Gruissem gewinnt High Roller, Europa den Caesars Cup

Philipp Gruissem
Philipp Gruissem.

Zum zweiten Mal konnte das europäische Team den Mannschafdtswettbewerb gewinnen. Philipp Gruissem fügte seiner Bilanz wieder einen High Roller Erfolg hinzu.

Während sich der Main Event der WSOP APAC auf der Zielgeraden befindet – hier geht’s zu unserem Live-Stream -, wurden High Roller Event und Caesars Cup inzwischen beendet.

Philipp Gruissem wieder bester High Roller

Inzwischen hat es sich herumgesproche, dass Philipp Gruissem ein Spezialist für die Turniere mit dem ganz hohen Buy-in ist.

Schon fünf Mal konnte er sich für einen Finaltisch von Turnieren mit einem Buy-in von über 20.000 Dollar qualifizieren.

Das Heads-up war eine spannende Angelegenheit. Gurissem und Joseph Cheong wechselten sich mehrfach mit dem Chiplead ab, bevor sich der Deutsche schließlich durchsetzen konnte.

Über die Frage, warum er sich auf die High Roller spezialisiert habe, konnte sich der Gewinner nur wundern:

„Man kann in zwei Tagen 800.000 Dollar gewinnen. Reicht das als Erklärung?“

Aber das ist natürlich nicht der einzige Grund: „Man kann gegen die besten Spieler der Welt antreten. Die Unterhaltungen am Tisch sind viel angenehmer als im Main Event. Niemand nimmt sich zu ernst. Das macht richtig Spaß.“

Es zeigt sich einmal mehr, dass die Spieler umso lockerer sind, je mehr Geld auf dem Tisch liegt.

Marvin Rettenmaier beendete das Turnier auf einem für ihn sehr ungewöhnlichen Platz: der Bubble. In seiner letzten Hand schob Rettenmaier mit A-K all-in, Cheong bezahlte mit J-8 und zog sich eine Straße zusammen.

Payout:

  • 1. Philipp Gruissem, $825.000
  • 2. Joseph Cheong, $511.000
  • 3. Paul Phua, $325.000
  • 4. Lo Shing Fung, $225.000
  • 5. Elton Tsang, $155.000
  • 6. Tom Hall, $115.000

Europa treibt amerikanische Stars zur Verzweiflung

team europe
Von links: Sam Holden, Sam Trickett, Dominik Nitsche.

Mit Sam Trickett als Teamkapitän war das Team Europa eine deutsch-britische Koproduktion: Sam Holden, Dominik Nitsche, Marvin Rettenmaier und Philipp Gruissem waren die ausgewählten Mitglieder.

Das favorisierte amerikanische Team bestand neben Kapitän Ivey aus Phil Hellmuth, Daniel Negreanu, Greg Merson und Antonio Esfandiari.

Für das australische Heimteam hatte Kapitän Joe Hachem mit Jeff Lisandro, Jackie Glazier, Andrew Hinrichsen und Shane Warne seine Lieblingsspieler nominiert.

Europa war zunächst in Führung gegangen, aber dann hatten die „Big Phils“ Ivey und Hellmuth das Spiel zwischenzeitlich gedreht.

Zuletzt musste das Duell Holden gegen Merson entscheiden. Der WSOP-Champion hatte den Engländer schon bis auf wenige Big Blinds heruntergespielt, aber dann verdoppelte Holden und setzte zu einem Sturmlauf an, der mit dem Sieg für das Team Euorpa endete.

„Amerika behauptet ja gerne, Poker erfunden zu haben, deshalb macht es besonders viel Spaß, gegen sie zu gewinnen“, grinste Holden nach seiner erfolgreichen Partie.

Geld gab es bei der Veranstaltung nicht zu gewinnen, aber eine Menge Spaß war bei allen dabei.

Europa hat nun zwei der bisher drei Ausgaben des Caesars Cup gewonnen. Die USA haben einen Sieg auf dem Konto.

Das Team Australien hatte sich große Hoffnungen auf den Sieg gemacht, schied aber schon in der Vorrunde aus.

Insgesamt dauerte das Event nicht einmal vier Stunden. Die nächste Ausgabe findet wahrscheinlich wieder in zwei Jahren statt.

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