vollkommen unvorhersehbar, und Sylvia könnte in nur einer Hand vom Chipleader zum Shortstack werden.

Deshalb ist es lächerlich zu glauben, dass er diesen Finaltisch auch i nur in 50% der Fälle gewinnen würde.

Sylvie stammt ursprünglich aus Marthy’s Vineyard, lebt aber schon seit einigen Jahren in Las Vegas und spielt dort professionell Cash Games.

Seine Bankroll verdankt er hauptsächlich einem $100k Gewinn bei einem großen Online-MTT. Zu diesem Zeitpunkt war er noch Student an der Cal Lutheran University. Turniererfahrung besitzt Jesse also genug.


andras koroknai
Andras Koroknai.

Andras Koroknai (Ungarn)

Stack: 29.375.000

Wettquote: 3:1

Der einzige Europäer am Finaltisch 2012.

Koroknai ist kein unbeschriebenes Blatt. Er ist einer der er erfolgreichsten Spieler, die an diesem Tisch sitzen.

Koroknai konnte im Jahr 2010 die LA Poker Classic der WPT gewinnen und erhielt dafür $1,7 Mio. Er müsste hier Fünfter werden, um dieses Ergebnis zu verbessern.

Koroknai vermittelte in den WSOP-Sendungen von ESPN den Eindruck, der größte Glückspilz im Turnier zu sein und außerdem die Regeln nicht zu beherrschen. Der Eindruck täuscht, wie Koroknais andere Ergebnisse belegen, und ohne Glück säße keiner der neun Spieler noch am Tisch.

Vielmehr ist ein Sieg bei einem solchen Turnier nur mit genau diesem Glück überhaupt zu realisieren.

Koroknai war auch der Spieler, der die Finaltisch-Bubble platzen ließ, indem er Gaelle Baumann vom Tisch nahm.


greg merson
Greg Merson.

Greg Merson (USA)

Stack: 28.725.000

Wettquote: 5:2

Nach allen Informationen, die uns zur Verfügung stehen, ist Greg Merson wohl der beste Spieler am Tisch, wenn heute Nacht die Kamera von ESPN wieder angeknipst werden.

Merson ist auch der einzige verbliebene Spieler, der bereits ein Bracelet bei der WSOP 2012 gewonnen hat und deshalb in der Wertung zum Spieler des Jahres noch mit Phil Hellmuth um Platz 1 kämpft.

Im Sommer setzte sich Merson direkt vor dem Main Event bei der $10k 6-max NLHE Championship durch und kassierte $1,1 Mio.

Als im Main Event noch 150 Spieler übrig waren, fiel Merson auf nur noch drei Big Blinds. Dann gelangen ihm eine Reihe von Double-ups, sodass er nun als Dritter in Chips ins Finale gehen darf.


russell thomas
Russell Thomas.

Russell Thomas (USA)

Stack: 24.800.000

Wettquote: 4:1

Seit der Unterbrechung des Main Events im Juli hat kein Speiler so viel von sich reden gemacht wie Russell Thomas.

Monatelang hat Thomas mit Bracelet-Träger Jason Somerville trainiert und den Verlauf dieses Programms auf Video festhalten lassen. Den ersten Teil der Serie finden Sie hier.

Im Gegensatz zu der Mehrheit seiner Mitspieler hat Thomas auch einen regulären Job. Er arbeitet als Versicherungsmathematiker in Hartford, Connecticut.

Er mag einer der unerfahreneren Spieler gewesen sein, aber er hat sich nach Kräften bemüht, diese Lücke zu schließen.


steven gee
Steve Gee.

Steve Gee (USA)

Stack: 16.860.000

Wettquote: 6:1

Ganz anders verhält sich die Sache mit Steven Gee. Der hat schon Poker gespielt, als die anderen noch das Glitzern im Auge des Milchmanns waren.

