WSOP 2012 – Das Big One und die fetteste WSOP aller Zeiten

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Bei einer Pressekonferenz sagen WSOP-Chef Ty Stewart und Turnierchef Jack Effel ein Allzeithoch für die in 18 Tagen beginnende World Series voraus.

Die WSOP wird in diesem Jahr nicht nur das Turnier mit dem höchsten Buy-in der Pokergeschichte aufbieten – das $1.000.000 Big One – sondern auch den größten Gesamtpreispool aller Zeiten knacken. Glaubt zumindest Executive Director Ty Stewart:

„Sieht so aus, als hätten wir die schlimmste Zeit hinter uns gelassen“, sagt er mit Blick auf den Schwarzen Freitag. „Wir sind stärker aus der Sache hervorgegangen, als wir zu hoffen gewagt hatten. Wir sehen mit Freude einem neuen Boom entgegen.“

Laut Stewart registrieren sich die Spieler bereits eifrig im Vorfeld, daher liege es durchaus im Bereich des Möglichen, dass es in diesem Jahr zur bisher größten WSOP kommen könnte.

Die Erwartungen der Veranstalter:

  • Der Gesamtpreispool wird erstmals über die 200-Millionen-Marke klettern. Im letzten Jahr wurde mit 191 Mio. ein neuer Rekord aufgestellt.
  • Das Big One wird die Maximalzahl von 48 Spielern erreichen. Damit wird der erste Platz mit mehr als 15 Millionen bezahlt.
  • Vom Main Event soll nur der Finaltisch live gestreamt werden. Nach Ansicht der Veranstalter hat die Dauerübertragung im letzten Jahr die Berichterstattung über den Main Event verwässert. Es werden weitere Finaltische übertragen. Welche, wird noch bekanntgegeben.
  • Die Regeln zum Table Talk werden gelockert. Die Spieler dürfen wieder über ihre eigene Hand sprechen, solange sie sie nicht zeigen. Auch die Regeln zu übertriebenem Jubel werden überarbeitet.
  • jack effel
    Turnierchef Jack Effel.
  • An den Finaltischen müssen alle Spieler ihre Spielzüge verbal ankündigen. Das soll mehr Action in die Übertragung bringen.
  • Im Einklang mit den Gesetzen von Nevada dürfen Männer weiterhin am Ladies Event teilnehmen, auch wenn ihnen davon abgeraten wird.
  • Das Banner, das Chris Ferguson im Amazon Room als WSOP-Champion zeigt, wird nicht abgehängt.
  • Es gibt keine offiziellen Pläne, den kürzlich verstorbenen Amarillo Slim zu ehren. Allerdings erklärte Stewart, dass eine kleinere Zeremonie stattfinden wird.
  • Die Poker Players Championship wird in diesem Jahr nicht von ESPN übertragen (im Gegensatz zum Big One). Stewart zeigte sich über diese Entscheidung enttäuscht.
  • Im Brazilia Room werden 92 zusätzliche Tische aufgestellt. Zusammen mit Amazon Room, Pavillon, Buzios und dem Rio Poker Room stehen damit annähernd 500 Tische zur Verfügung.
  • Eigentlich als einmalige Aktion geplant, könnte das Big One auch 2013 wieder in das Programm aufgenommen werden, wenn ausreichend Interesse besteht.
  • Es werden mehrere Exhibition Events veranstaltet. Für diese werden keine Bracelets verliehen. Sie dienen dazu, ungewöhnliche Varianten wie Doubles und Bounty Events der Öffentlichkeit zu präsentieren.
  • Die November Nine werden in diesem Jahr zu den October Nine, damit sich das WSOP-Finale nicht mit den Präsidentschaftswahlen in den USA überschneidet.
  • Die kürzlich angekündigte WSOP Asia Pacific im Crown Casino Melbourne bedeutet nicht das Ende der Aussie Millions. Vielmehr werden während der Aussie Millions zahlreiche Satellites für die WSOP APAC veranstaltet.

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