WSOP am Wochenende – Matusow gewinnt Bracelet, Cunningham Comeback

mike matusow bracelet
The Mouth and the Bracelet,.

Die beiden Altstars erleben ihren zweiten Frühling. Matusow feiert schon den zweiten Turniersieg in diesem Jahr.

Und damit sein insgesamt viertes WSOP-Bracelet nach dem $5k 2-7 Draw 2008, $5k Omaha Hi-Lo 2002 und $3,5k NLHE 1999.

Jetzt ist es wieder ein $5k Event geworden, in dem Matusow triumphierte, und da es sich um Seven Card Stud Hi-Lo handelte, ist es auch die vierte Disziplin. Die erfahrenen Spieler sind eben fast immer auch Allrounder.

Schon vor ein paar Monaten hatte Mike Matusow die NBC Heads-up Championship gewonnen und damals in einem dramatischen Finale Phil Hellmuth besiegt.

Allen Cunningham dagegen, ein seit vielen Jahren respektierter und beliebter Vegas-Pro und dem Fernsehpublikum spätestens seit seinem sagenhaften Call gegen Jamie Golde am WSOP-Finaltisch 2006 bekannt, rutschte um nur einen Platz an seinem sechsten Bracelet vorbei.

Matusow holt Seven Card Stud Gold

In den letzten Jahren hatte Mike Matuswo nicht besonders viel Glück. Die Full Tilt Pleite erwischte ihn mit voller Wucht, gesundheitiche Probleme machten ihm ebenfalls zu schaffen.

Mike Matusow
Für seine umgängliche Art bekannt - Mike Matusow.

2013 wird aber als erfolgreiches Jahr in Matusows Karriere dastehen. Am Wochenende gewann der Amerikaner sein viertes Bracelet, und zwar in Event Nr. 13, $5k Stud Hi-Lo.

Am Finaltisch setzte sich „The Mouth“ gegen Matt Ashton durch, zuvor aber auch gegen Spieler wie Mike Leah, David „Bakes“ Baker, Yuval Bronshtein und Gavin Smith.

Schon vor dem Finale zeigte sich Matusow die für ihn typische Bescheidenheit. In einem Interview mit Cardplayer erklärte er:

„Sieht man sich die Erfolge relativ zur Zahl der gespielten Turniere an, bin ich wahrscheinlich der zweitbeste Spieler, den es gibt. Nur Carlos Mortensen hat noch eine bessere Erfolgsrate als ich.

Bei dieser WSOP habe ich bis jetzt zwei Turniere gespielt, und im ersten wurde ich 13. Ich glaube, dieses hier werde ich gewinnen.“

Final Table Payouts:

  • 1. Mike Matusow, $266.503
  • 2. Matthew Ashton, $164.700
  • 3. Mike Leah, $108.412
  • 4. David “Bakes” Baker, $79.078
  • 5. Yuval Bronshtein, $58.835
  • 6. Tony Cousineau, $44.543
  • 7. Gavin Smith, $34.268
  • 8. Vladimir Schmelev, $26.757
Allen Cunningham
Allen Cunningham.

Cunningham schrammt an Bracelet Nr. 6 vorbei

Fast wäre es einem weiteren Star gelungen, sich noch ein Bracelet zu sichern, aber Allen Cunningham fehlte am Ende ein einziger Platz.

Cunningham musste sich in Event Nr. 12, $1,5k PLHE im Heads-up dem Cash-Game-Spezialisten Lev Rofman beugen und wurde Zweiter.

Dabei hatte Cunningham zu Beginn des Duells sogar einen 2:1-Chiplead. Zweimal hatte er seinen Gegner mit der besseren Hand all-in, aber in beiden Fällen war das Glück auf der Seite von Rofman, der so den Chiplead übernehmen konnte.

Vorentscheidend dann eine Hand, in der Cunningham einen vielfachen Draw nicht traf und einen Großteil seines verbliebenen Stacks verlor.

Kurz danach war das Turnier vorbei.

Final Table Payouts:

  • 1. Lev Rofman, $166.136
  • 2. Allen Cunningham, $102.819
  • 3. Jaspal Brar, $68.332
  • 4. Kenneth Shelton, $50.709
  • 5. Anthony Harb, $38.055
  • 6. Eric Crain, $28.839
  • 7. Nicolas Halvorson, $22.050
  • 8. Timothy Reilly, $16.994
  • 9. Jean-Nicolas Fortin, $13.195

 

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