Hansen schlägt Dwan auf dem Weg ins Viertelfinale

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Gus Hansen zeigt bei seinem ersten WSOP-Event dieses Jahres eine Weltklasseleistung.

Erst im letzten Herbst gewann der Däne den Heads-up-Titel bei der WSOPE in London. Er schlug vier der besten Heads-up-Spieler der Welt und sicherte sich einen Platz in der Runde der letzten Acht bei der $25k Championship.

Auch die Veranstalter hätten keine bessere Inszenierung finden können, denn an Tag 2 traf Hansen auf keinen Anderen als Online-Sensation Tom Dwan.

Das Match dauerte fast vier Stunden, bis Hansen schließlich den letzten Stich ansetzen konnte, nachdem er zuvor einen großen Chiprückstand wieder aufgeholt hatte.

„Es war eine Partie auf Messers Schneide, und am Ende hatte ich einfach mehr Glück“, sagte hansen nach dem Spiel.

Der Däne hat einen steinigen Weg hinter sich. Um in Tag 3 zu kommen, musste er zuvor bereits Jason Mercier, LAPC-Sieger Greg Brooks, Daniel Alaei und nun Tom Dwan bezwingen.

„Hätte ich das vorher gesehen, hätte ich mir wahrscheinlich nicht allzu viel ausgerechnet“, gab Hansen zu.

Im Gegensatz zu den anderen Gegner kennen sich Dwan und Hansen in- und auswendig. Schließlich haben sie online schon tausende von Händen gegeneinander gespielt. Allerdings sei das nach Hansens Ansicht keine große Hilfe für beide Spieler gewesen.

„Bekanntlich haben wir schon oft an einem Tisch gesessen und kennen uns daher recht gut“, sagte Hansen. „Allerdings haben wir nicht besonders oft Hold’em gespielt.“

 Der Däne fügte hinzu, dass er hier einen ganz anderen Stil spiele als online.

Neben Hansen sind auch Matt Marafioti, Eric Froehlich, Anthony Guetti, Jewgeni Timoshenko, Jake Cody, David Peredes und Nikolaj Evdakov noch im Turnier.

Der kanadische High-Stakes-Spezialist Marafioti wird heute Abend der erste Gegner von Gus Hansen. Das Jahr verlief bis jetzt ausgezeichnet für Hansen, der online bereits fast vier Millionen Dollar Gewinn gemacht hat.

Im Vergleich zum letzten Jahr gab es bei der Heads-up Championship zwei größere Änderungen. Zunächst wurde das Buy-in von $10k auf $25k erhöht, außerdem erhält jeder Spieler zwei so genannte „Reload-Chips“, die jederzeit einsetzbar sind.

Der Event begann mit insgesamt 128 Spielern, die einen Rekord-Preispool von $3 Mio. generierte. $851k gehen an den Sieger.


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