WSOP Crazy Eights von 888poker: Alles, was das Herz begehrt

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Die Spieler beim Crazy Eights von 888poker

Am Samstag startete bei der WSOP 2017 das Crazy Eights, das hauseigene Turnier von 888poker. Bereits zum zweiten Mal läuft das Event mit 888 Dollar Buy-in. Spieler wie z. B. Terrence Chan sind begeistert, das Turnier biete vor allem Freizeitspielern eine "einzigartige Erfahrung".

2016 wurde das Event erstmals ausgetragen, organisiert wird es von 888poker, dem Hauptsponsor der WSOP. Im Turnier wird 8-handed gespielt, es gibt vier Starting-Flights und dem Sieger winken gigantische 888.888 Dollar Prämie.

Im letzten Jahr gewann Hung Le, ein Amerikaner, der ursprünglich aus Vietnam kommt und ein kleines Geschäft in Ohio betreibt. Kurioserweise war es das erste WSOP-Event, das er in seinem Leben gespielt hat.

Selbst für WSOP-Maßstäbe ist das Crazy Eights riesig. Es ist dazu das Bracelet-Event mit dem zweitkleinsten Buy-in der Serie. Letztes Jahr gab es 6.671 Entries und im Preispool lagen über 5,4 Millionen Dollar!

Schöne Atmosphäre, viel Value

Wenn man mit Spielern wie Terrence Chan spricht, erfährt man, dass das riesige Teilnehmerfeld nicht der einzige Grund für diesen Erfolg ist:

"Es ist eines meiner Lieblingsturniere bei der WSOP, ich mag es vor allem, weil es 8-handed gespielt wird. Es macht einfach Spaß."

"Es wird schnell gezockt, viele Freizeitspieler sitzen an den Tischen und es ist eine sehr freundliche Atmosphäre."

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Tisch von Terrence Chan

Am Nebentisch von Chan waren z. B. drei Spieler gleichzeitig all-in und alle haben gejubelt und geschrien, als der Dealer das Board auf den Tisch legte. Der Spieler, der rausgeflogen ist, lächelte und gratulierte seinem Gegner freundlich.

"Alles, was das Herz des Freizeitspielers begehrt"

Das Crazy Eights hat im Gegensatz zu anderen preiswerten Turnieren der WSOP Blindlevel mit 30 statt 60 Minuten. Gerade für Freizeitspieler ist das von Vorteil, da sie wegen ihres Berufes oft nicht so viel Zeit haben.

"Ich finde das Colossus oder das Millionaire Maker nicht annähernd so gut. Hier gibt es eine schnelle Struktur und man kommt schon am ersten Tag ins Geld. Das Turnier hat alles, was das Herz des Freizeitspielers begehrt."

Zu Beginn des zweiten Flights war die Zone für die Registrierung immer noch vollgepackt mit Menschen, die sich einkauften. So auch Sean Henderson aus Cheyenne im US-Bundesstaat Wyoming, der seit 20 Jahren nach Vegas kommt. Dieses Jahr spielt er zum ersten Mal ein WSOP-Turnier:

"Im Jahr 2007 gewann ich einen Platz im Main Event, konnte aber nicht spielen. Als dann 2011 der Black Friday kam, habe ich weniger gespielt. Ich komme immer zum Pokerspielen nach Vegas, dieses Jahr habe ich meinen Trip aber komplett auf die WSOP ausgerichtet."

Lebenstraum für jeden Pokerspieler

Henderson gibt an, dass ihm die großen Turniere mit niedrigen Buy-ins gefallen. Er spielt preiswerte Events wie das Crazy Eights, um mit dem Preisgeld einen Platz im Main Event zu finanzieren.

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Alfonso und Jorge spielen alles unter $3.000 Buy-in...

"Im Main Event zu spielen, ist für mich ein Lebenstraum – wie wahrscheinlich für jeden Pokerspieler weltweit."

Alfonso und Jorge sind zwei semi-professionelle Spieler aus Spanien, die ebenfalls in der Schlange für das Crazy Eight standen:

"Wir bezeichnen uns gerne als Profis, wir spielen aber erst seit ca. einem Jahr online, also eher etwas Profi-Ähnliches", sagte Jorge.

Die beiden wurden gestaked, und haben fast alle No-Limit-Hold'em-Events mit Buy-ins bis zu 3.000 Dollar gespielt. Beim Online-Poker haben die beiden Erfahrung mit großen Teilnehmerfeldern gesammelt.

"Ich mag die riesigen Turniere wenn es gut läuft. Wenn nicht, bevorzuge ich eher kleine Felder", witzelt Jorge. Heute wird das Crazy Eights von 888poker entschieden.

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