Bereits in den 1970er Jahren war Gee als Profi unterwegs, also zu einer Zeit, als es so etwas wie Sponsorenverträge nur für Fußballer und Rennfahrer gab.

Um seine Karriere zu verfolgen, stieg Gee dann aber für längere Zeit aus der Pokerbranche aus.

Nach seiner Rückkehr konnte er 2010 ein WSOP-Bracelet gewinnen.

Mit 56 Jahren ist Gee der älteste Spieler am Finaltisch. Sollte er das Turnier gewinnen, wäre er der älteste Sieger der letzten 15 Jahre.

Mit einer Quote von 6:1 lohnt sich eine Wette auf Gee weit mehr als auf einige der anderen Spieler. Dasselbe gilt übrigens für Michael Esposito.


Michael Esposito
Michael Esposito.

Michael Esposito (USA)

Stack: 16.260.000

Wettquote: 6:1

Michael Esposito ist am Finaltisch der große Unbekannte.

Der 44-Jährige hat zwar einige Ergebnisse vorzuweisen, hautsächlich von Turnieren in Atlantic City und Las Vegas, aber vor dem Juli 2012 bestand sein größter Erfolg in einem Finaltisch bei einem WSOP Circuit Event für $47k.

Sein nächster Cash wird mindestens 16-mal so groß sein.

Sollten Esposito oder Gee das Turnier gewinnen, werden sich in der Poker-Community einige Leute kräftig die Hände reiben.

Z. B. haben Mike Stexton, Doyle Brunson, Barry Greenstein und Brian Hastings große Summen darauf gesetzt, ob der Sieger des WSOP Main Event über 40 Jahre alt sein wird.


Robert Salaburu
Robert Salaburu.

Robert Salaburu (USA)

Stack: 15.155.000

Wettquote: 7:1

Robert Salabruru stammt aus San Antonio, Texas, und spielt seit zehn Jahren Poker. Begonnen hat er bereits mit 16 Jahren.

Zu seiner Studienzeit entdeckte Salaburu Online-Poker, was dazu führte, dass er schließlich sein Studium abbrach und Vollzeit-Profi wurde.

Am Final Table startet Salaburu mit dem sechstgrößten Stack und erhält dafür eine Wettquote von 7:1.


Jacob Balsiger
Jake Balsiger.

Jake Balsiger (USA)

Stack: 13.155.000

Wettquote: 8:1

Mit nur 21 Jahren ist Jake Balsiger, Student an der Arizona State University, nicht nur der jüngst Spieler am Tisch.

Er könnte außerdem der jüngste Pokerweltmeister aller Zeiten werden.

Allerdings beginnt er das Finale mit dem zweitkleinsten Stack, dafür gibt‘s von den Buchmachern eine Quote von 8:1.

Wetten auf Balsiger lohnen sich nicht wirklich. Statistisch gesehen würde er das Finale in einem von neun Fällen gewinnen, wenn alle Spieler mit gleich vielen Chips beginnen.

Da er aber nicht einmal 6% der Chips hält und außerdem der unerfahrenste Spieler ist, müsste schon alles für ihn laufen, damit er noch entscheidend eingreifen kann.


Jeremy Ausmus
Jeremy Ausmus.

Jeremy Ausmus (USA)

Stack: 9.805.000

Wettquote: 11:1

Jedes Jahr muss es einen Shortstack geben. In diesem Jahr ist das Jeremy Ausmus.

Auch Ausmus ist ein Cash Game Profi mit Wohnsitz in Las Vegas. Er hat zwar nicht viele Chips, aber eine Menge Erfahrung.

Schon 13 Mal ist Ausmus allein bei Turnieren der WSOP ins Geld gekommen.

Ausmus ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Sein größter Turniererfolg waren $190k für Platz drei in einem $5k Turnier in Los Angeles.

Die Wettquoten sind die offiziellen Angebote von Caesars Entertainment, dem Unternehmen, das die WSOP besitzt.

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