WSOP Events #31 bis #35

Ruthenberg
Quelle: Intellipoker.com

Profispieler dominieren weiterhin

Und der Nachwuchs mischt auch ganz ordentlich mit. Event # 31 geht an Italien. Dario Minieri, der Mann mit dem Schal, na gut Junge mit dem Schal, hat nun endlich auch ein Bracelet.

Sein erster Cash bei der WSOP ist doch immerhin schon 2 Jahre her, beim Main Event hat er 2006 es bereits ins Geld geschafft, ein Jahr später schon unter die besten 100 (Platz 96) und auch ein Cash in einem $1k NLH Event war 2007 dabei.

Nun hat er schon früher zugeschlagen, beim $2.5k NLH shorthanded, ließ er 1.011 Spieler hinter sich. Promis saßen bei ihm keine am Final Table, Scotty Nguyen, der das $50k HORSE Event gewinnen konnte, ist hier als Siebter ausgeschieden.

Die $528k für den Sieg sind damit Minieris größter Cash und bringen ihn insgesamt auf knapp $1.3 Millionen in Turniergewinnen. Dieses Jahr läuft es auch gut für ihn. Dank seinem dritten Platz bei der Pokerstars EPT in San Remo kratzt er bereits allein 2008 an einer Million Dollar.

Event # 32 war eines der vielen $1.5k NLH. Auch hier hat kein blutiger Anfänger das Armband abgestaubt. Zugegeben, der Name Luis Velador sagt einem nicht gerade viel, auch die Information, dass er aus Kalifornien kommt und bereits zweimal bei der WSOP gecasht hat hilft einem nicht deutlich mehr. Auf jeden Fall hatte er bereits vor dem Sieg im Event #32 knapp $350k in Turnieren verdient, da kommen die $573k und das Bracelet natürlich auch gelegen.

Team Pro von Pokerstars bekommt auch das nächste Bracelet. Nachdem Minieri bereits erfolgreich war, ließ sich aus sein deutscher Kollege Sebastian Ruthenberg nicht lumpen und gewann mal eben das $5k Seven Card Stud H/L Event. War auch einfach, das Spiel ging ruckzuck, keine wirklichen Gegner weder während dem gesamten Turnier noch am Finaltisch. Hat er trotzdem ein Bracelet verdient? Oops! Ich hab es verwechselt mit dem $5 Stud Turnier auf Pokerstars, was er mal zu Beginn seiner Karriere gewonnen hat. Hier in Vegas war das Feld gepackt voll mit Profis.

Allein am Finaltisch hatte er Annie Duke, Marcel Luske und Chris Ferguson gegen sich. Kurz vor dem Final Table machten Howard Lederer, Allen Cunningham und Barry Greenstein schlapp. Insgesamt waren 261 Spieler dabei, von denen mindestens, wenn nicht noch mehr Profis sind. Die Deutsche Luckbox (er heißt so, weil er so viel beim Chinese Poker gewinnt - zumindest wenn es danach geht, was ich bei der Pokerstars EPT in Dortmund erlebt habe. Armer Cort.) setzte sich Heads-Up gegen Jesus durch, obwohl er zu einem Zeitpunkt nur noch 200k in Chips hatte - Ferguson hielt 2.400k.

Sebastian bekommt $328k für den Sieg und den Respekt dafür sich gegen ein solch starkes Feld durchsetzen. Ein $1k NLH gegen Noobs kann doch jeder gewinnen, gell Hellmuth?!

Und noch ein Pro gewinnt:

Layne Flack holt sich den Titel beim $1.5k Pot-Limit Omaha mit Rebuys. Es ist sein insgesamt sechstes Bracelet. Wurde ja auch einmal Zeit - fünf Jahre musste er warten, seit seinem letzten WSOP-Sieg.

Dario Alioto, Ted Forrest und Tim „Tmay420" West machten ihm am Finaltisch das Leben schwer. Doch Layne brachte das Turnier erfolgreich nach Hause. Die $577k für den Sieg kann er bestimmt auch gut gebrauchen. Schade nur, dass dieses Event nicht bei ESPN ausgestrahlt wird, weil der Buy-In dafür wohl zu klein ist. Bei Layne Flack hat man immer Spaß am Tisch und er am meisten - zumindest wenn er gewinnt.

Johannes Strassmann wurde bei dem Event #34 übrigens 22. Also immer noch kein Final Table und die Wette mit Markus Golser und Markus Lehmann wird langsam eng für ihn. Insgesamt gab es bei dem Event 1.350 Rebuys bzw. Add-ons.

Event #35, Mike Rocco gewinnt beim $1.5k Seven Card Stud. Was anderes spielt er kaum. $135k gab es für den Sieg, ein Armband und einen Händedruck vom Zweitplatzierten Al Barbieri. Bester „offizieller" Pro bei dem Turnier wurde Chad Brown von Pokerstars auf Platz 16, einen Platz vor Full Tilt's Chip Jett.

 

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