WSOP - Bracelets für England und Kanada

Praz Bansi
Praz Bansi und das Objekt der Begierde.

Praz Bansi gewinnt zum zweiten Mal ein Turnier bei der WSOP, Adam Daya sein erstes, und Phil Hellmuth ist auf dem Weg zum zwölften.

Geschichten, die Poker schreibt: Null Turniersiege, null Cashes bei EPT, WPT oder WSOP. Und dann Event Nr. 3, $1k NLHE, das bisher größte Turnier der diesjährigen Serie und $625.872,- gewinnen. Gestatten: Adam Daya. Der 31-jährige Kanadier aus Mississauga setzte sich am Finaltisch gegen acht US-Amerikaner durch. Daya kam praktisch aus dem Nichts. Möglicherweise kehrt er nun genau dorthin zurück.

Praz Bansi, der schon 12 Monate, nachdem er überhaupt begonnen hatte, Poker zu lernen, sein erstes Bracelet gewann, hat diesen Erfolg aus dem Jahr 2006 nun bestätigt. 23 der 2092 Spieler waren am dritten Tag noch im Spiel. Der Drittplatzierte des letzten WSOPE Main Events kassiert für seinen Sieg in Event Nr. 5, $1,5k NLHE, $515.501,-.

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Vierter Cash für Stefan Rapp.

Full Tilt Profi Stefan Rapp aus Linz kam ebenfalls ins Geld und feierte damit seine vierte Platzierung in den Geldrängen bei der WSOP seit 2008. Weitere namhafte Spieler im Geld: Antonio Esfandiari, Dewey Tomko, Chad Brown, Andrew Lichtenberger.

Das hochkarätig besetzte Event Nr. 6, $5k NLHE Shootout wird am Final Table ein Zweikampf zwischen England und den USA, quasi zwischen Vater- und Mutterland von Poker. Neil Channing, Stuart Rutter und Nicolas Levi aus dem Vereinigten Königreich sitzen Joshua Tieman, Brent Hanks und Joseph Elpayaa aus den Vereinigten Staaten gegenüber.

Der Gewinner dieses interessanten Duells nimmt über $440.000 des $1,6 Mio. Preispools mit und gibt Antwort auf die Frage, ob die Boston Tea Party damals eine gute Idee war. Maxim Lykow, PokerZeit WSOP-Tipp Nr. 3 Maxim Lykow wurde in der zweiten Runde Dritter an seinem Tisch und verpasste das Finale damit nur knapp.

Ted Forrest, Eli Elezra, Andy Black und David Singer scheiterten nur knapp vor dem Finaltisch in Event Nr. 7, Lowball 2-7 Triple Draw. Acht Spieler kehren heute Nacht an den Finaltisch zurück, darunter Peter Gelencser aus Ungarn, der damit nach 2009 schon zum zweiten Mal einen WSOP-Finaltisch erreicht.

Der Finaltisch:

  • David Chiu
  • Peter Gelencser
  • Don McNamara
  • Tad Jurgens
  • Leonard Martin
  • Shunjiro Uchida
  • Jameson Painter

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Phil Hellmuth bei der WSOP 2010.

Für alle Profis, Braceletjäger und Pro-Bet-Maniacs eröffnete der gestrige Tag eine neue Chance, ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: Event Nr. 8, $1,5k NLHE. Einmal mehr registrierten sich über 2000 Spieler (genau 2341), was einen Preispool von $3,1 Mio. bedeutet.

Phil Hellmuth, elffacher Braceletgewinner und umstrittenster Spieler in der Szene, wurde in der Schlussphase von Tag 1 an einen Tisch mit Chipleader Jean-Robert Bellande gesetzt, was viele Umstehende bereits dazu führte, sich innerlich von „The Poker Brat" zu verabschieden. Hellmuth nahm Bellande in der Folge einen Großteil seiner Chips ab und ließ die Kritiker zumindest für diesen Tag verstummen.

Das Turnier begann mit einem nahezu unfassbaren Favoritensterben: Zu den bekannten Spielern, die sich schon früh verabschieden mussten, gehören Shaun Deeb, Boris Becker, Vitali Lunkin, Justin Bonomo, Phil Gordon, Erik Seidel, Jewgeni Timoshenko, Humberto Brenes, Allen Cunningham, Hevad Khan, Greg Raymer, Michale Mizrachi, Antonio Esfandiari, Jennifer Tilly, Liv Boeree, Lex Veldhuis, annette OBrestad, Joe Cada, Tom Dwan, Andrew Lichtenberger, Jimmy Fricke, Erick Lindgren, Daniel Negreanu, Vanessa Rousso und Erica Schoenberg.

Aber Hellmuth, der ist immer noch dabei. Gegen Ende des Tages konnte Bellande wieder einige Chips gewinnen, sodass beide nun in den Top Ten der verbliebenen 360 Spieler zu finden sind.

Die nächsten Entscheidungen:

  • Event Nr. 6, $5k NLHE Shootout
  • Event Nr. 7, Lowball 2-7 Triple Draw

Nächstes Championship Event:

3. Juni, $10k Seven Card Stud

 

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