WSOP Events #11 bis #15

Die World Series of Poker (WSOP) organisiert fast täglich das nächste Event. Inzwischen befindet sich die WSOP im zweistelligen Bereich.

Zeit für die Deutschen weiter anzugreifen. Das erste Bracelet gilt gewonnen zu werden. Wir durchleuchten nachfolgend die Events 11 - 15.

Im elften Event kamen die Deutschen noch nicht richtig in Fahrt. Der Final Table sollte weiterhin Neuland bleiben. An diesem nahmen dann letztlich Thomas Roupe, Timothy West, Sirious Jamshidi, Leo Wolpert, Greg Mueller und Philip Tom platz. Nach der Mittagspause übernahm Philip Tom die Führung. Jene gab er bis Spielende nicht mehr ab. Zweiter wurde Greg Mueller, der damit seine Platzierung vom Vorjahr beim World Championship Mixed Hold'em bestätigte.

Die Top - 5:

Platz Name Preisgeld
1. Philip Tom $477.990
2. Greg Mueller $298.638
3. Leo Wolpert $187.812
4. Sirious Jamshidi $118.440
5. Timothy West $63.450

Das kommende Event sollte die deutsche Leistung toppen. Erstmals gelang es den Final-Table zu erreichen. So sprang Christoph Niesert nach gelungenem Auftritt auf den achten Platz. Und so geschah es: Christoph ging vor dem Flop All-In, Jimmy Schultz und Zac Fellows gingen mit. Das Board zeigte (Kreuz 5, Karo Bube, Karo 9, Kreuz König und Kreuz Dame). Christoph traf dabei nichts und verlor die Hand. Der Traum vom ersten deutschen Bracelet sollte an dieser Stelle beendet sein. Seine tolle Leistung wurde dann mit $32.432 prämiert.

Erster wurde übrigens Jimmy Shultz. Im finalen Showdown drehte er (Herz 10 und Herz 3) um und traf auf dem River das Flush. Zuvor lag Kontrahent Fellow mit zwei Dreien in Führung.

Die Top - 5:

Platz Name Preisgeld
1. Jimmy Shultz $243.356
2. Zac Fellows $156.343
3. Vinnie Vinh $93.806
4. Brendan Taylor $78.456
5. Teddy Monroe $64.243
8. Christoph Niesert $32.432

Der Kanadier Duncan Bell bewies im 2.500$ NoLimit Hold'em volle Konzentration. Er setzte sich gegen knapp 1400 Spieler durch und sicherte sich damit sein erstes Bracelet. Bell, der als Underdog in das Turnier ging, war überglücklich. Ein Kontrahent nach dem anderen musste den Final-Table verlassen, bis es zum großen Showdown zwischen Duncan Bell und Steve Merrifield kam. Unspektakulär drehte der Kanadier zwei Asse um. Das Turnier war damit entschieden.

Das vierzehnte Turnier ging an Eric Brooks. Der Underdog ließ auf seinem Weg Größen wie Phil Ivey (Team Full Tilt Poker) und Daniel Negreanu (Team PokerStars) hinter sich. Beide schieden kurz vor dem Final-Table aus. Das Besondere an Brooks: Obwohl es sein erster großer Cash im Pokergeschäft war, spendete er den kompletten Gewinn an die „Decision Education Foundation". Eric Brooks gebührt großer Respekt.

Der beste Europäer war hier übrigens der Russe Alexander Kostritsyn. Mit 21 Jahren und der ersten WSOP Teilnahme war es eine gelungene Vorstellung.

Die Top - 5:

Platz Name Preisgeld
1. Eric Brooks $415.856
2. Fu Wong $259.910
3. Alexander Kostritsyn $163.372
4. Minh Ly $118.816
5. Erik Seidel $92.825

Jetzt kam es zum ersten Frauenevent! Im $1,000 NL Hold'em durften nur weibliche Pokerspieler teilnehmen. Über 1100 Frauen meldeten sich zum Turnier der besonderen Art an, doch konnte es nur eine Siegerin geben. Die Russin Svetlana Gromenkova sicherte sich den Sieg und ihren insgesamt vierten Cash bei den WSOP.

Die Top - 5:

Platz Name Preisgeld
1. Svetlana Gromenkova $244.702
2. Anh Le $144.567
3. Patty Till $87.715
4. Christine Priday $73.637
5. Marla Crumpler $60.101

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