WSOP Main Event 2014 – Starke Performance der Deutschen an Tag 2A/2B

Ole Schemion

Nicht nur bei der Fußball-WM in Brasilien spielten die Deutschen gestern groß auf, sondern auch beim WSOP Main Event. Mit Ole Schemion, Manig Loeser, Marvin Rettenmaier und Ismael Bojang schafften es vier unserer Besten sich eine hervorragende Ausgangsposition für den weiteren Verlauf des Turniers zu schaffen. Bester Deutscher ist derzeit Robert Schulz und in Führung liegt der Amerikaner Tim Stansifer.

Gestern hatten wir ja bereits die drei Starttage des WSOP Main Event 2014 ausführlich zusammengefasst. Am Abend ging es dann mit Tag 2A/2B weiter.

Favoritensterben an Tag 2

Die 2.915 Überlebenden der ersten beiden Starttage durften gestern zurück an die Tische des Rio kommen. Obwohl die Spieler beim Main Event sehr deep sind, war das Tempo von Anfang an hoch.

Leider blieben auch Igor Kurganov und George Danzer, der eine grandiose WSOP gespielt hat und zwei World Championship Events gewinnen konnte, auf der Strecke. Während Kurganov mit A K geradewegs in A A seines Gegners lief, entschied sich George im falschen Moment für einen Bluff:

Wie man dem Tweet entnehmen kann, nahm Danzer sein Ausscheiden sportlich und war sogar etwas erleichtert, dass seine lange WSOP, bei der er unzählige Event gespielt hat, nun zu Ende ist. George hat grandioses geleistet und nachdem er zuvor so oft kurz vor dem großen Sieg gescheitert war, hat es nun gleich zweimal geklappt. Wir gönnen es ihm von Herzen und gratulieren zu dieser fantastischen Leistung!

Die beiden Deutschen befanden sich in guter Gesellschaft, denn auch den WSOP Main Event Champion des Jahres 2012 Greg Merson, sowie Vanessa Selbst, Josh Arieh, Mike Sexton, Dennis Phillips und Yevgeniy Timoshenko erwischte es.

Starke Deutsche

Die meisten unserer Jungs kamen sehr gut durch den Tag. Sowohl Manig Loeser, als auch Lasell King, Marvin Rettenmaier, Ismael Bojang und Ole Schemion sind allesamt weit vorne im Chipcount zu finden.

Robert Schulz
Robert Schulz ist derzeit bester Deutscher.

Letzterer turnte kurz vor Schluss auf einem Board von J J 2 9 4 mit J 9 ein Full House und gewann einen schönen Pot. Ole weiß wie kein Zweiter mit Chips umzugehen und mit seinem jetzigen Stack muss man ihn definitiv auf der Rechnung haben.

Amerikanische Dominanz

Die Spitze des Chipcounts ist momentan fest in amerikanischer Hand. Die ersten zehn Plätze werden allesamt von Amerikanern belegt. Chipleader ist Timothy Stansifer mit 481.500, gefolgt von Thomas Cannuli (407.800) und Tony Ruberto (402.700).

Interessante Fakten zum WSOP Main Event 2014

6.683 Spieler aus 83 Ländern kreierten einen Preispool von $62.820.200. Der Gewinner wird sage und schreibe zehn Millionen Dollar mit nach Hause nehmen. Insgesamt befinden sich 210.000 Chips im Spiel die einen Gesamtwert von 200.490.000 haben.

1.165 Dealer sind im Einsatz, die 1.624 Kartendecks verwenden. Das Durchschnittsalter der Spieler liegt bei 39,28 Jahren. Der älteste Teilnehmer ist der Amerikaner William Wachter mit stolzen 93 Jahren, der Jüngste sein Landsmann Zachary Zaffos, der nur einen Tag vor dem Beginn des Main Events seinen 21. Geburtstag feierte.

Wie jedes Jahr mischen sich auch einige Stars unter das Feld wie z.B. der Weltmeister und Spieler des FC Barcelona Gerard Piquet, NBA Superstar Paul Pierce, Schauspieler Ray Romano, die Regisseure James Woods und Nik Cassavetes und das norwegische Top Model Triana Iglesias.

Heute Abend sind dann die Überlebenden des mit Abstand stärksten Starttages 1C dran, bevor das Feld an Tag 3 zum ersten Mal ganz zusammengelegt wird.

Die wichtigsten Chipcounts:

1. Timothy Stansifer 481.500      

2. Thomas Cannuli 407.800          

3. Tony Ruberto 402.700               

4. Joe Kuether 401.200

5. Cai Zhen 367.900         

6. John Sacha 364.400

7. Munir Shahin 361.900               

8. Kyle Keranen 358.000               

9. Timothy Reilly 354.500              

10. Thomas Roupe 349.600

39. Robert Schulz 249.800

77. Lasell King 209.600

78. Manig Loeser 209.200

81. Julian Stuer 207.700

115. Ole Schemion 180.900

117. Marius Pospiech 178.100

125. Marvin Rettenmaier 173.200            

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