WSOP - Gal und Engels scheitern nur knapp

Markus Lehmann
Markus Lehmann mit Chancen auf sein erstes Bracelet.

Zwei Deutsche am PLO-Finaltisch verpassen das Bracelet, die Engländer glänzen weiter, Markus Lehmann auf erreicht den Finaltag in $1,5k NLHE.

Karl Gal und Jörg Engels spielten sich bis an den Finaltisch von Event Nr. 28, $2,5k PLO. Zum ganz großen Erfolg reichte es jedoch dennoch nicht. Karl Gal schied in der folgenden Hand unglücklich aus:

All-in pre-Flop. Gal: K K 7 8; Miguel Proulx: T Q 6 J. Gal lag mit 63:37% vorn und floppte dann auch noch den Flush auf einem Board 2 Q J. Damit steigen seine Chancen auf 81%, obwohl Groulx zwei Paare erwischt hatte. Das A auf dem Turn bedeutete, dass Gal 90% Siegchance in dieser Hand hatte, aber eine Dame auf dem River gab Groulx das Full House und bedeutete das Ende für den Münchner.

Michael Mizrachi
The Grinder auf dem Weg zum Spieler des Jahres?

Jörg Engels war der nächste Spieler, der gehen musste. Er verlor mit einem Overpair und Flush Draw gegen ein geflopptes Set von Michael Greco. Mit Patrick Hanoteau und Stéphane Tayar aus Frankreich, Michael Greco aus England, Dilyan Kowtschew aus Bulgarien und den beiden Deutschen waren die Europäer sogar in der Mehrzahl in den Top Ten. Der Sieg und $315.311,- gingen an den Kanadier Miguel Proulx.

Die goldenen Bracelets der Championship Events sind bei den Spielern besonders beliebt. Fast wäre es Michael „The Grinder" Mizrachi gelungen, nach dem Sieg bei der Players Championship auch Event Nr. 29, $10k LHE zu gewinnen. Am Ende wurde Mizrachi Achter und hält damit zumindest das Rennen um die Krone des Spieler des Jahres offen.

Neil Channing
Invasion der Briten - Neil Channing...

Im Heads-up sitzen sich momentan einmal mehr ein Amerikaner und ein Kanadier gegenüber. Matt Keikoan und Daniel Idema liefern sich bereits seit drei Stunden eine erbitterte Schlacht.

Die „Invasion der Briten", wie die Entwicklung inzwischen schon genannt wird, geht weiter. In Event Nr. 30, $1,5k NLHE sind nach dem zweiten Tag noch 21 Spieler im Turnier, und darunter sind gleich zwei Spieler aus London: Mike Ellis und Neil „Bad Beat" Channing, der mit einem zweiten Platz im $5k NLHE Shoot-out und einem 47. Platz im $1,5k NLHE eine hervorragende World Series spielt.

Auch WPT-Titelträger Markus Lehmann, der als Chipleader in den Tag gegangen war, ist noch immer im Turnier, ebenso wie Carlos Mortensen, der schon drei WPT-Titel sowie ein Bracelet gewonnen hat und zur Überraschung vieler Spieler nicht in das TOC gewählt wurde.

David Ulliott
...und Dave „Devilfish" Ulliott.

Im Mixed Event Nr. 31, $1,5k H.O.R.S.E. haben 24 von ehemals 828 Spieler den dritten Tag erreicht. Lex Veldhuis war der letzte, der am Ende des zweiten Tages ausschied, während Robert, der zweite der Mizrachi-Brüder, ohne die zurzeit irgendwie keine Berichterstattung auskommt, sich als Dritter in Chips eine hervorragende Ausgangsposition für den Finaltag erarbeitet hat. Von den vier Deutschen - Katja Thater, Alexander Burkart, Marco Hartmann, Fabian Spangenberg - ist keiner mehr dabei.

Erst einen Tag alt ist Event Nr. 32, $5k NLHE 6-max, und schon wieder bedrohen englische Freibeuter die US-amerikanische Hegemonie. Dave „Devilfish" Ulliott ist nach längerer Abwesenheit mal wieder vorne in einem großen Turnier zu finden. Er hat momentan den drittgrößten Chipstack, bei noch 116 der anfangs 568 Spieler. Auch November Niner James Akenhead ist noch dabei, mit einer guten Portion Glück allerdings, denn in der letzten Hand des Abends traf er mit A-5 gegen A-Q eine Fünf auf dem Board.

George Danzer hat den zweiten Tag erreicht, ebenso wie Benny Spindler. Von den Topstars sind Jennifer Harman, Phil Ivey und Men „The Master" Nguyen im Moment am besten platziert.

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maz 2010-06-21 12:28:45

welcher november niner ist noch dabei??