WSOP – Wieder ein Finaltisch, Finger vorn im One Drop

Martin Finger
Martin Finger könnte einen weiteren Meilenstein bei der WSOP in Las Vegas setzen.

Martin Hanowski eroberte einen Platz am 44. Finaltisch der WSOP. Martin Finger steht im One Drop kurz vor seinem zweiten Erfolg.

Erinnern Sie sich noch daran, wie wir kürzlich auf die vielen Comebacks bei der WSOP 2013 in Las Vegas hingewiesen haben?

Golden Boys

Jetzt hat sich auch Mel Judah in die Riege der Spieler eingereiht, die plötzlich wieder aus der Versenkung aufgetaucht sind.

Judah, australischer Silberrücken des Poker, erreichte in der Nacht das Heads-up in Event Nr. 46, PLO Hi-Lo und verlor erst dann seine Chips gegen Vladimir Schmelev.

Es ist bereits der zweite Cash des Austrailiers bei dieser WSOP. Mit rund $170.000 Gewinnürämie ist es aber der deutlich lukrativere.

In der letzten Hand floppte Judah Trips gegen Schmelevs Full House und konnte seine Hand dann nicht mehr loslassen. Damit wurde es nichts mit dem dritten Bracelet für Judah, aber die „Goldene Generation“ sorgt weiter für Aufmerksamkeit.

Finaltisch für Hanowski

Martin Hanowski, Ex-Investment-Banker und Semi-Pro, konnte erstmals am letzten Tisch eines WSOP-Events Platz nehmen und übernahm dort zwischenzeitlich sogar den Chiplead.

Den Sprung aufs Podest in Event Nr. 44, $3000 NLHE verhinderte schließlich ein Coin Flip für den größten Pot des Turniers, den Hanowski mit Buben gegen A-K verlor.

bill perkins
Bill Perkins nahm Tobias Reinkemeier vom Tisch.

Trotzdem gelang es Hanowski, mit diesem Ergebnis ein ausrufezeichen zu setzen. Mit dem Gewinn von $180.000 sind die kommenden Buy-ins auf jeden Fall bezahlt.

Den Event gewann schließlich Sandeep Pulsani gegen den Engländer Niall Farrell.

In Event Nr. 47, $111.111 One Drop High Roller, sind wir bei noch 26 von ursprünglich 166 Spielern und damit nur noch zwei Plätze vom Geld entfernt.

Tobias Reinkemeier, gestern noch Zweiter im Chipcount, verlor seine Spitzenposition in einer einzigen Hand gegen Bill Perkins, der manchem noch aus dem PokerStars Big Game in Erinnerung sein dürfte.

In der Fernsehshow gelang es Perkins mehrfach, Phil Hellmuth nicht nur Chips abzunehmen, sondern ihn auch in den Wahnsinn zu treiben.

In der Hand gegen Reinkemeier traf er mit Damen Top Set gegen Asse von Reinkemeier und kassierte dessen komletten Stack.

Beide Spieler waren zu diesem Zeitpunkt Big Stacks, und der Gewinner nahm direkten Kurs auf die Geldränge. Entsprechend schloss Perkins auf Platz sieben den Spieltag ab.

Einziger verbliebener Deutscher im One Drop ist Martin Finger, der sich ja bereits ein Bracelet bei der diesjährigen WSOP sichern konnte.

Finger liegt mit 2,9 Mio. Chips auf Platz sechs des Chipcounts. An der Spitze liegen der schwedische Turnierspezialist Martin Jacobson (3,25 Mio.) vor Connor Drinan (3,25 Mio.) und Brandon Steven (3,14 Mio.).

Hier finden Sie alle deutschen Ergebnisse in der Übersicht.

 

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