WSOP 2011 Event Nr. 2 $25k NLHE Heads-up Championship

Tom Dwan
Tom Dwan gehört zu den letzten 32.

Die World Series begann mit zwei Knalleffekten: der $25k Heads-up Championship und dem Boykott von Phil Ivey. Die Zusammenfassung von Tag 1.

Seit dem Schwarzen Freitag fragt sich die Pokerwelt, welche Auswirkungen dieser auf die World Series of Poker haben würde. Nach dem ersten Tag haben wir nun einige Antworten, und die sehen eigentlich recht positiv für die WSOP aus – sieht man mal von der Nachricht ab, die heute wie eine Bombe einschlug, und zwar direkt in den Bunker von Full Tilt Poker.

Die wichtigsten Zahlen der WSOP 2011 haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Aber fangen wir am Anfang an. Traditionell bildete das Turnier der Casinoangestellten den Auftakt der Turnierserie. 850 Spieler fanden sich für Event Nr. 1 ein, das waren 18% mehr als im Vorjahr. Schön und gut, sagen Sie, aber was war mit der $25k Heads-up Championship?

Phil Ivey

 

Im letzten Jahr war das Teilnehmerfeld mit 256 Spielern voll besetzt. Allerdings belief sich das Buy-in auch „nur“ auf $10k. Bei mehr als doppelt so hohem Startgeld erwartete niemand ernsthaft, dass das Turnier noch einmal ausverkauft sein würde. Immerhin meldeten sich wieder 128 Spieler an. Ein äußerst praktischer Zufall, denn damit gab es keine vorgezogene Runde für einige wenige Spieler.

Der Preispool erreichte $3.040.000 und ist damit der größte Preispool, den es bei einem Heads-up Event je gab. Der Gewinner erhält $851.192, jeder im Geld zumindest $67.436.

Ein guter Start also für die WSOP 2011, gleich in den ersten beiden Events wurden Rekorde gebrochen. Überschattet wurde der Tag jedoch, als langsam durchsickerte, was Phil Ivey auf seiner Facebook-Seite (und später auf PhilIvey.com) veröffentlicht hatte. Er zeigte sich „zutiefst enttäuscht und peinlich darüber berührt, dass Spielern von Full Tilt Gelder nicht ausbezahlt wurden“. Ivey fuhr fort, dass er deshalb in diesem Jahr nicht bei der WSOP antreten werde und inzwischen ein Gerichtsverfahren gegen Tiltware angestrengt habe. Die Ankündigung erschütterte die Pokerwelt in ihren Grundfesten. Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel.

Kommen wir zu den Geschehnissen am Tisch zurück. Schon in der ersten Runde kam es zu interessanten Begegnungen: Gus Hansen gegen Jason Mercier (Hansen gewann), Weltmeister Jonathan Duhamel gegen Phil Laak (Duhamel gewann), und Tom Dwan gegen Peter Jetten (Dwan gewann).

Aus Deutschland war nur Jonas Kronwitter angetreten, der einzige weitere deutschsprachige Spieler war Anton Allemann. Leider schieden beide in der ersten Runde aus. Kronwitter scheiterte an Scott Clements, Allemann am letztjährigen Spieler des Jahres Frank Kassela.

Zwei Runden wurden an Tag 1 gespielt, sodass nun noch 32 Spieler im Turnier verblieben sind. Die Auslosung für Tag 2 ergab folgende Begegnungen:

David Benyamine vs. Anthony Guetti
Richard Lyndaker vs. Chris Moorman
Jake Cody vs. Dani Stern
Isaac Haxton vs. Jonathan Jaffe
Ashton Griffin vs. Tom Dwan
Daniel Alaei vs. Gus Hansen
Trevor Pope vs. Steve Billirakis
Matt Marafioti vs. Maxim Lykov
Steve Zolotow vs. Eric Froehlich
John Duthie vs. Carlos Mortensen
Jason Smirnov vs. Darren Elias
Erik Cajelais vs. Nikolay Evdakov
Yevgeniy Timoshenko vs. Raj Singh
Andrew Robl vs. Olivier Busquet
Nick Shulman vs. Kunimaro Kojo
David Paredes vs. John Juanda


PokerZeit/PokerListings berichtet bis zum 19. Juli täglich live von der WSOP. Sie finden alle Nachrichten in unseren Nachrichten und im Blog.

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